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Thema: Wanderkamera 2.0 Hasselblad Mittelformat - kennen lernen

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Bei den Schwarz-Weiß Bildern sieht man, dass diese Belichtungsmesser - Apps nichts taugen. Sie "mitteln" nur näherungsweise aus den Helligkeitsverhältnissen.

    Bei so starken Motivkontrasten ist auf Film (aber auch mit Digicams) immer die Entscheidung notwendig, auf die "bildwichtigen Teile" zu belichten.

    In der Regel also die menschliche Haut, wenn man Menschen ablichten will. Hier aber ist das sicher unterblieben und diese Kamera-App kam damit überhaupt nicht klar, in grellem Sonnenschein irgend ein vernünftiges Ergebnis zurück zu liefern.

    Für solche Motive reicht es in der Regel bei SW die eigene Hand anzumessen, wenn die das gleiche Licht bekommt, wie das spätere Motiv (in Deinem Falle die Personen).
    Das nennt man "Ersatzmessung" und wurde - wenn man keinen Spot-Belichtungsmesser für das Ausmessen des Motivkontrastes dabei hatte - vorzugsweise angewandt um abgebildete und wesentliche Personen einwandfrei erkennbar zu machen.

    Die Aufnahme-Situation ist alles andere als einfach zu nennen, eben wegen der extremen Kontrastumfänge.

    Solche extremen Beleuchtungssituationen/Kontrastumfänge wurden früher auf drei Arten beherrschbar.

    1. Zonenmessung und spätere Ausgleichsentwicklung
    2. Aufhellblitz für die Schattenpartien
    3. andere Tageszeit abwarten oder in eine Umgebung wechseln, die kein direktes Sonnenlicht sondern diffuses Licht liefert.

    Ist natürlich bei einem Spaziergang mit Familie und der seltenen Beschäftigung mit analogem Filmmaterial ganz verständlich, dass all dies nicht im Kopfe mitläuft und man - ganz "digital-geschädigt" nur einen Beli-Wert einstellt und losknipst...

    Ging mir nach Jahrzehnten der "Nichtbeschäftigung" mit analoger Fotografie nicht anders.. kommt aber langsam alles wieder zurück bei mir.

    An den Farbaufnahmen (das Pferd ist nett geworden), sieht man deutlich, dass bei diffusem Licht die Ergebnisse deutlich besser waren...

    LG
    Henry
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

  2. 3 Benutzer sagen "Danke", hinnerker :


  3. #2
    Spitzenkommentierer Avatar von Anthracite
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    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    Bei so starken Motivkontrasten ist auf Film (aber auch mit Digicams) immer die Entscheidung notwendig, auf die "bildwichtigen Teile" zu belichten.
    Hinzu kommt noch:
    Dias müssen immer richtig belichtet werden.
    Negative dürfen nicht unterbelichtet werden, da sonst die Schatten absaufen. Sie sind aber tolerant gegenüber Überbelichtung. Aus überbelichteten Stellen kann man noch Details herausholen.
    Digitalbilder hingegen darf man nicht überbelichten, da sonst die Lichter ausbrennen. Bei Unterbelichtung besteht aber noch Spielraum zum Aufhellen der Schatten.

    Was ich gestern bei sonnigem Wetter gemacht habe, Kamera auf Richtung Bild mit viel Himmel halten, Belichtung messen, Bildausschnitt richtig positionieren, auslösen, das wäre mit Negativfilm genau falsch gewesen.

    Ich habe mich früher auch oft geärgert, dass ausgerechnet die Personen oft unterbelichtet waren. Was man heute macht, in Lightroom eine lokale Maske über das Gesicht legen, Belichtung oder Tiefen dort anheben, und man hat nachträglich den Aufheller, den man bei der Aufnahme vergessen hatte, das geht mit Negativen nicht, und das geht auch nicht, wenn man die Negative (oder Dias) eingescannt hat.

  4. #3
    Spitzenkommentierer Avatar von gorvah
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    Standard Belichtungsmesser

    Hallo,
    habe hier jetzt eine Kowa Six und bin auf der Suche nach einem guenstigen (vielfach hergestellt) und als zuverlaessig bekannten Belichtungsmesser aus analogen Tagen. An was erinnert ihr euch ? Gibt es da empfehlenswertes, oder sollte ich einfach die Digicam auf gleiche Werte einstellen (Zeit/Iso=Asa/Blende/Spotmessung...) und uebertragen?
    Gruß
    Gorvah

  5. #4
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von gorvah Beitrag anzeigen
    Hallo,
    habe hier jetzt eine Kowa Six und bin auf der Suche nach einem guenstigen (vielfach hergestellt) und als zuverlaessig bekannten Belichtungsmesser aus analogen Tagen. An was erinnert ihr euch ? Gibt es da empfehlenswertes, oder sollte ich einfach die Digicam auf gleiche Werte einstellen (Zeit/Iso=Asa/Blende/Spotmessung...) und uebertragen?
    Gruß
    Gorvah
    Man muss hier grundsätzlich unterscheiden in zwei verschiedne Meßmethoden.

    1. Auflichtmeßgeräte (das sind die mit den weißen Kalotten = Diffuserkalotten)

    Diese eignen sich um am "Ort des Geschehens/des Motivs" dort einen Wert zu messen, der dem Einfallswinkel der auf das Motiv einwirkenden Lichtquelle und Menge "Tribut zollt"... ihn misst und bewertet.
    Vorzugsweise wurden diese Belichtungsmesser oft im Filmbereich eingesetzt, bevor eine Szene gedreht wurde. Dort ist in der Regel ja Kunstlicht oder Mischlicht im Einsatz... das heißt hier werden das auf das Motiv einwirkende/fallende Licht gemessen. Diese eignen sich nicht so sehr für die Messung weiter entfernter oder schlecht erreichbarer Motive, dafür nimmt man i.d.Regel den unter 2. beschriebenen Typ...

    Grundsätzlich wären hier die Produkte von Sekonic und auch Gossen an erster Stelle zu nennen.

    2. Der Spotbelichtungsmesser

    Diese eignen sich aufgrund des sehr engen Meßwinkels von nur 1% der Bildfläche hervorragend zum Messen von bildwichten Teilen, die in weiterer Entfernung zur Kamera stehen.
    Diese Belichtungsmesser verkörpern gleichzeitig die zweite Art der Belichtungsmessung, nämlich die Messung des reflektierten Lichtes im Gegensatz zum erstgenannten Auflichtbelichtungsmesser.

    Diese Belichtungsmesser sind in unseren heutigen Kameras verbaut... sie messen allesamt reflektiertes Licht. So eben auch diese Spotmeter genannten Gerätschaften.

    Diese Spotmeter haben aus meiner Sicht den Vorteil, mit Ihnen sehr genau die Teile des Motivs anwählen zu können und im Vorfeld schon abschätzen zu können, wie hoch der Motivkontrast ausfällt.

    Dann kann man entsprechend genau das bildwichtige bei der Komposition analysieren und die Belichtung so wählen, dass diese stimmig wird.
    Aus dem gemessenen Kontrastumfang kann man auch z.B. die notwendige Ausgleichsentwicklung festlegen... also um wieviel muss ich bei Selbstentwicklung den Film länger oder kürzer in der Entwicklungs-Suppe liegen lassen, um einem zu hohen Kontrast gegen zu steuern.

    Ich nutze von Gossen den Spotmaster 1 und hab für die Auflichtmessung noch zusätzlich einen Minolta Autometer 4 mit Diffusorkalotte.

    Es gibt natürlich auch "Mischformen", z.B. den alten Lunasix oder Profisix von Gossen, die haben einen vorschiebbaren Diffusor und sogar eine zusätzliche Möglichkeit einen 5% messenden Sucher anzubauen, aber ich würde - wenn es das Budget hergibt, immer zu einem neueren Modell greifen.

    Empfehlung wäre der Spotmaster 1 (recht günstig bei 120 Euro zu bekommen) oder ein alter Asahi Spotmeter 5 (ebenfalls 1% Meßwinkel, aber muss über Drehscheibe erst der EV Wert auf die Skala gelegt werden, um dann die Blende/Zeit Werte ablesen zu können.

    Beim Spotmaster finde ich vorteilhaft, dass man nach den Zonensystem arbeiten kann und ein Bild mit insgesamt 9 Messwerten im Speicher halten kann.

    Die Zone V kann man dabei gewichten und z.B. von 5 auf jeden anderen Wert runterziehen und mit den weiteren Messungen dann den Umfang festlegen. Zum Schluss sagt Dir das Gerät dann, ob Du +N oder -N bis zu zwei Stufen Ausgleichsentwickeln solltest. Sehr praktisches Feature.

    LG
    Henry

    P.s.: Zudem sollte man beachten, dass der Beli keine Selenzellen oder CdS Zellen benutzt, sondern schon eine Fotodiode besitzt. Die beiden erstgenannten, insbesonders die Selenzellen sind zu träge bis sich der Wert aufgebaut hat und viele andere arbeiten mit 1.35 V Batterien, für die es heute keinen Ersatz mehr gibt und um sie auf 1.5V zu betreiben, sind technische Modifikationen durchzuführen, weil ansonsten falsche Werte die Folge wären.
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  7. #5
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von Anthracite Beitrag anzeigen
    ...
    Ich habe mich früher auch oft geärgert, dass ausgerechnet die Personen oft unterbelichtet waren. Was man heute macht, in Lightroom eine lokale Maske über das Gesicht legen, Belichtung oder Tiefen dort anheben, und man hat nachträglich den Aufheller, den man bei der Aufnahme vergessen hatte, das geht mit Negativen nicht, und das geht auch nicht, wenn man die Negative (oder Dias) eingescannt hat.
    Deshalb ja zunächst die Ersatzmessung auf die eigene Hand. Das haben wir früher im Gedrängel der Pressefotografen bei der Ablichtung von irgendwelchen Prominenten, die aus Flugzeugen ausstiegen und an die man nicht nah genug herankam, so gemacht. Die Person ist das Wichtige und da i.d. Regel die gleichen Lichtbedingungen herrschten, wurde die eigene Haut angemessen.
    Passte immer.

    Im zweiten Teil muss ich ein wenig wiedersprechen...

    Scanner nutzen genau das "Multi - Exposure" genannten Zusatz-Feature (in der Silverfast Software zum Scannen) um eben die dunklen Motivstellen mehrfach anzufahren und mittels Verrechnung Pixel mit dunklen Bildstellen aufzuhellen, während die Lichter "in Ruhe" gelassen werden..

    Hier ein Beispiel, bei dem das sichtbar wird... heftiges Sonnenlicht, aber sehr gut durchzeichnete Schattenpartien...



    Ok, ist ein Scan-Prozess... bei der Herstellung von Abzügen hat man sich aber früher auch mit dem Abwedeln der Lichter beholfen...

    Insofern diese kleine Anmerkung zu Deinen Ausführungen, denn die Schattenpartien im obigen Bild wurden mit eben dieser Silverfast ME - Technik entsprechend nachbearbeitet.
    Ohne diese Nachbearbeitung wären die Bereiche um den Dachüberstand ziemlich dunkel ausgefallen, wenn nicht die Belichtungsmessung und die Nachbearbeitung über den Scanner diese Möglichkeiten eröffneten.

    LG
    Henry
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  9. #6
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    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen

    Die Aufnahme-Situation ist alles andere als einfach zu nennen, eben wegen der extremen Kontrastumfänge.
    Das der Film so einen starken Kontrast erzeugt hab ich nicht erwartet. Learn by doing



    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    Ist natürlich bei einem Spaziergang mit Familie und der seltenen Beschäftigung mit analogem Filmmaterial ganz verständlich, dass all dies nicht im Kopfe mitläuft und man - ganz "digital-geschädigt" nur einen Beli-Wert einstellt und losknipst...

    Ging mir nach Jahrzehnten der "Nichtbeschäftigung" mit analoger Fotografie nicht anders.. kommt aber langsam alles wieder zurück bei mir.
    Digital geschädigt, ja so kann man das nennen. Danke das ich da nicht allein dastehe

    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    An den Farbaufnahmen (das Pferd ist nett geworden), sieht man deutlich, dass bei diffusem Licht die Ergebnisse deutlich besser waren...

    LG
    Henry
    Danke, ja da ist die Korrekte Belichtung kein Ding. Dort Taugt die App. Hab die App eigentlich auf Spotmessung und in den Schattenbereich ausgerichtet.
    Hat ja leider nicht funktioniert bei den S/W Bildern.

    LG
    Alex

  10. #7
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Mit einer Handy App ist das Thema Belichtungsmessung aus meiner Sicht sehr kritisch zu sehen.
    Die in die Kameras eingebauten Linsen haben keinerlei Streulichtblenden, die Himmelslicht vom Sensor abhalten können, die Linsen liegen zudem aufgrund der meist sehr flachen Bauweise der Smartphones ziemlich weit vorn, so dass eine natürliche Abschattung durch die Einbautiefe der Linse (wie man es ja z.B. auch von Makro-Objektiven kennt) nicht möglich ist.

    Zwar könnte man eventuell selbst mit der Hand "abschatten", aber sobald dann irgendwelche von unten reflektierenden Flächen z.B. an einem Sandstrand oder ähnlichem reflektierenden Zeugs dann an die abschattenden Hände gelangt, ist es um die korrekte Belichtung auch wieder geschehen.

    Ein Smartphone kann sicher vieles im Internet-Zeitalter, aber man sollte nicht die "eierlegende Wollmilchsau" erwarten. Ich jedenfalls würde den Dingern kein Vertrauen schenken.
    Und die Programmierer, die sowas "raushauen" wie diese APP, haben in der heutigen Zeit kaum noch die Hintergründe der Meßmethoden parat und verfügen eher nicht über praktische Erfahrungen mit dem, was sie da so programmieren, nur weil das Smartphone eine Kamera hat und damit doch auch die Belichtung irgendwie messen muss. Zwar lesen sich die Programmierer dann den Stoff irgendwie an, schreiben irgendwelche Routinen von denen sie denken, die müssen funktionieren weil sie auf die Kamera-Software - Bibliotheken zugreifen können.

    Da geht es halt auch nur um das "durchschnittliche Nutzerverhalten" und 0815 Lichtsituationen... genau wie z.B. mein Sohn, der ein exzellenter Programmierer ist, immer seine Smartphone Kamera aus den Huawei P20Pro über den Klee lobt.

    Da er aber für einige Produktfotos z.B. in den extremen Makrobereich vordringen musste (hatte das mal an anderer Stelle gezeigt, ging um 0,3mm dünnen Draht) war dann "Ende im Gelände" und es kam dann sofort der Anruf, wie er das nun bewerkstelligen könnte.

    Lange Rede, kurzer Sinn... es gilt auch im Umgang mit solchen APPs die Devise wie beim Altglas .... IBM.... immer besser manuell

    LG
    Henry
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  12. #8
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    Da das Hasselblad - Wanderkamera Projekt sein Ende gefunden hat, kann man konstatieren, dass das Ganze - bis auf den problematischen Kleinkram - bislang unter einem guten Stern für alle Beteiligten am Projekt stand.

    Die Kamera ist nun vor einigen Tagen wohlbehalten bei mir gelandet.

    Da Gustav und ich eine Verabredung/ein Kompensationsgeschäft besprochen und ausgehandelt hatten, bei denen er einige Dinge von mir erhält (Instandsetzungsarbeiten an Magazinen, Tausch von Lichtdichtungen an etlichen Magazinen, Chip Umbauten an umgebauten FD Objektiven, ein vollständiges VNEX und etliches mehr), sollte eine vorab zu mir geschickte, andere Hasselblad 500 EL/M und das Sonnar aus dem Wanderpaket zusammen mit dem Magazin von der Wanderkamera bei mir bleiben.

    Zeit also, um die Sachen in Ruhe zu checken, die nun mein eigen werden sollten. Über einiges hatte ich ja schon berichtet, wie z.B. die fehlende Verriegelung des Akkufachs, Herstellung eines Akkus etc..

    Da bereits im Wanderkamera-Projekt schon auffiel, dass der Akku bzw. dessen Ladestand mit um die 5 Volt äußerst schlapp war... hier nachzulesen in diesem Thread...

    https://www.digicamclub.de/showthrea...l=1#post274617

    stellte sich nun klar heraus, dass es seinerzeit nicht um ein "ungeladenes" Akkupack handelte (wie zunächst von mir vermutet), sondern eine Zelle im Pack komplett ausgestiegen war. Deshalb arbeitete die Hassy währende des Projekts stets am unteren Limit der Batterieleistungsabgabe.

    Hier geht es zur Analyse und der Reparatur des Packs... das erstgezeigte besteht i.d.Regel aus insgesamt 5 V600HR Zellen... die defekte Zelle hab ich dem Pack entnommen und zwischenzeitlich mit einer neuen ergänzt.

    https://www.digicamclub.de/showthrea...l=1#post277672

    Um nach der Instandsetzung des Packs zu testen, ob die Kapazität gehalten wird, wurde an der 500 EL/M das Magazin von der 500 EL Kamera aus dem Wanderpaket - das bei mir verbleiben sollte - an die testweise benutzte Kamera gehängt...

    Nach ca. 80 Auslösungen mit der mir als Teil des "Deals" überlassenen Kamera und dem Magazin, machte es "knack, knack, knack" und das war es dann mit dem Magazin von der Wanderkamera.

    zahnraddefekt.jpg

    Dies ist ein Zahnrad mit ziemlich schiefen Zähnen, wie man an den schiefen Zähnen der oben hinten liegenden Zahnreihe gut erkennen kann...

    Dies wäre voraussichtlich bei weiterem Lauf des Wanderkamera-Projekts auch aufgetreten, denn dieses Zahnrad musste schon einige Zeit aus der Flucht gewesen sein und nur durch die schnell hintereinander folgenden Auslösungen der Kamera beim Testen des Umbau-Akkus dann endgültig "die Grätsche" gemacht haben.

    Gut in jedem Falle, dass dies nicht während des tollen Wanderkamera-Projekts aufgetreten ist... sondern "punktgenau" nach dessen Beendigung und nun durch Bestellung eines Ersatzteils um 40 Euro wieder behoben werden kann.

    So hat das Magazin dann auch gleich die gesamten Reinigungen und Schmierungen bekommen, denn ich vermute schwer, dass dieses Zahnrad auch für die Bildüberlappungen, wie sich in diesem Thread ja auch genannt wurden, verantwortlich war.

    Werde vom Fortgang der Geschichte berichten,sobald das Ersatzteil eingetroffen und eingebaut ist.

    Auch gibt es beim Öffnen dieser Magazine "mit Guckloch" ein paar kleine konstruktive Unterschiede, zu dem Magazin-Typ, den ich hier beschrieben hatte...

    https://www.digicamclub.de/showthrea...l=1#post276207

    Deshalb das Eingangs-Statement mit den Begriffen "unter einem guten Stern stand", weil dieser Defekt natürlich auch jederzeit während des Projekts hätte auftreten können. Steckt man nicht drin"...
    Laut Rückruf bei meinem Hasselblad - Kontakt in Ahrensburg kommt das bei den alten Magazinen wohl häufiger vor, wenn die nicht gewartet wurden (von altem, verharztem Fett säubern und neu Fetten/Ölen).
    Das macht die Überholung so eines alten Magazins eben auch so teuer...

    Aber so ist unterwegs zumindest für Euch Teilnehmer des Projekts alles gut gegangen.

    LG
    Henry
    Geändert von hinnerker (12.11.2018 um 07:52 Uhr)
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  13. 5 Benutzer sagen "Danke", hinnerker :


  14. #9
    Moderator Avatar von RetinaReflex
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    So jetzt habe ich es auch endlich mal geschafft ein paar Bilder fertig zu machen...

    1.
    05 Kopie.jpg

    2.
    12 Kopie.jpg

    3.
    04 Kopie.jpg


    Angefixt vom Projekt ist eine Mamiya 645 bei mir eingezogen, die jetzt nach Auslauf verlangt.


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