Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
Hier rächt sich wieder einmal, statt in KB taugliche Objektive in EF-s Objektive investiert zu haben und nicht konsequent sich den Weg offen gehalten zu haben.

Nur ganz so dramatisch sehe ich das mit den Folgekosten nun nicht.

Ein exzellentes Objektiv im oberen Bereich ist das Canon EF 4/70-200mm L, das oft schon für um die 400 Euro zu finden ist.

Unten herum, gibt es einige Objektive aus dem manuellen Bereich, mit denen man erstmal arbeiten kann und wenn es AF sein muss,
so tut es ein gutes 4/24-105mm L. schon eine ganze Weile in guter Qualität. Gebraucht findet man es im guten Zustand schon für um die 600 Euro.

Damit liegst Du eher bei 1.000 als darüber...

Schmeisst Du Dein EF-s Objektiv noch wieder zur Gegenfinanzierung in die Bucht, so ist das Ganze schon erträglich.

Wenn allerdings Deine Rechnerei darauf beruht, dass die 6D über den Verkauf der 60D und dem 2.8/17-50mm zum großen Teil mitfinanziert wird, so wird das Unterfangen sicherlich zu teuer.

Schon deshalb ist es immer ratsam, bei den Objektiven immer auf die KB Tauglichkeit zu achten, sonst verbaut man sich durch die zu spezielle Auswahl der Objektive (die dann eigentlich auch nur gekauft wurden um die systembedingten Nachteile am APS-C auszugleichen).. sie zwingen letztlich dazu, im System zu bleiben weil die erhöhten Folgekosten bei einem Umstieg "abschrecken"..

Ich hab das in meiner Anfangszeit mit APS-C auch alles "durch" gehabt... und entsprechend drauf bezahlt.

LG
Henry
Zitat Zitat von cyberpunky Beitrag anzeigen
Hab ich zum Glück auch gar nicht. Das Tamron 17-50/2.8 ist das einzige EF-S Objektiv was ich habe und das habe ich wie du schon sagtest nur deshalb gekauft um die Unzulänglichkeiten
von APS-C im Weitwinkelbereich zu kompensieren.
Das EF 4/70-200mm L habe ich schon und ebenso ein EF 1.8/50mm Version 1 , ein EF 1.8/85mm , damit komme ich von 50-200 mm ganz gut klar.
Nur "unten rum" ist es dünn. Da gibt es nur noch ein Olympus-OM 3.5/28mm, ein Chinon 2.8/35mm und halt das EF 24-85mm / 3.5-4.5 .

Zusätzlich noch im manuellen Bereich bei 50mm Takumar, Helios, Mamiya und bei 135mm Jupiter, Tair und das von dir umgebaute Rokkor .

Fragt sich also ausserdem, ob ich meine wenigen manuellen Objektive auch alle tauschen muß weil die 6D ihre schwächen aufdecken wird, mit denen ich an der 60D gut leben kann.

Eine "Gegenfinanzierung" mit 60D und Tamron habe ich nicht geplant. Das Tamron kann ich an der 1000D noch gut benutzen und die 60D würde ich nur verkaufen weil ich vermutlich
nur noch die 6D nutzen werde. Die 1000er brauch ich noch zum basteln :-) und als Backup etc.
Zitat Zitat von Waveguide Beitrag anzeigen
Inzwischen gibt es alternativ ein Canon EF 3.5-5.6/24-105mm IS STM, das laut Tests und Rezensionen gar nicht schlecht dasteht und preislich auch sehr erschwinglich ist.

LG
Waveguide
Wie du in den Zitaten oben siehst habe ich nur ein einzigen EF-S Objektiv (Tamron 17-50/2.8) das ich auch noch gerne an der kleinen 100d nutze.

Vielen Dank erst mal für den Hinweis. Das 24-205 STM werde ich mir auf jeden Fall mal anschauen. Im Endeffekt muss man das immer mal selbst vor der Kamera gehabt haben um zu beurteilen
ob es eine Alternative ist. Es zeigt sich bei mir immer wieder das die Haptik auch eine große Rolle spielt, nicht nur Schärfe, Kontrast, Bokeh etc.

Einen ersten "theoretischen" Eindruck verschaffe ich mir immer hier , wenn es da schon zu matschig ist, dann verfolge ich es meistens nicht weiter.
In diesem Fall scheint es mir in der Schärfe vergleichbar mit dem alten 28-135 IS zu sein. Den Rest muß man dann mal an der Kamera testen.