Ich hatte ja drei Adressen angeschrieben in Sachen Entfernen von festsitzenden Schrauben.
Zwei Betriebe, die sich mit Drehen und Fräsen beschäftigen, und eine Werkstatt.
Eine sehr nette Absage mit Hinweis, dass ich mich ggf. an einen Uhrmacher wenden könnte, eine Nichtantwort und ein Mal kurzes Bedauern.
Vielleicht bin ich mit diesem Anliegen ja schon völlig aus der Zeit gefallen? ;-)
Gruß,
Andreas
Nein, bist Du nicht. Zumindest nicht völlig.
Für Dich kannst Du alles machen.
Für eine Firma rechnet es sich nicht; Du kannst bzw. willst den Aufwandspreis nicht bezahlen.
Wenn Du nur für die Gewindewiederherstellung 150 - 200€ bezahlen sollst wirst Du wohl dankend abwinken.
VG
Holger
Diverse Dresdner Kameras und einige dazugehörige Objektive aus Jena und Görlitz - viel analoges Zeug also.............und nebenbei zwei Canon mit 'nem D
Ich würde am liebsten alles selbst machen und können, aber das ist eine Illusion.
Weder habe ich eine Ausbildung dafür, wo ich aufbauen könnte, noch die Möglichkeiten, hier in der Wohnung Gerät aufzustellen.
Mir ist deshalb wichtig, die Grenzen für mein Tun auszuloten und nicht Geld auszugeben für etwas, das in der Praxis nicht funktioniert.
Konkret sind es festsitzende Bajonettschrauben oder andere, die Projekte unschön auflaufen lassen können.
Wenn ich zB sehe, dass ich ein Objektiv wiederherstellen, aber nicht soweit zerlegen kann, dass ich an die betreffende Stelle herankomme, kommen schwierige Emotionen ;-)
Ich hätte mir schon fast Bohrequipment zugelegt und wäre damit wieder tagelang beschäftigt gewesen, nur, um in weitere Themen zu kommen.
Deshalb danke für die klaren Worte
Und danke für alle Beiträge hier, es ist ein interessantes Thema![]()
Gruß,
Andreas
Hallo Andreas!Beim schon früher öfters erwähnten Nikon AI-Nikkor 105/2.5 hatte ich erst neulich wieder einen Reinigungsauftrag, den ich erledigen konnte, ohne die Bajonettschrauben zu lösen.
Da dieses Thema aber gerade wieder mal aktuell war, habe ich es einfach mal versucht, diese 5 Bajonettschrauben mit dem passenden JIS Schraubendreher zu lösen - das ging bei allen 5 absolut nicht, und dabei sahen diese Schraubenköpfe so aus, als ob sie noch nie einen Schraubendreher zu fühlen bekommen hatten.
Bei deinem Beispiel-Objektiv sehen einige der Schraubenköpfe aber so aus, als ob daran schon früher versucht wurde sie links rum los zu drehen, und einer zeigt auch Ausbrechungen in der Gegenrichtung.
Da war also schon vor dir jemand zugange...
Gruß, Michael
Jetzt habe ich in Wien doch eine mechanische Werkstätte gefunden, die sich des Themas annimmt
Bin gespannt, werde mit einem Objektiv demnächst vorbeischauen.
Gruß,
Andreas
Aus Spaß an der Freude kannst Du alles probieren...in der Wirtschaft wird ein versemmeltes Rohteil (Halbzeug o.ä.) einfach verschrottet.
Es lohnt sich nicht eine AE mit 100€ + irgendwas da ranzuhetzen.
Bei Unikaten sieht das natürlich anders aus...da würde ich den Aufwand auch betreiben...
VG
Holger
P.S. bekommst Du in der Küchenwerkstatt nicht wirklich hin.
Ich habe schon Heimwerkstätten gesehen da können sich Firmen verstecken...wirtschaftlich ist das dann aber auch nicht...der Invest kommt nie rein...
Diverse Dresdner Kameras und einige dazugehörige Objektive aus Jena und Görlitz - viel analoges Zeug also.............und nebenbei zwei Canon mit 'nem D
Der Uhrmacher bearbeitet meist andere Materialien...
VG
Holger
Diverse Dresdner Kameras und einige dazugehörige Objektive aus Jena und Görlitz - viel analoges Zeug also.............und nebenbei zwei Canon mit 'nem D