Als ich hier in dem Thread von den Verschlussvibrationen gelesen hatte, bekam ich ein wenig Sorgen - ich habe hier die Sony A7R seit gestern. Aktuell habe ich nur ein Stativ mit Kugelkopf und für Makro-Aufnahmen mag ich sehr gerne mein Leica Elmarit R 1:2.8/100 mit dem Elpro 1:2-1:1 Aufsatz. Kurzum habe ich mal einen Test gemacht bei recht mäßigen Lichtbedingungen, so dass ich auf eine Belichtungszeit von 5s gekommen bin.
Hier mein Testbild:
DSC06401.jpg
Und hier der Ausschnitt (100% Vergrößerung):
DSC06401a.jpg
Sicherlich nicht ein geeignetes Motiv für eine analytische Bewertung, doch obwohl ich das Stativ auf ca. 1,5m ausgefahren hab, kann ich hier nix an Verwacklern erkennen. Ich werde das Ganze morgen noch einmal mit einer etwas kürzeren Belichtungszeit und mehr Licht testen und das kontrastreichere Strukturen hat... vielleicht war die Belichtungszeit dann hier schon wieder so hoch, dass die einmalige Vibrationen keinen großen Einfluß mehr hatte. Umso genauer ich mir das Bild anschaue - umso dämlicher merke ich war die Motivwahl, da man ja wirklich scharfe Kanten bei so einer transluzenten Blüte ausmachen kann.
Dazu hab ich noch zwei Spinnen auf dem Heimweg entdeckt und frei aus der Hand die Bilder geschossen (1/120s Belichtungszeit):
KleineSpinne.jpg
Kreuzspinne..jpg
Ich bin eher Anfänger was die Fotografie angeht und habe vermutlich einfachere Ansprüche, doch auch wenn ich die Vibration neben dem Stativ gespürt habe bzw. direkt in den Händen bei den Spinnen - bei einer 100'er Brennweite hab ich das Gefühl, dass der Einfluss nicht sonderlich groß ist auf die Bildqualität am Ende.


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