Schärfe setze ich voraus bei einem Objektiv, ausser ich will Weichheit als Gestaltungsmittel !!!
Das Bedarf doch keiner Erwähnung.
Und entschuldige, aber "um alles scharf" zu bekommen hab ich bei einem 1.2er oder 1.4er oder 1.8er eine Blende, die schließe ich dann auf 2.8.. um eben den Rest auch noch scharf zu bekommen, so ich es denn will.
Die Preis/Leistungsrelation ist sicherlich hervorragend, aber es werden eben vielfach andere Prioritäten gesetzt als das ewige "Schärfeverdikt", das oft einfach nur "toll auf den Fotografen beim betrachten seiner damit erstellten Bilder wirkt, weil man nun endlich einigermaßen sicher fokussieren kann. Bei f2.8 und 30mm ergibt es genau das... Bilder auf denen viel zu viel "scharf" ist.
Und gerade am kleinen Sensorformat ist die Lichtstärke nun genau das, was den format-bedingten Nachteil bei der Freistellung auffangen könnte. Und da sind f2.8 nun, Willi aus meiner Sicht zurecht anmerkte, eben nicht der Burner.
Wenn Mittel und Großformatlichtstärken hier verglichen werden, so sei angemerkt, dass gerade die Formatunterschiede es sind, die höhere Lichtstärken erfordern. Das Mittelformat stellt nochmals besser frei und kommt deshalb mit 2.8er Öffnungen völlig aus. Wenn Du daber nun auf APS-C beziehst.. ist f2.8 gar nix.
Wenn das ein wichtiges Kriterium ist, so wäre µFT anzuraten.. da ist es dann noch eine Spur "schärfer".. in Richtung alles scharf.
Aber jeder, wie er mag und kann..


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