Die Frage nach dem Werkzeug für Vorschraubringe mit runden Löchern war glaub ich noch nicht geklärt:
Da gibts halt die Spanner Wrenches mit wechselbaren Einsätzen / Bits. Die sind teuer - und auch oftmals nicht voll befriedigend.
Ich nutze oftmals einen alten robusten Metallzirkel - der ist allerdings nicht materialschonend - vor allem wenn man abrutscht. Einen Meßschieber könnte man auch entsprechend anschleifen - oder auch direkt mit den eckigen Innenmeßspitzen nutzen - das ist aber weder fürs Objektiv noch für den Meßscheiber schonend.

Für Tests oder schnelle Quick and Dirty Modifikationen nutze ich gerne eine Heißklebepistole - da empfehle ich zumindest für kritischere Klebungen hochwertige Klebesticks. Bei Billigsticks war ich von der Haltbarkeit schon einmal sehr entäuscht (ohne Glasbruch).
Zum Schwärzen dieser Klebstellen nutze ich auch gerne die Eddingstifte - damit bei den Tests der Kontrast nicht grottenschlecht wird.

Nagellack eignet sich als Schraubensicherung - also oben an den Rand der Schraubenköpfe aufgetragen. Ein Einbringen ins Gewinde wie bei größeren Schrauben mit diversen Loctite Produkten habe ich nicht getestet - könnte aber unlösbare Schraubverbindungen ergeben.

Wurde Spucke bei den Reinigungsmitteln schon angeführt? Eignet sich nicht zur schlierenfreien Endreinigung, löst aber bei der Vorreinigung mit den Enzymen manchen Dreck der von Alkoholen unbeeindruckt bleibt. Das ist der "unter 5 Euro" Supertrick ;-)

Für weitergehende Arbeiten als (De-)Montage und Reinigung nutze ich unter anderem eine ALDI Dremel Kopie. Eine gebrauchte Original-Dremel liegt irgendwo auch noch als Backup rum.
Allerdings habe ich diese nur handgeführt benutzt - das war bei mir suboptimal für z.B. das Bohren von den benötigten Anschlußbohrungen beim Mount-Umbau. Zu habe ich dabei ungewollt die Umgebung des gewünschten Loches mitbearbeitet. Vor allem bei schwarzen Bajonettringen fällt dies auf.
Mit einer kleinen Ständerbohrmaschine bin ich dabei auch nicht auf den grünen Zweig gekommen.

Inzwischen habe ich eine kleine Fräse, eine Proxxon MF70 mit Kreuzschlitten, Teilapperat und diversen Fräsern und Montagewerkzeug.
Die möchte ich jetzt für diese Bohrungen / Fräsungen verwenden - wobei der Fräse noch ein Anschlag an der Höhenachse dafür fehlt. Mit dem Teilapperat bin ich momentan sehr erfreut dabei, einen Blendeübertragungsring für die FD Optiken zu machen - genaugenommen Teile davon - Schlitze die in einem Radius verlaufen.
Das Grundteil habe ich mit meiner kleinen Drehbank gefertigt - mehr dazu später.