Helge, gerade der von Dir genannte Vergleich ist ja eine spannende Sache.
Viele die sich hochlichtstarke Optiken kaufen wollen, fragen sich schon wie die Leistung dann abgeblendet ist - z.B. im Vergleich zu einfacheren Optiken.
Also ob sie mit dem Noctilux abgeblendet auch reproartige Fotos mit hoher Schärfe und Kontrast bekommen, oder da noch eine weitere Optik für anschaffen müßen. Gerade für Reisen ein wichtige Kriterium.
Das macht mir z.B. das Rokkor 58/1.2 sehr sympatisch.
Ich glaub bei DXO kann man sich das Canon EF 50/1.2L oder 1.0L schön im Vergleich zum EF 50mm/1.8 "Plastikbecher" anschauen, und feststellen das auch Leute die sich die L-Optik nicht leisten können oder wollen bei Blende 2.8 oder so die gleiche oder eventuell sogar bessere Schärfe bekommen.
Das ist für manche unheimlich beruhigend.
So ist bei den Spiegeltele Optiken im Allgemeinen die absolute Bildqualität umstritten. Leica ist aber besser als der Durchschnitt. Aber kann die Leica MR Optik dann mit einem der guten Linsen-Objektiven mithalten?
Muß man für sehr hohe Bildqualität ein langes Supertele anschaffen, oder tuts ein kurzes Spiegeltele auch?
Klar sind das unterschiedliche Konzepte vom Aufbau, und sehr unterschiedliche Offenblenden-Werte. Aber ich bin doch nicht der Einzige der sich fragt ob Zoom-Optiken mit Festbrennweiten mithalten können - oder wie groß die Differenz ist.
Oder ob das manuelle Zeiss 135/2.0 Apo das Autofocusobjektiv Canon EF 135/2.0 an die Wand spielt (vermutlich ja).
Oder ob dieses schöne Zeiss mit Zwischenringen eventuell teils auch mit dem Zeiss 100/2 Makro in dessen Domäne mithalten kann?


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