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Thema: Meyer Optik Görlitz nach Insolvenz wiederbelebt durch OPC Optics

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Fleissiger Poster Avatar von goldsmith
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    Also das Trioplan Neu 50mm f2.9 (nicht 2.8, wie ich falsch geschrieben hatte) hatte eine variable Makrovorsatzlinse. Wenn man es im "Normalbetrieb" benutzen wollte, hat man es mit dem üblichen Fokusring fokussiert.
    Wenn man es aber im Nahbereich einsetzen wollte, mußte man die frontal angebrachte Makrolinse über einen Frontfokussierring bewegen und nachfokussieren...
    Das optionale daran war also, dass wenn man die Makrofunktion benutzen wollte, dann war das Objektiv in dem Moment aber auch nur für den Nahbereich einsatzfähig. Wenn man die Linse zurück bewegt hat, war es wieder tauglich für die anderen Distanzen...
    So habe ich es jedenfalls in Erinnerung, ich hoffe richtig, ist ja lange her!

    Ich habe das als sehr seltsames Konstrukt empfunden, bei dem eigentlich irgendwie ein Effekt erzielt wurde, den ich bei dem klassischen Trioplan auch leicht erreicht habe, indem ich einfach eine "lösliche", separate Makrolinse vorne drauf geschraubt habe...
    Dabei kann ich dann den Grad der Vergrößerung durch die gewählten Linsen einfach variieren und selbst bestimmen.

    Der Oreston Prototyp wäre bestimmt lustig gewesen mal auszuprobieren...
    Schade, dass es für Dich nicht geklappt hat! Ich hätte gerne darüber hier im Forum von Dir gelesen.
    Geändert von goldsmith (12.03.2019 um 07:37 Uhr)

  2. 2 Benutzer sagen "Danke", goldsmith :


  3. #2
    Fleissiger Poster Avatar von goldsmith
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    Idee

    Anscheinend hatte die Neue MOG/net SE selber gewusst, dass ihre erste Trioplan f2, 9/50mm Variante große Qualitätsprobleme hat und insbesondere mit Sony Kameras nicht gut harmonisiert!?

    Jedenfalls wird dies nahegelegt, wenn man liest, dass die ihr eigenes Produkt dahingehend umgestellt haben oder vorhatten umzustellen! Für Sony sollte die Variante gestrichen werde! Die Makrofunktion sollte auch wegfallen
    Ich weiß nicht, ob sie es noch gemacht haben, aber sie hatten es wohl angekündigt :

    https://www.photoscala.de/2018/04/15...an-50-classic/

    Ich habe das damals nicht mehr verfolgt...

    Vielleicht hatte LucisPictor ja auch so eine überarbeitete Variante an seiner Kamera?
    Sein getestetes Objektiv war ja offensichtlich wirklich besser als das von mir getestete...
    Oder vielleicht gab es auch eine starke Serienstreuung bei der Qualität?
    Ich weiß es nicht, Ich ich weiß nur, dass das Trioplan Neu bei mir ein frühes Modell aus der Kickstarterphase war...
    Geändert von goldsmith (12.03.2019 um 08:11 Uhr)

  4. #3
    Hardcore-Poster Avatar von Tungee
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    Zitat Zitat von goldsmith Beitrag anzeigen
    Also das Trioplan Neu 50mm f2.9 (nicht 2.8, wie ich falsch geschrieben hatte) hatte eine variable Makrovorsatzlinse. Wenn man es im "Normalbetrieb" benutzen wollte, hat man es mit dem üblichen Fokusring fokussiert.
    Wenn man es aber im Nahbereich einsetzen wollte, mußte man die frontal angebrachte Makrolinse über einen Frontfokussierring bewegen und nachfokussieren...
    Das optionale daran war also, dass wenn man die Makrofunktion benutzen wollte, dann war das Objektiv in dem Moment aber auch nur für den Nahbereich einsatzfähig. Wenn man die Linse zurück bewegt hat, war es wieder tauglich für die anderen Distanzen...
    So habe ich es jedenfalls in Erinnerung, ich hoffe richtig, ist ja lange her!

    Ich habe das als sehr seltsames Konstrukt empfunden, bei dem eigentlich irgendwie ein Effekt erzielt wurde, den ich bei dem klassischen Trioplan auch leicht erreicht habe, indem ich einfach eine "lösliche", separate Makrolinse vorne drauf geschraubt habe...
    Dabei kann ich dann den Grad der Vergrößerung durch die gewählten Linsen einfach variieren und selbst bestimmen.

    Der Oreston Prototyp wäre bestimmt lustig gewesen mal auszuprobieren...
    Schade, dass es für Dich nicht geklappt hat! Ich hätte gerne darüber hier im Forum von Dir gelesen.
    Ah Danke für die Aufklärung Goldsmith.
    Ne merkwürdige Konstruktion dann. Aber die Idee mit der Nahlinse ist eigentlich nicht so schlecht, wie ich finde.
    Aber wenn sie es wiederauflegen wollten, ist es durchaus möglich, das konstruktionsbedingt Fehler vorhanden waren oder wohlmöglich ne Serienstreueng. Das würde auch erklären, dass Lucispictors seine Version nicht so "wilde" Ergebnisse lieferte. Aber ich denke, das wird man nie herausfinden können, was da wirklich los war bei MOG.

    Zum Prototypen: Es gibt nichts darüber im Internet, absolut garnichts zu erfahren.Wahrscheinlich hats ein Sammler gekauft und irgendwo in ein Safe getan. Wäre wirklich ein interessantes Objektiv gewesen, zumal ich der Bildwirkung des Oreston sehr angetan bin.
    Wer den Tessar nicht ehrt, ist den Planar nicht wert!

  5. Folgender Benutzer sagt "Danke", Tungee :


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