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Thema: Minolta MC W.Rokkor-HG 35/2.8: Blendenreinigung

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Spitzenkommentierer Avatar von waldbeutler
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    So wie du das gemacht hast (Wattestäbchen auf die Lamellen) hilft das natürlich kaum etwas, weil das Öl aus dem Fokusschneckenfett vom Rand her in die Blende geht und dort (zwischen den Kulissenringen) "verbleibt".
    Bedenken habe ich deswegen, weil es zwar manchmal möglich ist, die komplette Irisblende (beide Kulissenringe mit den Lamellen dazwischen) auszubauen und diese dann in unzerlegtem Zustand komplett in Benzin zu baden.
    Gerade bei älteren Objektiven kann man aber oft nur einen der Kulissenringe ausbauen, woraufhin die Lamellen alle herausfallen - die wieder richtig in die Kulissen einzusetzen, ist "Mäuse melken"...
    Gruß, Michael

  2. Folgender Benutzer sagt "Danke", waldbeutler :


  3. #2
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    Zitat Zitat von waldbeutler Beitrag anzeigen
    So wie du das gemacht hast (Wattestäbchen auf die Lamellen) hilft das natürlich kaum etwas, weil das Öl aus dem Fokusschneckenfett vom Rand her in die Blende geht und dort (zwischen den Kulissenringen) "verbleibt".
    Bedenken habe ich deswegen, weil es zwar manchmal möglich ist, die komplette Irisblende (beide Kulissenringe mit den Lamellen dazwischen) auszubauen und diese dann in unzerlegtem Zustand komplett in Benzin zu baden.
    Gerade bei älteren Objektiven kann man aber oft nur einen der Kulissenringe ausbauen, woraufhin die Lamellen alle herausfallen - die wieder richtig in die Kulissen einzusetzen, ist "Mäuse melken"...
    Hattest du nicht gesagt, du würdest es genauso machen? Nur mit Heißluft drauf?

    Solange die „alte fette Schnecke“ nicht entschlackt und neu in Fett gepackt wird, ist da ohnehin nie Ruhe.

    Aber ich gehe stufenweise vor - vom Einfachen zum Schwierigen.

    Was sich nicht bewährt, wird aussortiert, es bleibt dann die Vorgangsweise, die zum Erfolg führt.

    Aber das muss sich entwickeln.

    Das Zerlegen und Wiederzusammenbauen des Blendenregisters wird eine interessante Übung. Entweder gelingt sie mir oder sie gelingt mir nicht

    Dass es den Monteuren bei Minolta einst gelungen ist, gibt jedenfalls Hoffnung.

    Wenn das Ensemble komplett gereinigt ist, sollte längere Zeit Ruhe sein, bis wieder Öl nachkommt.

    Und dann überlege ich mir, ob ich die alte fette Schnecke nicht generalsaniere


    Ich habe schon oft gehört, dieses und jenes ginge nicht, besser nicht machen, so wird das nichts etc.

    So hätte ich aber vieles nicht erreicht - auch nicht hier im Fotogerätewerken.

    “Nichts sei unmöglich“ - mein Wahlspruch

    Wobei ich natürlich den Rat erfahrener Praktiker - schon aus Eigennutz - höre und beachte ;-)
    Geändert von Ando (05.04.2023 um 19:16 Uhr)
    Gruß,

    Andreas

  4. Folgender Benutzer sagt "Danke", Ando :


  5. #3
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    Was das Reinigen von Blendenregistern betrifft, referenziere ich auf zwei Autoren, denen ich vertraue, weil sie mich bisher gut angeleitet haben:


    „How to NOT cleaning the oily aperture assembly in a lens“

    https://m.youtube.com/watch?v=2LfH3P2AJpQ


    „Working with diaphragms: Lens repair“

    https://www.youtube.com/watch?v=9-StuVyc2tI


    Hier wird - für eine nachhaltigere Reinigung - jeweils das Reinigen des zerlegten Blendenregisters empfohlen.

    Wie auch immer, morgen werde ich sehen, was es bringt oder auch nicht
    Gruß,

    Andreas

  6. #4
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    Michael - möchtest du den Unterschied zwischen deiner Methode, die Blendenlamellen montiert zu reinigen, und der „Zerlegemethode“, also Blendenlamellen ausbauen und säubern, erläutern?

    Ist das Ergebnis gleichwertig?

    Ich hab mich ein bisschen durch einschlägige Videos auf YouTube geklickt.

    Unisono wird dort zerlegt, was natürlich viel heikle Arbeit bedeutet.

    Aber die Bestandteile des Blendenregisters einzeln in Benzin zu baden, sollte Kontrolle darüber ermöglichen, ob auch wirklich alles sauber geworden ist.

    Es dürfte somit Standard sein?
    Gruß,

    Andreas

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