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Thema: Erste Schritte in der IR-Fotografie (neu)

Baum-Darstellung

  1. #11
    Kennt sich aus Avatar von miradea
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    Zitat Zitat von spirolino Beitrag anzeigen
    Eindrucksvolle Aufnahmen.


    Ich weiß nur sehr wenig über IR-Fotografie und die Umbauten dazu. Mein Kollege hat den Sperfilter vor dem Sensor entfernt und durch nichts ersetzt. Habe auch schon gelesen, dass andere Filter dafür einbaut werden. Wann macht man was?


    Danke, ro

    Das ist einfach "Geschmacksache". Ich habe meine neutral umbauen lassen. Also Sperrfilter raus und dafür eine klare Scheibe rein. So kann ich mit der Kamera sowohl IR-Fotos, als auch "normale" machen. Für letzter muss dann natürlich ein Sperrfilter davor. Ich habe ewig gesucht, bis ich den passenden gefunden habe. Also einen, der auch wirklich so funktioniert, wie der ehemals eingebaut. Die einfachen von Hoya und B+W taugen nichts. Sie sperren IR nicht wirklich aus und ich hatte bei beiden grüne Ränder auf den Bildern.

    UV/IR-Cut-Filter von B+W:

    ircut-bw-DSC03087.jpg

    UV/IR-Cut-Filter von Hoya:

    ircut-hoya-DSC03107.jpg


    Nun habe ich den Schott BG38 UV/IR Cut Filter gekauft und der ist perfekt. Kein Rand und Fotos, wie vor dem Umbau. Leider in Deutschland schwer zu bekommen.

    Fazit: Wenn man also neutral umbaut, dann muss man immer irgend einen Filter vorsetzen. Dafür hat man bei IR-Fotos dann auch viel Spielraum und kann mit entsprechendem Filter die Kamera auch noch für normale Fotografie benutzen. Ich fotografiere gerne mit schwachen IR-Filtern. Zum Beispiel mag ich den RG 645 von Heliopan sehr. Damit kommt noch viel Restfarbe ins Bild. Hier ein Beispielfoto dazu:


    nex5_20140803_DSC01989_helipan.jpg


    Stärkere Filter lassen dann weniger Farbe durch. Dadurch werden dann aber Himmel und Wasser dunkler. Ist halt immer eine Frage des Motivs oder der Laune. Im Moment bin ich viel mit dem B+W 092 (695nm) unterwegs. Da ich ein Fan von Farb-IR-Fotos bin, benutze ich den üblichen 720er eher selten.

    Übrigens ist es bei IR-Sperrfiltern nicht so, dass sich mehrere summieren, sondern es wirkt immer der stärkste. Wenn man also einen festen IR-Filter verbauen lässt, dann würde ich immer einen schwachen nehmen. Also zum Beispiel einen mit 645nm. Dann kann man später immer noch einen 695er oder 720er davor schrauben. Umgekehrt geht es logischer weise nicht.

    IR-Fotografie ist übrigens auch mehr, als nur Bäume weiß machen. Bei manchen Motiven bekommt man ganz interessante Ergebnisse. Zum Beispiel kann man plötzlich durch Flüssigkeiten durchsehen, die normalerweise undurchsichtig sind. Hier mal ein Beispiel mit Badeöl-Flaschen. Oben normal - unten mit IR-Kamera.


    badeoel_vergleich.jpg
    Ausrüstung? Ja - hab ich auch. Interessiert aber keine Sau. Ansonsten steht alles weiter über mich in meinem dieimwaldlebt-Blog - Meine Fotos sind hier: Foto-Blog

  2. 8 Benutzer sagen "Danke", miradea :


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