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Thema: Blendenölkondensat oder Fungus?

Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    Jo, Helge hatte ja schon mit seiner PEN das 1/50mm im "Freelensing" an probiert und kam nur bis 50cm.. aber die NEX hat mit einem knapp 2.8mm kürzeren Auflagemaß (so war das glaub ich) dann die Hoffnung bei mir geschürt, dass es mit Bearbeitung des Tubus vielleicht klappen kann, das Objektiv zumindest soweit nutzbar zu machen, dass es die Portraitdistanz erreichen kann.

    knapp 3mm näher am Sensor sind schon eine "Hausnummer" im möglichen Entfernungsbereich. Normale Objektive haben bei der Verstellung 7-9mm von fern bis nah.
    Nex hat 18,25, µ4/3 hat 20mm Auflagemaß, also 1,75mm Gewinn.
    Wenn man auf 50cm (Annahme von ~Frontlinse) mit der µFT kommt - also Optikrückseite an Bajonett angelegt, dann würde ich bei der Nex eine Entfernung von 70cm erwarten - bei einer vereinfachten Rechnung (Prinzip der dünnen Linse, da keine Information zur Hauptebenenlage).

    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    ..
    Wenn denn erstmal der Innere Aufbau mit den mikrometergenauen Maßen für die Linsen ermittelt ist, dürfte es ein leichtes sein, bei einer künftigen Produktion der VNEX Tuben an den notwendigen Stellen das Material so von der CNC Maschine mit in die Tuben zu integrieren, das auch die Linsen dort an den exakt notwendigen Plätzen und Abständen zueinander wieder zusammengesetzt werden könne. ...
    Schönes Vorhaben - extrem reizvoll, ne eigene Optik-Fassung
    Was ähnliches geht mir bei ner 2,5kg Kinoprojektionsoptik im Kopf rum - aus Gewichtsgründen. Allerdings schiebe ich da ne gescheite Lösung weit nach hinten, mit meinen Mitteln kann ich die benötigten Gewinde nicht schneiden, und komme überhaupt auch nicht auf den Durchmesser - und an die Vorschraubringe mag ich gar nicht denken.

    Beim längeren Bruder des Meostigmat 50mm/1.0, dem 70mm/1.0 ist mir aufgefallen das zumindest eine der Linsen sehr genau in die Fassung eingepaßt wurde - da mußte ich mit dem Heißluftfön ran, ich glaube zur Montage. So enge Toleranzen in der Fassung sind mir noch nicht allzu oft untergekommen.
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  2. #2
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von Keinath Beitrag anzeigen
    Nex hat 18,25, µ4/3 hat 20mm Auflagemaß, also 1,75mm Gewinn.
    Wenn man auf 50cm (Annahme von ~Frontlinse) mit der µFT kommt - also Optikrückseite an Bajonett angelegt, dann würde ich bei der Nex eine Entfernung von 70cm erwarten - bei einer vereinfachten Rechnung (Prinzip der dünnen Linse, da keine Information zur Hauptebenenlage).
    Richtig, der Vorteil beim E-Anschluss ist der deutlich größere Durchlass in das Kameragehäuse als bei µFT.

    Um kompatibel in den Meopta Club 16 Projektoren werkeln zu können, musste natürlich der Tubendurchmesser bei 52,5mm gehalten werden, damit es ebenfalls in dessen Fassung passt wie das 1.4/70mm. Das war wohl auch für andere 16mm Projektoren ein Quasi-Standard.

    Die hinteren Linsen im 1.4/70mm haben einen Durchmesser von 40mm.. der VNEX Tubus im hinteren Bereich 40,5mm. Das würde so erstmal nix werden, da auch die Gewindetiefen noch vom Fokuswendel abzuziehen sind.

    Meine Hoffnung aber ist, das die Rücklinsen im 1/50 aber Durchmesser geringer ausfallen und/oder eben noch 1-2 mm am Meostigmat selbst zu gewinnend sind.

    Vorbedingung wären:

    1. der Durchmesser der Linsen ink. des neu zu fertigenden Tubus überschreitet nicht 41mm

    Wäre das gegeben, so könnte auch - anders gewendet - der M39 Adapter des VNEX mitsamt Inlet ohne den Fokuswendel genutzt werden, um das Objektiv deutlich näher an den Sensor zu bringen. Die Stifte, an denen der Wendel des VNEX Tubus hochläuft, könnten dann unter Umständen an der im Objektivtubus eingelassenen Wendelfurche herein- oder herausgedreht werden. Damit wäre dann eine Fokussierung von Unendlich bis in den begrenzten Nahbereich möglich..

    Der Innenbereich eines solchen Zebra Adapters aus dem VNEX könnte komplett genutzt und noch viel weiter aufgedreht werden. Dazu müssten dann lediglich im 4mm Aufbau für die Wendelstifte noch 4 vertikale Bohrungen und Gewinde für einen neue Verbindung zum Adapter angebracht werden, weil das Inlet nun auf fasst 50mm ausgedreht werden könnte, um die Wendelführung wieder am Zebra zu befestigen. War das Inlet bislang wie in einem T2 Adapter mit 3 Schrauben eingeklemmt, würde es dann von Oben mit dem Zebra Adapter verbunden und könnte so im Lochdurchmesser sogar passend für den eigenen 1.0/50mm Meopta -- Tubus gemacht werden.

    Nur der Rücklinsendurchmesser ist nun die alles entscheidende Frage bei diesen theoretischen Überlegungen, die man natürlich immer schon gern mal anstellt, wenn das Objektiv noch nicht eingetroffen ist.

    LG
    Henry
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

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