Wie im letzten Beitrag bereits beschrieben,
geht es jetzt um das Streu-und Gegenlicht-Verhalten.
Ich zeige zuerst mal ein paar Beispiele, die sich "so ergeben haben",
also eigentlich "normale" Foto-Situationen, bei denen mir das Objektiv "einen Strich durch die Rechnung gemacht hat".
#20 im vorigen Beitrag ist solch ein Bild. Die Sonne schien am linken Bildrand am Bagger vorbei und erzeugte einen großen Flare und heftigen Kontrasteinbruch.
Aber auch in folgenden Bildern sind die Probleme gut zu sehen:
#30 Oben links am dicken Ast sieht man einen großen Blob, den habe ich mit LR schon etwas kaschiert.
#31 Hier sieht man im unteren Bildteil schön, wie die starken Reflexe von den Bahngleisen für einen starken Kontrasteinbruch sorgen:
#32 + #33 Auch durch Winkel- und Standortveränderung war der helle Reflexionsfleck unten rechts nicht wegzubekommen.
Die bisherigen Bilder stehen für das, was im Fotoalltag so schlimmstenfalls passieren kann.
Ich habe es aber noch absichtlich extrem weiter provoziert - die nun folgenden Bilder sind eindeutig "überreizt".
#34 - #36 Wenn man auf f16 abgeblendet Sonnensterne erzeugen will, bekommt man immer starke Blendenreflexe, die das Bild eigentlich unbrauchbar machen.
#37 - #39 Natürlich kann man versuchen durch Verschieben des Bildausschnittes die negativen Effekte abzumildern. Aber zu einem brauchbaren Ergebnis kommt man nicht.
#40 Das folgende Bild geht vielleicht als "künstlerisch wertvoll" durch und schief ist es auch, Jubi
Um nochmal den Bogen zum Positiven zu schlagen: Auch mit viel Sonne kann das Objektiv eigentlich gut umgehen und es kommt wirklich selten zu den oben gezeigten Problemen.
#41
#42
#43
Diese 3 Bilder zeigen auch wieder das schöne Hintergrundverhalten.
Also, eine gute Streulichtblende ist anzuraten und auch Abschatten mit der Hand sollte man in gewissen Aufnahmesituationen.
Die Beispiele #34 - #40 sind aber wirklich absichtlich gesuchte Bildfehler und wenig praxisrelevant.



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