Hallo Christoph
und natürlich alle anderen hier
Die Idee, nach anderen Zeiss-Gläsern Ausschau zu halten, ist gar nicht schlecht.
Ich habe letzte Woche noch ein Tessar 2.8/50mm im Schuppen gefunden.
Als Standartobjektiv an einer alten EXA - inklusive einem Rollfilm
(für den ich übrigens noch jemanden suche, der diesen entwickeln kann).
Die Kamera hat sicherlich Jahrzehnte in dem Schuppen "gewartet"
Das Tesser selbst, eine ALU-Version ist in einem erstaunlich guten Zustand.
Keine Kratzer auf den Linsen, kein Staub, nur etwas Belag. Den hat das Brillentuch beseitigt.
Also an die neue Kamera adaptiert und gleich die Ecken "getestet", damit es nicht wieder so ein Reinfall wird,
wie beim Flektogon 2.8/20mm - Asche auf mein Haupt.
ISO 100, 1/60s, F4, RAW aus LR - Lichter raus, Schwarz -8
k-DSC02182-LR-1.jpg
Und die rechte, obere Ecke daraus
DSC02182-LR-2.jpg
Auch wenn es hier nicht ganz ersichtlich ist, die Ecke ist bei mir auf dem Bildschirm knackscharf.
Ich muß wohl noch etwas mit der Ausgabeschärfung üben.
Jedenfalls lohnt es sich wirklich, nach gut erhaltenen Objektiven Ausschau zu halten![]()
Ob irgendwas lohnt oder nicht - das ist immer die Entscheidung des Einzelnen.
Mit einem professionell gewartetem Objektiv kann man (zumeist) die technischen Fehler ausschließen und sich auf die Individuellen konzentrieren.
Ob der Wartungspreis ein Tessar wert ist...?
Ich selber bin sehr gern mit gewarteter Technik unterwegs.
Dann kann ich meine Fehler nicht auf dieTechnik schieben...
VG
Holger
Erst mal herzlichen Dank für die guten Tipps/Ratschläge, ich habe auch schon überlegt das ich das Tessar gut als Versuchsobjekt benutzen kann, befürchte aber das ich das Objektiv nicht in 5 Minuten aus in ineinander habe....
Bin noch am liebäugeln mit ein überholtes Carl Zeiss Zebra Tessar 50mm, wenn es den Besitzer wechselt bin ich gespannt auf den Unterschied mit dem jetzigen Exemplar, sollte ein gravierender Unterschied sein.
Anderseids hatte ich überlegt das ich Tessar auch gut an mit ein Retroadapter und Einstellschlitten für Makrobilder benutzen kann, man ist ja flexibel.
Ich habe noch ein Pentax SMC 1.7 50 mm aber das Objektiv geht nicht an der 5D ohne das der Spiegel den Blendenhebel trifft, habe wohl gelesen in den Beiträgen das man den Hebel entfernen kann, aber die Lösung ist irreversibel, und da habe ich dann doch (noch) Skrupel, ich wurde es wieder gerne in Original Zustand zurück bringen können… Das Objektiv benutze ich momentan an der 7D, oder mit einen 25mm Zwischenring an der 5D für Makro Aufnahmen.
Demnächst sollten noch 2 Olympus Objektive eintrudeln die ohne Probleme an der 5D II zu adaptieren sind. Wenn die Objektive eingetroffen kann ich gerne einen Beitrag dazu schreiben, es betrifft ein Olympus OM Zuiko MC 1.4 50mm
und ein 3.5 28mm, bin schon gespannt… obwohl es sind alte Bekannte aus meiner Analogzeit.. wiedersehen macht Freude
Gruss Christoph
Für Nahaufnahmen, gerade bei M42-Anschluss, würde ich mal Zwischenringe probieren. Die passen dann an alle anderen M42-Objektive, sind günstig zu bekommen man kommt auch richtig nah heran.
Gruß, André
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(Im Moment nur sporadisch online)
Auch wenn es noch so oft so geschrieben wird: das ist schlicht falsch und Unsinn. Man kann aus jedem Objektiv für das Pentax-Bajonett den Hebel einfach ausbauen (wenn man will, denn oft ist selbst das nicht nötig) und wieder zurückbauen. Das trifft auf die originalen Pentax-Objektive zu, als auch auf die der Dritthersteller. Viele säbeln halt einfach den Hebel ab, das ist dann natürlich nicht mehr reversibel.
Ich hatte den Beitrag vom 10.12.2012 gelesen (http://www.digicamclub.de/showthread.php?t=8801&page=3), nur ich habe (noch) keine Anleitung gefunden wie der Metallhebel zu entfernen ist, der Kunststoff Ring ist nicht das Problem, der ist einfach zu entfernen.
An der Canon 5D war der Hebel im Weg, der Spiegel hat sich gelöst nach einmal Auslösen, ist aber auch ein bekanntes Problem bei der 5D.
Wenn Du ein Link hast zu einer Anleitung um den Metallhebel zu entfernen, gerne..
Gruss Christoph