Kann ich so nicht unterschreiben. Auch bei der GFX arbeite ich zu 99,9% mit kompletter Offenblende …
Obwohl man ja sagen muss, dass sehr viele Objektive auch an der GFX entweder ganz problemlos gehen oder spätestens wenn man auf 2:3 statt 3:4 wechselt. Und oftmals kommt gerade am MF der Charakter einer Linse noch mal schöner raus.
Danke :-). Nils und ich arbeiten gerade auch an einem Nachfolge-Podcast, wo wir noch mehr Linsen ausgetestet hatten und die Favoriten dann sogar an einer GFX100S haben antreten lassen. Und durch die Bank machten die Linsen an der GFX100S genau so einen guten Eindruck wie an der 50R. Lediglich die X-T5 war bei mancher Linse zu anspruchsvoll …
Das Problem ist zweischichtig. Ja, man kann auch mit der 50R/S problemlos ganz viel ohne IBIS aus der Hand schießen. Das Fokussieren (gerade bei Offenblende) geht aber dann am besten, wenn man den Bereich, wo der Fokuspunkt genau sitzen soll, auf 100% ranzoomt. Bis 85mm mag das alles noch gehen, bei Tele-Linsen wird man ohne IBIS beim Scharfstellen aber schon recht seekrank ;-).
Und Adapter kosten auch nicht die Welt. Die K&F-Adapter sind gut und günstig. Alleine bei den MF-Linsen wird es dann doch deutlich teurer.
Wenn Du nicht gerade Katalogfotografie oder Highend-Werbung machst und keinen AF braucht, gibt es keinen Grund um überhaupt über GF-Linsen nachzudenken. Gibt mehr als genug günstiges Altglas, was an der GFX bestens funktioniert.
Ich weiß, dass sich diese Ansicht unter den GFX-Anhängern so hartnäckig hält, wie viele Ansichten unter den Leica-Jüngern ;-). Aber das stimmt so überhaupt nicht. Es gibt mehr als genug Altglas, was absolut rattenscharf und exzellent an der GFX funktioniert.
Naja, später stellst Du ja selbst fest, dass man problemlos viele KB-Linsen an der GFX nutzen kann und somit dann eine noch größere Freistellung hat als am Vollformat. Eine GFX setzt nicht zwingend MF-Linsen voraus.
Mamiya 645 Linsen sind auch schon so klinisch rein an einer GFX, dass es schon langweilig wird …



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