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Thema: 3D-Drucker Einsatz im Bereich der Altglasadaptierung und Fotozubehör

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Spitzenkommentierer Avatar von GoldMark
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    Zitat Zitat von Waalf Beitrag anzeigen
    Ich will sicher keinem den Spaß verderben, aber seltsamerweise läßt zumindest mich ein 3D-Drucker völlig kalt. Für den Modellbauer (wer nachlesen will, was ein "Modell" ist, lese bei Wiki nach) mag solch ein Drucker noch eine interessante Sache sein. Wenn ich jedoch bedenke, mit wie viel Plastikschrott ich umgeben bin und diesen jeden Tag aufs neue entsorgen muss, vergeht mir der Spaß daran, diesen noch selber herzustellen. Ich habe nichts gegen Kunstoffe, wenn sie entsprechend gefertigt sind und langlebig ihren Dienst tun. Man kann mit diesen Geräten nicht wirklich etwas Hochwertiges herstellen, selbst wenn es einigen Menschen gelungen ist, damit Schusswaffen herzustellen, die sogar in der Lage waren, ein paar Schüsse abzugeben. Aber neben der Faszination, sowas bauen zu können, war auch dieses Endergebnis ein Fall für die Mülltonne. Stabilität und Präzision sind noch so weit entfernt von den gegossenen, gefrästen Teilen, dass sich eine Anschaffung wirklich nur für den lohnt, der sich ein Modell dessen, was er dann letztendlich doch an entsprechenden Maschinen fertigen muss, anfertigen will. Wobei dann in 99% aller Fälle eine gute Software zur Modellierung und Berechnung deutlich bessere Ergebnisse bringt.
    Ich kann Deine Sichtweise nachvollziehen.

    Da ich mich beruflich mit Industire 4.0 und Internet der Dinge beschäftige, sehe ich in dem 3D Druck eine industrielle Revolution. Im Hochtechnologiebereich (z.B. Implantate in der Medezintechnik) wird der Metall 3D Druck schon produktiv eingesetzt. Für den Hausgebrauch ist diese Lasersintertechnologie noch nicht bezahlbar. Der Trend zur Fertigung von Losgröße 1 in der Industrie ist nicht mehr aufzuhalten. Die 3D Druckertechnologie leistet dazu einen großen Beitrag.

    Um das Potential aber auch die Probleme in diesem Umfeld zu verstehen, ist ein weiter Grund mich mit der 3D Druckertechnologie zu beschäftigen. Da mein Sohn sich Richtung Ausbildung zum Mechatroniker bewegt, ist es für Ihn sicher nicht von Nachteil, sich mit dieser Technologie zu beschäftigen.

    Das ist wie damals mit der Computertechnologie. Mit meinem ZX81 von Sinclair und einem Kassettenrekorder als Datenspeicher konnte man auch nichts richtiges machen, außer sich mit der Technologie zu beschäftigen. Und was ist heute daraus geworden. Aber das ist ein anderes Thema, aber ich persönliche sehe darin eine gewisse Parallelität.
    Liebe Grüße

    Bernhard
    https://deramateurphotograph.de/

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