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Thema: Sigma 1.4/50 DG HSM "Art"

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Kennt sich aus
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    Zitat Zitat von FD-ler Beitrag anzeigen
    Ich tue mir diese aktuellen Kontrastboliden nicht an - habe auch keinen Vergleich - sehe aber die Bilder, die damit gemacht werden. Und wenn der "Schärfeeindruck" allein durch den übersteigerten Kontrast erreicht wird, ist es eine Schummelei, die dem Bildergebins nicht zuträglich ist. Es ist für mich vergleichbar mit einer Kontrasterhöhung in PS, die auch nicht mehr rückgängig zu machen ist und zu Lasten anderer wichtiger Bildparameter erfolgt. Wenn ich mit einem alten Planar zu ähnlichem Endergebnis komme, dieses aber für mich dann noch steuerbar ist, ziehe ich das doch dann vor.
    Dem ist aber nicht so, das 50/1.4 A ist tatsächlich unglaublich scharf. Soll heißen die Auflösung, die es abliefert, ist deutlich höher als bei anderen 50ern. Schau dir einfach mal an, was es auf einer SD1 Merrill abliefert: klick. Das ist echte Schärfe und nicht etwa durch den hohen Kontrast "erschummelter" Schärfeeindruck.

  2. 3 Benutzer sagen "Danke", Schnappschussschießer :


  3. #2
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    Im Übrigen wird hier wohl auch einiges zusammengewirbelt, wie ich finde. Schärfe entsteht doch erst durch eine saubere Kontrasttrennung und entsprechend hoher Kontrastleistung, sonst gäbe es ja auch keine Schärfe. Gute Schärfe geht immer auch auch mit einer guten Kontrastleistung einher. Wenn diese dann noch ohne Farbquerfehler usw. ist, erhöht das noch den Schärfeeindruck. Das Auge kann nur über die Kontrastinformationen überhaupt scharf stellen und entsprechend Schärfe erkennen. Überigens funktioniert ein Kontrast-AF ebenfalls nach diesem Prinzip. Also: gute Schärfe ohne gute Kontraste gibts nicht, und hohe Kontrastleistung ohne Schärfe ebenfalls nicht. Zudem ist mir kein optisches Sytem bekann, welches es schafft, an Kontrastkanten den Kontrast zu erhöhen, um so eine nicht vorhandene Schärfe zu erzeugen. Das schafft höchstens Software, allen bekannt durch den Schärferegler. Falls ich falsch liege, bitte korrigieren.

  4. 3 Benutzer sagen "Danke", Waalf :


  5. #3
    Hardcore-Poster Avatar von FD-ler
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    Danke für deine Bemühungen Wolfgang - aber sie zeigen nicht das, was ich kritisch beschrieben habe.
    Da sind die verlinkten Beispiele von Schnappschussschießer schon mehr aussagend. Sie zeigen ganz gut die ausgefressenen Partien auf den glänzenden metallischen Oberflächen.

    Versucht doch mal, eine metallische Kugel oder glänzenden Schmuck mit dem Art im Vergleich zu einem alten Glas (vllt. sogar ein unvergütetes altes Tessar) bei mittlerer Blende abzubilden. Und dann bemerkt ihr, dass die Oberfläche mit dem alten Glas weniger ausfrisst und nach Bearbeitung im Endergebnis viel feinere Texturen zeigt.
    Gruß Marcus

  6. 2 Benutzer sagen "Danke", FD-ler :


  7. #4
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    Zitat Zitat von FD-ler Beitrag anzeigen
    Danke für deine Bemühungen Wolfgang - aber sie zeigen nicht das, was ich kritisch beschrieben habe.
    Da sind die verlinkten Beispiele von Schnappschussschießer schon mehr aussagend. Sie zeigen ganz gut die ausgefressenen Partien auf den glänzenden metallischen Oberflächen.

    Versucht doch mal, eine metallische Kugel oder glänzenden Schmuck mit dem Art im Vergleich zu einem alten Glas (vllt. sogar ein unvergütetes altes Tessar) bei mittlerer Blende abzubilden. Und dann bemerkt ihr, dass die Oberfläche mit dem alten Glas weniger ausfrisst und nach Bearbeitung im Endergebnis viel feinere Texturen zeigt.
    Das werde ich mir mal genauer ansehen. Ich meine zu verstehen, worauf Du hinaus willst. Nur hast Du vermutlich diesen Effekt dann bei allen kontraststarken Linsen, auch bei alten. Ich denke, dass das eher mit der Belichtungsmessung zu tun hat und natürlich auch der eher begrenzten Dynamik einer Digitalkamera. Es kann ja nicht sein, dass ein Obejktiv diese Strukturen nicht "sieht". Dann ist eher die Kamera nicht in der Lage, diese abzubilden.

  8. #5
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    Ich denke auch, dass das nur ein fototechnisches Problem ist.
    So einen Vergleich mache ich gerne bei Gelegenheit.
    Allerdings wage ich jetzt schon die Prognose, dass das Sigma Art bei Blende 4 oder 5.6 jedem Altglas überlegen ist.

  9. 3 Benutzer sagen "Danke", praktinafan :


  10. #6
    Moderator Avatar von RetinaReflex
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    Zitat Zitat von praktinafan Beitrag anzeigen
    Ich denke auch, dass das nur ein fototechnisches Problem ist.
    So einen Vergleich mache ich gerne bei Gelegenheit.
    Allerdings wage ich jetzt schon die Prognose, dass das Sigma Art bei Blende 4 oder 5.6 jedem Altglas überlegen ist.
    Die Prognose würde ich auch abgeben. Aber gespannt bin ich trotzdem auf den Vergleich..

  11. #7
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    Hmm, bisher habe ich viel Positives über dieses Objektiv gehört. Ist es besser als das teuere Canon EF 1.2/50mm L? Das Design, wenn auch an der 6D wuchtig, spricht mich auch sehr an.

    LG
    Waveguide

  12. #8
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    Zitat Zitat von FD-ler Beitrag anzeigen
    Danke für deine Bemühungen Wolfgang - aber sie zeigen nicht das, was ich kritisch beschrieben habe.
    Da sind die verlinkten Beispiele von Schnappschussschießer schon mehr aussagend. Sie zeigen ganz gut die ausgefressenen Partien auf den glänzenden metallischen Oberflächen.

    Versucht doch mal, eine metallische Kugel oder glänzenden Schmuck mit dem Art im Vergleich zu einem alten Glas (vllt. sogar ein unvergütetes altes Tessar) bei mittlerer Blende abzubilden. Und dann bemerkt ihr, dass die Oberfläche mit dem alten Glas weniger ausfrisst und nach Bearbeitung im Endergebnis viel feinere Texturen zeigt.
    Welche BEARBEITUNG, bitte?

  13. #9
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    Einen Vergleich von gerade eben, viel Spaß beim Bearbeiten.

    _MG_3566.jpg
    Klick
    _MG_3567.jpg
    Klick


    Das hellere Bild ist vom Tessar.
    RAW gibt’s mit Klick auf den Link unterm Bild.

  14. Folgender Benutzer sagt "Danke", praktinafan :


  15. #10
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    Nachdem ich das 50er ART jetzt an der α7 MKII ausprobiert habe, bin ich schon ziemlich geflasht. Habe ja bisher keine wirklich modernen Objektive an der Sony gehabt, wenn man von den Versuchen mit dem Sigma APO Makro 4/300 mm und dem Sigma 1.8/28 mm in Nikon absieht, bei denen der Commlite AF Adapter dazwischenfunkte.
    Bisher habe ich nur mit dem Minolta 1.2/50 mm und dem Zeiss Planar 1.4/50 mm (in QBM) gearbeitet und da muss man bei Offenblende schon die Eigenheiten der alten Herren akzeptieren, womit ich kein Problem habe. Beim Minolta stört halt die eckige Blendengeometrie, wenn man abblendet. Das Planar ist mir sogar lieber, auch weil es bei f=1.8 und 2 wirklich sauber abbildet.
    Ich wollte das Sigma ja primär wegen des AFs. Und dann macht man einige Bilder bei Offenblende, nur zum Spaß, bei einer kleinen after-work Party. Dann wollen alle die Bilder sehen, man geht kurz in die Entwicklung und: BANG! Also sitzt man (also zumindest ich) vor dem Monitor und staunt ob der Schärfe...

  16. 2 Benutzer sagen "Danke", Miles Teg :


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