Wie schon in einem der obigen Beitrage angedeutet, leidet das Objektiv wie so manch andere bei allen Brennweiten unter dem Phänomen der Bildfeldwölbung : das Bildfeld ist nicht plan, sondern wölbt sich wie die Innenwände einer Schüssel in Richtung der Bildecken (hier wie ein umgedrehtes "U"). Dadurch werden die relativ der Objektebene weiter entfernten Details in den Bildecken unscharf abgebildet, während nähere Details in die Schärfenebene rücken. Mit dem Sigma 21-35 mm f/3,5-4,2 kann man aber in gewisser Weise kontrollieren, welche Details schärfer abgebildet werden sollen, zumindest wenn man über einen Adapter verfügt, der leicht über Unendlich herausgeht. Bei der folgenden Landschaftsaufnahme habe ich, um scharfe Bildecken im Unendlichen zu bekommen, die Scharfeinstellung ncht in der Bildmitte, sondern auf dem Mittelpunkt einer imaginären Diagonale zwischen Mitte und oberer rechter Bildecke vorgenommen. Seht sebst :
Die Szene, mit A7R bei 21 mm und f/11 aufgenommen (Stativ, 100 ISO)
Vergleich zwischen "normaler" und "korrigierter" Scharfeinstellung (rechte obere Ecke, "Unendlich" )
Vergleich zwischen "normaler" und "korrigierter" Scharfeinstellung (rechte untere Ecke, Nahbereich)
LG Volker


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