Natürlich, Bernhard, die Gewinde sehen schon aus, wie Gewinde und sie lassen sich vermutlich sogar irgendwie mit einem Gegengewinde zusammenwürgen. Aber wer einmal gelernt hat, saubere Gewinde zu schneiden, der weiss, dass so etwas weit weg von Normgerechtigkeit ist.
Egal, wie dünn die einzelnen Layer sind (es sei denn, sie wären im Bereich von 1/100mm oder lieber drunter) eine saubere Gewindeflanke hat eine so komplexe Form, dass du das nur mit Nachbearbeitung hinbekommst. Stell dir mal vor, wie eine Gewindeflanke im Raum steht, dann wirst du mich verstehen.
Ich will damit nichts gegen die Technik von 3D-Druckern sagen, aber das was wir uns leisten können, ist alles noch zu unausgereift. Mit der Feile arbeitet ein guter Feinmechaniker in den Bereich von 1/100mm und genauer, was willst du denn mit Layerdicken, die schon weit darüber liegen. Wenn du denn aber so dünne Layer drucken könntest, dann brauchst du für den Aufbau eines 3cm dicken Adapters 3'000 Druckdurchgänge. Das würde bei einem schnellen Drucker mindestens 1/2 Tag bedeuten.



