Ergebnis 1 bis 10 von 89

Thema: Olympus OM-D E-M5 MII mit Altglas / unscharf bei Offenblende

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Kennt sich aus
    Registriert seit
    09.02.2021
    Beiträge
    37
    Danke abgeben
    17
    Erhielt 20 Danke für 13 Beiträge

    Standard

    Zwischendurch mal zwei ganz andere Fragen:
    - ich bin gerade (mal wieder) beim Schreiben meiner Antwort abgemeldet worden, dass passiert mir hier ziemlich häufig. Wo kann das dran liegen?
    - und zumindest nach der erneuten Anmeldung mochte der Editor meine Umlaute nicht mehr ?!?

    VG

    Arnd

  2. #2
    Kennt sich aus
    Registriert seit
    09.02.2021
    Beiträge
    37
    Danke abgeben
    17
    Erhielt 20 Danke für 13 Beiträge

    Standard

    Ich habe zum Thema Korrekturen in der Kamera die Hinweise gelesen und �ber das Thema nochmal nachgedacht. Folgende Anmerkungen / Fragen dazu:
    - ich habe die Kamera zum "Anschrauben" der manuellen Linsen aus- und dann neu wieder eingeschaltet. Wenn da noch Infos �ber ein vorheriges MFT-Objektiv im Speicher waren m�ssen diese Werte die stromlose Zeit "�berstanden" haben. Das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Mein Verst�ndnis war, dass die Kameras nach dem Montieren eines MFT-Objektivs (und man soll ja auch da immer brav zum Wechseln ausschalten) dann die jeweiligen Infos aus dem Objektiv einlesen.
    - Offen ist, was die Kamera ohne solche neuen Infos aus dem Objektiv macht. Eigentlich gehe ich davon aus, dass man dann eine irgendwie geartete neutrale Grundstellung programmiert hat, im Zweifel ohne Korrekturen. Kennt sich jemand mit diesem Thema aus oder muss man mal bei OM-Systems nachfragen?
    - Die Korrekturen k�nnen eigentlich auch nicht von der am manuellen Objektiv eingestellen Blende abh�ngig sein - denn diesen Wert kennen Kamera und Software ja gar nicht. Beim Stabilisator greift die Kamera dann z.B. auf einen separat einstellbaren manuellen Wert f�r die Brennweite zur�ck.
    - Daher kann ich mir auch nicht vorstellen, dass diese Korrekturen den Unterschied zwischen den Blendenstufen erkl�ren.

  3. #3
    Kennt sich aus
    Registriert seit
    09.02.2021
    Beiträge
    37
    Danke abgeben
    17
    Erhielt 20 Danke für 13 Beiträge

    Standard

    Gerade war ich schon wieder "rausgeflogen", die Umlaute waren dann auch wieder weg.

    An dem ganzen Thema finde ich auch interessant, dass das Phänomen vor allem bei den lichtstarken und "kürzeren" Brennweiten auftritt.

    Bei Teleobjektiven sieht das ganz anders aus. Ich habe da mal im Fundus gestöbert, die Beispiele sind mit einem Olympus OM Zuiko 135mm F2.8 bei Blende 2.8 und 5.6 entstanden.

    Bei Blende 2.8:

    OM Zuiko 135mm f2.8 bei Blende 2.8.jpg

    Und bei Blende 5.6:

    OM Zuiko 135mm f2.8 bei Blende 5.6.jpg

    Bei diesen Bildern sehe ich keinen nennenswerten Unterschied zwischen den Bildern.

    VG

    Arnd

  4. #4
    Kennt sich aus
    Registriert seit
    09.02.2021
    Beiträge
    37
    Danke abgeben
    17
    Erhielt 20 Danke für 13 Beiträge

    Standard

    Und dann ist mir noch eine Anmerkung eingefallen, die ich von Peter Forsgard (Fotograf aus Helsinki, Olympus Visionary und mit eigenem youtube-Kanal) auf eine Frage bzgl. geeigneter Makro-Objektive für die Digitalisierung von Dias bekommen hatte:

    It might that the Zuiko 50mm f3.5 is not so called tele centric lens. In the film era it did not matter in which angle the light hits the film. In a digital camera light has to hit the sensor straight so lenses has to be tele centric. The closer you are the more likely it is that the light hits sensor in an angle and that might cause the unsharpnesss.

    Ich denke, dass dieses Thema hier auch eine Rolle spielt. Nach meinem Verständnis muss eigentlich eine lange Brennweite hier geradliniger sein als eine kürzere. Auf Anhieb leuchtet mir zwar nicht ein, warum hier ein 50mm-Objektiv deutlich anders sein sollte als das andere, aber vielleicht liegt es an der jeweiligen Konstruktion.

    Jedenfalls gefallen mir die Ergebnisse mit dem Takumar bei offener Blende weiterhin nicht so richtig. Ich werde es nochmal mit RAW probieren und auch mal "ganz normal" damit fotografieren (ich knipse nämlich nicht nur Baumkronen), aber aus heutiger Sicht muss das Ding wohl ggf. weiter wandern.

    VG und auch heute einen schönen Abend

    Arnd

  5. Folgender Benutzer sagt "Danke", dampflokfan :


  6. #5
    Förderndes Mitglied Avatar von Kielerjung
    Registriert seit
    25.04.2014
    Ort
    Kiel
    Alter
    60
    Beiträge
    975
    Bilder
    11
    Danke abgeben
    3.428
    Erhielt 2.619 Danke für 659 Beiträge

    Standard

    Hallo Arnd,

    Zitat Zitat von dampflokfan Beitrag anzeigen
    Jedenfalls gefallen mir die Ergebnisse mit dem Takumar bei offener Blende weiterhin nicht so richtig. Ich werde es nochmal mit RAW probieren und auch mal "ganz normal" damit fotografieren (ich knipse nämlich nicht nur Baumkronen), aber aus heutiger Sicht muss das Ding wohl ggf. weiter wandern.
    Hm, dann brauche ich das ja auch nicht noch groß testen, oder? Wenn Du mit Offenblende/großer Blende fotografieren willst, ist das Takumar an der OM-D sicher keine gute Wahl.

    Grüße
    Nils

  7. Folgender Benutzer sagt "Danke", Kielerjung :


  8. #6
    Spitzenkommentierer
    Registriert seit
    04.02.2019
    Beiträge
    2.371
    Danke abgeben
    584
    Erhielt 5.249 Danke für 1.515 Beiträge

    Standard

    Das mit der Winkelabhängigkeit und daraus resultierenden Bildfehlern hatten wir weiter vorne besprochen, dort wurde über den Sensorstack gesprochen, der zwischen Sony A7 und Olympus unterschiedlich sein wird. Vor dem Sensor sitzen ja Filter und Glasplatten unterschiedlicher Konstruktion. Bei UWW wird das dann z.T. kritisch.

    @Kielerjung
    Die Bilder weiter vorne von @dampflokfan sind ja nicht 100% Crops und da verwundern die matschigen Ecken schon. Ist ja klar, dass die höhere Pixeldichte bei MFT hörere Anforderungen an die Auflösung stellt.

    @dampflokfan
    Hier kannst Du Dir gemessene MFT Kurven einiger 50er ansehen, unten auf der Seite. Je nach Objektiv ist das schon ein grosser Unterschied von 1.8 auf 2.8
    https://theothersideofbokeh.wordpres...-and-contrast/

    Das mit den Umlauten ist ein Rätsel dieses Forums, wir hatten mal herumprobiert mit Netzwerk Speed und verschiedenen Browsern, konnten es aber nicht festnageln. Liegt wohl am Character Coding und der alten Forensoftware. Irgendwas spielt da bei manchen Usern verrückt.

  9. Folgender Benutzer sagt "Danke", Bessamatic :


  10. #7
    Förderndes Mitglied Avatar von Kielerjung
    Registriert seit
    25.04.2014
    Ort
    Kiel
    Alter
    60
    Beiträge
    975
    Bilder
    11
    Danke abgeben
    3.428
    Erhielt 2.619 Danke für 659 Beiträge

    Standard

    Zitat Zitat von Bessamatic Beitrag anzeigen
    Das mit der Winkelabhängigkeit und daraus resultierenden Bildfehlern hatten wir weiter vorne besprochen, dort wurde über den Sensorstack gesprochen, der zwischen Sony A7 und Olympus unterschiedlich sein wird. Vor dem Sensor sitzen ja Filter und Glasplatten unterschiedlicher Konstruktion. Bei UWW wird das dann z.T. kritisch.

    @Kielerjung
    Die Bilder weiter vorne von @dampflokfan sind ja nicht 100% Crops und da verwundern die matschigen Ecken schon. Ist ja klar, dass die höhere Pixeldichte bei MFT hörere Anforderungen an die Auflösung stellt.
    Jap.
    Ich denke, der Sensorstack wirkt sich hier imho nicht annähernd so gravierend aus wie das Auflösungsvermögen. Und so ganz klar schien das nicht zu sein. Aber ich stimme Dir voll zu, die Leistung sieht nochmal schlechter aus als mein Beispiel. Im Zweifel würde ich dann immer von einer nicht gravierenden, aber bei so hohen Anforderungen doch erkennbarbaren Fertigungstoleranz ausgehen, das kennen wir ja alle bei mehreren Exemplaren von einem Objektiv, das gilt auch nicht nur für sowjetische Objektive.

    Grüße
    Nils

  11. Folgender Benutzer sagt "Danke", Kielerjung :


  12. #8
    Kennt sich aus
    Registriert seit
    09.02.2021
    Beiträge
    37
    Danke abgeben
    17
    Erhielt 20 Danke für 13 Beiträge

    Standard

    Zitat Zitat von Kielerjung Beitrag anzeigen
    Hallo Arnd,



    Hm, dann brauche ich das ja auch nicht noch groß testen, oder? Wenn Du mit Offenblende/großer Blende fotografieren willst, ist das Takumar an der OM-D sicher keine gute Wahl.

    Grüße
    Nils
    Hallo Nils,

    wie ich schon geschrieben hatte: Deine Fotos würden mich schon interessieren. Es kann ja durchaus an meinem Exemplar liegen.

    VG

    Arnd

  13. Folgender Benutzer sagt "Danke", dampflokfan :


  14. #9
    Förderndes Mitglied Avatar von Kielerjung
    Registriert seit
    25.04.2014
    Ort
    Kiel
    Alter
    60
    Beiträge
    975
    Bilder
    11
    Danke abgeben
    3.428
    Erhielt 2.619 Danke für 659 Beiträge

    Standard

    So, ich habe gestern mal ein paar Objektive an die Olympus-E-30 (FT, 12MP) gepackt und im Vergleich zwei davon an eine Sony A7II (VF, 24MP). Motiv: rechter Baum im Garten, um beim Fokussieren mit der Oly-DSLR immer sicher ein paar Äste und Zweige scharf zu erwischen. Lichtverhältnisse waren durchwachesn, teilweise wolkig, teilweise sonnig. Hier ging es nicht um teilweise gravierende CAs, sondern um Schärfe bzw. Auflösung.

    Ausschnitte 100%-Crops auf 1600 x 1200 px, immer jeweils Mitte, relevante Auswahlbilder zus. rechter oberer Bildrand.
    Import Lightroom, unverändert exportiert als JPG.
    ISO 100 bei f2 und f2.8

    1. SMC Takumar 1.8/55 an Olympus E-30 und darunter im Vergleich: Sony A7II (gesamt und Bildmitte)



    2. SMC Takumar 1.4/50 an Olympus E-30 und darunter im Vergleich: Sony A7II (gesamt und Bildmitte)



    3. Minolta MC-Rokkor-PG 1.4/50 an Olympus E-30



    4. Referenzobjektiv Olympus OM 1.2/55 an Olympus E-30


    Das Olympus OM 1.2/55 habe ich hier als eines meiner besten Objektive als Referenz genommen, es lohnt sich angesichts der aufgerufenen Preise wirtschaftlich aber nicht wirklich für eine mFT-Kamera.

    Fazit: das Tak 1.8/55 ist das schwächste am FT-Sensor. Das lichtstärkere 1.4er ist besser, überzeugt aber nur am VF-Sensor, da ist es eines meiner besten auch bei Offenblende, am FT-Sensor ist es auch überfordert.
    Da Du einen entsprechenden Adapter hast, habe ich auch einmal das schärfste Minolta-50er adaptiert. Bei f2 ist es noch weich, aber bei f2.8 performt es wirklich erstaunlich gut bis in die Ecken, es liegt preislich maximal auf dem Niveau des 1.8er Takumar und das würde ich mir an Deiner Stelle eher besorgen (davon hätte ich als alter Minoltaner ansonsten auch noch einige Exemplare) und das Takumar 1.8/55 verkaufen, das seinen schönen Abbildungscharakter eigentlich nur am VF ausspielen kann.

    Grüße
    Nils

  15. 2 Benutzer sagen "Danke", Kielerjung :


Ähnliche Themen

  1. Bokeh von Altglas bei Offenblende verbessern?
    Von waldbeutler im Forum Tipps zu Pflege, Reparatur/Restauration und Umbau
    Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 27.11.2020, 17:43
  2. (Offenblende-)Vergleich Olympus OM 135mm f2.8 + Samyang 135mm f2.0
    Von Namenloser im Forum Objektivvergleiche
    Antworten: 15
    Letzter Beitrag: 08.12.2018, 18:40
  3. (Offenblende-)Vergleich Olympus 50mm f1.4 mit Canon nFD 50mm f1.4
    Von Namenloser im Forum Objektivvergleiche
    Antworten: 16
    Letzter Beitrag: 11.09.2018, 12:24
  4. Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 05.05.2018, 23:54
  5. (Offenblende-)Vergleich Pentax 50mm f1.7 mit Olympus 50mm f1.8
    Von Namenloser im Forum Objektivvergleiche
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 28.03.2018, 23:58

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •