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Thema: Rodenstock Apo Rodagon N 2.8/50mm

  1. #11
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    Und vor allem gibt das Datenblatt von Rodenstock ja auch den kompletten Korrektionszustand an - ohne auf die Aufteilung im Linsensystem einzugehen.
    Es ist wohl eher so, dass die Rodenstock Apo Optiken wesentlich besser sind als deren normale Vergrößerungsoptiken.
    Über Sigmas Apo Vergabe muß man wohl nicht reden, interessieren würde mich das genaue Vorgehen bei Leica, Nikon und Schneider Kreuznach.

    Der Zeiss Artikel bringt etwas Licht ins Dunkel der verschiedenen APO "Definitionen".
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  2. #12
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von OpticalFlow Beitrag anzeigen
    Henry, verwechselst Du hier eventuell achromatische und apochromatische Korrektur ? Erstere ist fuer zwei Wellenlaengen (wie auch in dem von Dir eingefuegten Diagramm), letztere fuer drei Wellenlaengen.
    Jaein, .. es fehlt für mein Verständnis noch die Farbe grün in dieser Anordnung..

    Ich zitiere mal aus Wikipedia..

    ..Wird zudem die Grundfarbe Grün mit den beiden anderen zusammengelegt, handelt es sich um eine apochromatische Korrektur. Sie wird erreicht, indem die beiden Linsen so dünn sind, dass sie keinen Abstand mehr voneinander haben. Damit ist der Farbquerfehler korrigiert. Dies ist nur bei sehr hochwertigen - und entsprechend teuren - optischen Systemen möglich, wie zum Beispiel bei einem apochromatischen Objektiv. Derartige Objektive führen oft, aber nicht immer, die Abkürzung „Apo“ im Namen....

    Ein apochromatisches Objektiv, das dies ausgleichen sollte, besitzt eine größere Zahl (4-6) von Einzellinsen aus verschiedenen Glassorten. Sie haben gleiche Schnittweiten für die Wellenlängen (480 Nanometer = Cyan, 546 Nanometer = Gelb-Grün, 644 Nanometer = Rot).
    Deshalb greift natürlich so ein Schema zu kurz, weil z.B. speziell gezüchtete Fluorit-Glassorten (speziell in den Tele-Objektiven) mit niedriger Teildispersion in moderneren Rechnungen diese Farbfehler zum großen Teil ausgleichen.

    Aber ich bin da auch kein "Crack" in den technisch physikalischen Grundlagen der Optik, Glassorten Kombinationen und insbesondere der vielfach verwirrend benutzten Begrifflichkeiten.. da hab ich vor 35 Jahren mal am Rande reingeschnuppert..

    Mir ist da die Praxis wichtiger.. nämlich was die Optik-Ingenieure da zusammengerechnet und gebastelt haben.

    Deshalb hier mal ein kleiner Vergleich der Objektive APO Rodagon 2.8/50mm, EL Nikkor 2.8/50mm (ohne APO) und dem Schneider Componon s 2.8/50mm (ebenfalls ohne APO)..

    Das sind neben dem Leitz Focotar die mir geläufigsten V-Objektive aus alten Tagen..

    Name:  vergleich.jpg
Hits: 2077
Größe:  69,8 KB

    Hier die High Resolution Links.. ich empfehle, sich die einzelnen Objektive jeweils in eigene Browser-Tabs zu legen, um dann die jeweiligen Ausschnittegleich anzuklicken und direkt vergleichen zu können. Alle Bilder ohne jede Veränderung nur gewandelt nach JPG.. Offenblende..

    APO RODAGON 2.8/50mm

    http://digicamclub.de/dunkelnetz.de/...gleich/apo.JPG

    Schneider Componon S 2.8/50mm

    http://digicamclub.de/dunkelnetz.de/...h/componon.JPG


    EL Nikkor 2.8/50mm

    http://digicamclub.de/dunkelnetz.de/...ch/nikkor2.JPG



    Und in diesem kleinen Vergleich hat das APO korrigierte Rodagon gegenüber den wahrlich nicht schlechten Mitbewerbern aus meiner Sicht eindeutig die Nase vorn !
    (Egal ob nun auf zwei oder drei Wellenlängen korrigiert, Marketing - Gag hin oder her)

    Sollte ich hier in dem Kurzbeispiel eine Bewertung reinbringen.. sehe sie so aus..

    1. Apo Rodagon
    2. Componon s
    3. EL Nikkor

    Werde das aber noch weiter checken..

    Aber für eine Auffrischung in Bezug auf die Begrifflichkeiten achromatische Korrektur und APOchromatische Korrektur wären vermutlich viele hier, mich eingeschlossen, dankbar !!
    Also legt bitte los..
    Canon EOS 5D MKII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

    Bitte denkt bei geplanten Anschaffungen daran, dass Foto-Einkäufe in unserem Shop


  3. Folgender Benutzer sagt "Danke", hinnerker :


  4. #13
    Ist oft mit dabei Avatar von Rudolfo42
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    Als Physiker kann Markus das wahrscheinlich besser ;-)

    Trotzdem etwas populär von einem "halben Physiker":
    Wenn der "Brennpunkt" aller drei genannten Farben "nahe zusammen liegt", kann man von einem "Apochromat" sprechen.
    Ein Achromat ist dagegen nur für zwei Farben korrigiert.

    Ein Zitat aus der Canon-Broschüre "EF LENS WORK III":
    <dl><dd>"Eine Linse, die chromatische Abweichungen für drei Wellenlängen des Lichts korrigiert, wobei die Abweichung vor allem im zweiten Spektrum sehr stark reduziert wird. EF-Superteleobjektive sind ein Beispiel für apochromatische Linsen."
    </dd></dl>

    Verbessert mich gerne!
    LG
    Rudolf



  5. #14
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von Rudolfo42 Beitrag anzeigen
    Als Physiker kann Markus das wahrscheinlich besser ;-)

    Trotzdem etwas populär von einem "halben Physiker":
    Wenn der "Brennpunkt" aller drei genannten Farben "nahe zusammen liegt", kann man von einem "Apochromat" sprechen.
    Ein Achromat ist dagegen nur für zwei Farben korrigiert.

    Ein Zitat aus der Canon-Broschüre "EF LENS WORK III":
    <dl><dd>"Eine Linse, die chromatische Abweichungen für drei Wellenlängen des Lichts korrigiert, wobei die Abweichung vor allem im zweiten Spektrum sehr stark reduziert wird. EF-Superteleobjektive sind ein Beispiel für apochromatische Linsen."
    </dd></dl>

    Verbessert mich gerne!
    So ist auch mein Wissenstand über die Unterschiede.. die in der Skizze gezeigte erste achromatische Anordnung mit den typischen Flint/Kronglas Dublett Gebilden sollte die typische Korrektur zeigen und die darunter gezeigte Skizze mein Verständnis der heutigen APOchromatischen Korrektur, in denen eine zusätzliche, spezielle Linse (eben die UD oder ED Gläser in den z.B. Teleobjektiven) wohl dann noch für die Korrektur der Sekundären Restfehler verwendet wird um es zu APO zu machen.

    Ist nämlich nicht ganz leicht, diese Begrifflichkeiten in eigene Worte zu fassen.. der Verweis auf im Netz stehende Literatur zum Thema ist oft auch weniger hilfreich, als wenn es jemand der es weiß mal kurz in eigene Beschreibungen packt, die jeder verstehen kann. Die Theorie dürfte jedem bekannt sein.. aber die Ausführungsformen zu erklären, damit man es sich auch bildlich vorstellen kann.. ist dagegen wohl ungleich schwerer.
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  6. #15
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    Zitat Zitat von Rudolfo42 Beitrag anzeigen
    Wenn der "Brennpunkt" aller drei genannten Farben "nahe zusammen liegt", kann man von einem "Apochromat" sprechen.
    Ein Achromat ist dagegen nur für zwei Farben korrigiert.
    So hatte ich es bisher auch immer unterschieden und anderen so erklärt.
    Carsten, berufsbedingt immer mal wieder auf Forum-Pause. In grün schreibe ich als Mod.
    ​Leica, Sony, Nikon, Fuji, Olympus, Pentax, Panasonic, Canon, Sigma und viel zu viele Linsen sowie andere digitale und analoge Kameras.
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  7. #16
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    Vereinfacht würde ich sagen bei nem chromatisch unkorrigiertem Objektiv ist z.B. in der Sensorebene nur eine Farbe - genauer gesagt Wellenlänge - scharf abgebildet.
    Bei nem achromatisch korrigierten Objektiv sollten es zwei unterschiedliche Farben sein. Und bei nem Apochromaten drei Farben.
    Die drei unterschiedlichen Wellenlängen sollten exakt in der Ebene ihre höchste Schärfe erreichen.
    Bei nem Superapochromaten sinds dann noch mehr Farben - z.B. auch Infrarot.

    Es wird aber auch oft vereinfacht, dass es reicht wenn die Schärfenenbene nicht exakt übereinstimmt, sondern innerhalb der sensorseitigen Schärfentiefe liegt. Da wird dann von den einen bei einem guten Achromaten z.B. von einem Ultra-Achromaten geschreiben, von den anderen halt gleich Apochromat.

    Leica und Zeiss nehmen es mit den Definitionen wohl sehr genau, Nikon ist da wohl auch recht gut - wobei ich da momentan noch nichts näheres zu gefunden habe.

    Ich sehe mich auch nur als halben Physiker :-)
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  8. #17
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Aber wieder zurück zum APO Rodagon..

    Heut hatten wir hier hervorragendes Wetter.. Sonne satt, aber lausige 3 Grad.. so richtig zum "Bibbern"..

    Trotzdem hab ich mir mein Linhof Stativ geschnappt, die kleine NEX 5 auf das Monster - Stativ "gepflanzt, die beste Brille aufgesetzt und sowohl das APO Rodagon N 2.8/50mm als auch das Nikon EL Nikkor 2.8/50mm mit nach draussen genommen.

    Also insgesamt ideale und bis auf die Zeitverschiebungen für das Wechseln der Objektive, die jeweils in einem eigenen Fokussystem steckten, gleiche Bedingungen.
    Alle Bilder sind bei Offenblende entstanden !

    Zum Vergleich dieser beiden, als erstklassig geltenden Objektive hab ich insgesamt 5 Motive bei Offenblende in üblichen Aufnahmedistanzen fokussiert.. nix besonderes, alles ohne Anspruch, sondern reine Sachaufnahmen.

    Ich wollte wissen, wie es mit den metallenen Kontrastkanten bei derbem Sonnenlicht aussieht, wie scharf die Probanden im Vergleich sind und wie gut die Abberationen im Griff sind..

    Hier einmal das erste Motiv, von dem ich ein Thumbnail zeige und dann die HIGH RES Bilder von beiden Objektiven.. beide Links also mal anklicken, bei jedem Link öffnet sich ein neuer Tab..

    Name:  rodaaltenteil.jpg
Hits: 2030
Größe:  509,6 KB

    Bei diesem Motiv ging es um das Haus.. bitte die Links anklicken und schauen im Türbereich..

    Das Nikon..

    http://digicamclub.de/dunkelnetz.de/...kaltenteil.JPG


    Das APO Rodagon..

    http://digicamclub.de/dunkelnetz.de/...aaltenteil.JPG


    Es folgt ein Motiv mit hartem Gegenlicht durch die Wandreflektion.. fokussiert wurde auf den vorderen Rand der Baggerschaufel.. und bildet den interessanten Teil..
    aber auch mal vergleichend an verschiedene Positionen durch das Bild wandern..


    Name:  Rodabaggschauffel.jpg
Hits: 2018
Größe:  391,3 KB


    Das Nikon..

    http://digicamclub.de/dunkelnetz.de/...gschauffel.JPG


    Das APO Rodagon..

    http://digicamclub.de/dunkelnetz.de/...gschauffel.JPG



    Im nächsten Motiv wurde auf das Dach des Glockenturmes fokussiert..

    Name:  Rodadachglocke.jpg
Hits: 2005
Größe:  430,6 KB

    Nikkor..

    http://digicamclub.de/dunkelnetz.de/...dachglocke.JPG

    Apo Rodagon..

    http://digicamclub.de/dunkelnetz.de/...dachglocke.JPG


    In diesem nachfolgenden Motiv ging es um die Kantenkontraste an metallenen Objekten in Sonnenlicht...

    Name:  Rodahkwmetall.jpg
Hits: 1992
Größe:  339,5 KB


    Nikkor..

    http://digicamclub.de/dunkelnetz.de/...khkwmetall.JPG

    Apo Rodagon..

    http://digicamclub.de/dunkelnetz.de/...ahkwmetall.JPG



    Und hier noch ein Bild, bei dem auf den Kreuzungspunkt der Dachvorderkante des Glockenturmes am Übergang zum grünen Holz scharf gestellt wurde..
    Kontraste und Schärfeleistung im oberen Bildrand wollte ich sehen.. auch die Dachziegelstrukturen..

    Name:  rodaturmspitzvorn.jpg
Hits: 1991
Größe:  341,3 KB


    Nikkor..

    http://digicamclub.de/dunkelnetz.de/...mspitzvorn.JPG


    Apo Rodagon..

    http://digicamclub.de/dunkelnetz.de/...mspitzvorn.JPG



    Bei der Analyse der Bildergebnisse ist festzustellen, das die effektive Brennweite des Nikkor "länger" ist, als beim Apo Rodagon.. wenn letzteres bei 50mm angenommen wird, so dürfte das Nikkor etwa 52-55mm Brennweite besitzen. Fokussiert wurde wie gesagt vom Stativ mit der 14x Sucherlupe der NEX.

    Das APO Rodagon verfügt aus meiner Sicht eindeutig über eine bessere Schärfe und Kontrastleistung. Bei wirklich exkakt gleichen Fokusbedingungen ergeben sich in den Bildern des Nikkors "verwaschene" und überstrahlende Flächen mit wenig Struktur, wohingegen das Apo Rodagon diese Flächen noch mit starken Mikrokontrasten zeichnen kann.

    Ich denke mal, die gezeigten Bilder sprechen für sich.. bei mir ist das APO Rodagon deshalb zur Nr. 1 dieser 7 oder 8 Vergrößerungsobjektive geworden, die ich gerade teste...

    Der nächste Kandidat, der gegen das APO Rodagon antreten wird, ist das Schneider Componon S 2.8/50mm.. und in einem weiteren Lauf dann das Nikkor gegen das Componon..

    LG
    Henry
    Geändert von hinnerker (06.04.2012 um 08:56 Uhr)
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  9. #18
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    Standard ...

    hallo Henry

    informative Vergleiche zwischen den beiden Linsen, wenn auch in Macrokreisen das Nikon EL Nikkor 4.0/50 mm als das besserere, wenn auch lichtschwächere gilt.
    Interessant wäre auch ein Vergleich zwischen dem Leitz Focotar 4,5 / 50 mm ( Hast du die Linse noch ? ) und dem APO Rodagon N 2.8/50mm.


    Wolfgang
    Canon EOS 500D, 5D MKII u Nikon D70s

    Leitz Elmarit R 2.8/28mm,
    Leitz Elmarit R 2,8/35mm, Summicron R 2/50mm, Summicron R 2/90mm, Leitz Makro Elmarit R 2.8/60mmmit 1:1 Adapter, Leitz Elmar R 4/180mm, Canon EF 4/24-105mm L,
    Sammlung Vivitar Linsen - dabei Series 1 komplett, Sammlung Macroobjektive,

  10. #19
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von knipser2 Beitrag anzeigen
    hallo Henry

    informative Vergleiche zwischen den beiden Linsen, wenn auch in Macrokreisen das Nikon EL Nikkor 4.0/50 mm als das besserere, wenn auch lichtschwächere gilt.
    Interessant wäre auch ein Vergleich zwischen dem Leitz Focotar 4,5 / 50 mm ( Hast du die Linse noch ? ) und dem APO Rodagon N 2.8/50mm.


    Wolfgang
    Hi Wolfgang, (Du meinst aber doch sicher, das 4/50mm Nikkor ist besser als das 2.8/50mm Nikkor in Deinem Statement, oder meinst Du das 4/50mm sei besser als das APO Rodagon?)

    Zum Focotar:

    Ja, das Focotar 4.5/50mm hab ich noch, leider aber nicht im Hause, weil es gerade heute mit meinem ersten Experimentalbaukasten des Fokus-Systems bei Carsten eingetroffen ist (also dem Adapter und Tuben, mit denen ich die ersten Versuche und Messungen starten konnte). In zwei bis drei Wochen dürfte das Objektiv aber wieder zurück sein und dann kann ich es mit dem von mir aufgrund der hervorragenden Ergebnisse umgehend gekaufen APO Rodagon 2.8/50mm vergleichen. Das Focotar ist auch erstklassig.. auf jeden Fall.. bei mir sind aber zur Zeit die etwas lichtstärkeren V-Objektive das Testgebiet, denn wenn man die Objektive als richtige Aufnahmeobjektive von Unendlich bis in den Makrobereich hinein nutzen will, interessiert natürlich die Lichtstärke immer mehr, als wenn man mit Stativ im Makrobereich arbeitet.

    Die ersten Testaufnahmen mit dem Focotar an dem neuen System waren erwartungsgemäß erstklassig. Da das Focotar aber vom Auflagemaß an der NEX etwas "aus der Art" schlägt (42,3mm) kümmern wir uns zunächst darum, die Objektive in das NEX System einzubinden, die in den Auflagemaßbereich von 44 - 49 mm fallen.

    Deshalb ist das Tubus-System für das Focotar 4.5/50mm mitsamt dem Objektiv grad auf Wanderschaft, weil die Verhältnisse für das Objektiv schon komplett geklärt sind und einen eigenen, kürzeren Tubus erfordern. Nun haben wir zunächst die Zeit in die Weiterentwicklung der Objektivaufnahme gesteckt um Objektive mit den oben genannten Auflagemaßen innerhalb dieses Bereichs so justierbar zu machen, dass wir die meisten von mir ausgemessenen Objektive an das System bekommen.

    Aber wie gesagt.. sobald das Focotar zurück ist, liefere ich einen Vergleich nach..

    LG
    Henry
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  11. #20
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    Standard ...

    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    Hi Wolfgang, (Du meinst aber doch sicher, das 4/50mm Nikkor ist besser als das 2.8/50mm Nikkor in Deinem Statement, oder meinst Du das 4/50mm sei besser als das APO Rodagon?)

    Henry
    hallo Henry

    aber ja, "4/50mm Nikkor ist besser als das 2.8/50mm Nikkor" ,
    Die beiden Nikkore spielen aber auch gegenüber dem APO Rodagon gebrauchtpreislich in einer ganz anderen Liga ( beide Nikkore : € 30-50.- / APO Rodagon : € 150 - 200 .- )

    Zum Gebrauch an der NEX ist natürlich eine möglichst große Lichtstärke vorteilhafter und wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich diese Perfektion der V-Objektive an der NEX im Unendlichen nicht erwartet.

    Was mich zum Kauf einer NEX und deines Systems bewegen könnte, wäre eine bodennahe Stativaufnahme mit dem Rodagon, zB. "Blümchen im Gras" im nächstmöglichen Vordergrund als Makro und dann vom gleichen Standpunkt mit 3-4 Bildern "durch die Grashalme hindurch" über den Nahbereich gegen unendlich steigernd. Du erinnerst dich wahrscheinlich an den neulich geschickten Link aus einem amerikanischen Urwald, wo diese Technik zum Fotostacking genutzt wurde
    Was wäre die kleinste erreichbare Naheinstellung ?
    Wenn das auch so gut wäre, dann hättest du die eierlegende Wollmilchsau in Arbeit.



    lG

    Wolfgang
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