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Allen einen schönen Tag!
Dem man aber wieder eine reelle Basis geben kann, wenn man sich optische Gesetzmäßigkeiten betrachtet und dann zu dem Schluss kommt, dass ein Bild, das durch nur 3 bis 5 (möglichst sogar unvergütete) Linsen aufgenommen, natürlicher rüberkommt und mehr Potential* hat, als eines, das durch 20 nanovergütete und stabilisierte Zoom-Linsen "überkontrastet" wird - und das weil heutzutage allein dieser verfälschte Schärfeeindruck zählt.
edit
... ich kenne und liebe Arkadi auch und weiß, wie schwer authentische Personen auf Kreta (und vor allem in Klöstern) aufs Bild zu bannen gehen - super Bild deshalb!
* und das nicht nur bei der größeren Anfangsblende der FBs, sondern bei allen genutzten Blenden (was so gern vergessen wird)
Gruß Marcus
Danke!
Da wären wir dann auch wieder beim Technikfetischismus.
Ich glaube ja zu wissen, dass der Eindruck des menschlichen Sehens gar nicht durch Fotografie zu kopieren ist. Andererseits muss das ja auch gar kein Ziel sein. Ich persönlich erlebe das Fotografieren als den Versuch, aus dem Motiv etwas zu machen, wie es bestenfalls sein könnte, ohne dass das Ergebnis manipuliert oder zu sehr überarbeitet erscheint.
Realität ist das, was es ist, aber wir nehmen nie die Realität wahr, sondern wir machen uns immer ein Bild davon; auch wenn wir gar kein Foto machen. Wenn wir aber ein Foto machen, werden wir nie die Realität abbilden.
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Allen einen schönen Tag!
Nein, es geht nicht ums Kopieren der Realität, sondern lediglich ums Potential der Objektive, originale Bildinformationen fürs Abbild zu erhalten. Jede zusätzliche Linse im Objektiv mit der nötigen immer aufwändigeren Vergütung ist Schummelei mit negativen Folgen auf den ursprünglichen Bildinhalt.
Gruß Marcus
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Allen einen schönen Tag!