Zitat Zitat von barney Beitrag anzeigen
Ja, sie sind besser, es liegen ja auch viel Geld und teilweise 20 Jahre technischer Fortschritt dazwischen: das Triotar war in den 30ern die Budget-Lösung, Tessar war Luxus; in den 50ern war dann das Tessar die Budget-Lösung, die 5linsigen (ab den späten 60ern 6linseigen) Planar/Xenotar/Biometar waren Stand der Dinge. Einige Dreilinser werden in den Ecken selbst bei F16 nicht richtig scharf, bei 6x6 und noch schlimmer bei 6x9 ist das z.B. für Landschaften etwas abtörnend
Wenn das für Deine Motive aber irrelavant ist - Portraits etwas - kannst Du da ruhig zugreifen. Ich persönlich würde aber (bei den Standardobjektiven) immer mindestens einen Vierlinser (Tessar/Xenar/Yashinon usw.) vorziehen.

Wenn Du Dich für die Yashicas interessierst - die 124 G ist mechanisch bei weitem nicht mehr so gut verarbeitet wie die Vorgängermodelle (124 ohne G, 635, LM, Yashicamat usw.). Das merkst Du beim armselig rasselnden Filmtransport, da ist viel dünnes Blech und Plastik außen und innen, kein Vergleich zu den Vorgängern aus den 60ern.
gute Tipps..kannst du die Kritik bestätigen was Reflektionen angeht?

''Sehr hartnäckig können Reflexionen im Gehäuseinneren sein. Diese treten nicht nur dort auf, wo im Gegenlicht gearbeitet wird. Meiner Erfahrung nach sind sie bei der Mat 124 nicht kontrollierbar. Im günstigsten Fall führen sie zu einer Reduktion des Kontrasts, im ungünstigsten Fall zu fehlbelichteten Stellen auf dem Negativ. Die Mat 124 ist anfälliger für Reflexionen als die Mat 124G und 124B. Erstere möchte ich daher nicht empfehlen.''


http://arpinum.de/Fotografie/Kameras...hica_Mat.shtml