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Thema: VNEX - Vergrößerungsobjektiv und umgebaute Kameraobjektive - Bilderthread

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von wolfhansen Beitrag anzeigen
    Eine Frage - in Philips SKF-Blog-Artikel über das VNEX schreibt er
    über das APO-Rodagon N, das das grösstenteils aus Kunststoff sei.
    Ist das immer so bei der N Variante?
    An meinem APO-Rodagon (ohne N, Nr. 9883962) ist nämlich noch ziemlich
    viel Metall.
    Hallo Wolfhansen,

    Jepp, das Apo Rodagon N 2.8/50mm besitzt in den beiden mir bekannten Versionen ein Plastegehäuse.
    Es ist aber eigentlich sehr gut und robust gebaut.

    Konkret hätte es in Phillips Artikel heißen müssen...

    Dadurch das das APO Rodagon eine Kunststoff-Gewinde besitzt (wie ein großer Teile der Rodenstock-Objektive mit 40,5mm Filtergewindeanschluss), ist es bei der Montage etwas "zickiger" als ein Metallgewinde.

    Das verwendete Plastik ist immer auch eine "Glaubens- und Haptikfrage"... an der exzellenten Leistung des APO Rodagon N 2.8/50mm gibt es aber keinen Zweifel... superb in jeder Hinsicht.

    Hier nochmal ein Bild von der N-Version, die Phillip hatte...



    Die Phillip kurzzeitig von mir für den Test des VNEX überlassene Version des APO Rodagon ist die vorletzte mir bekannte Version, die letzte hat nochmals eine Modifikation durch Rodenstock erhalten. Hab leider grad kein Bild von der letzten Version zur Hand, aber auch diese ist aus Plaste.

    Wenn man das Rodagon montiert hat, sollte man die Verbindungsmutter am Objektiv belassen und eher eine neue hinzu bestellen, weil diese Plastikgewinde immer etwas störisch reagieren, wenn sie oft montiert werden müssen. Insbesondere wenn alle Gewindestifte am Objektivkopf zu fest angezogen werden (sollten immer nur alle drei, aber dafür mit nur wenig bis keinem Druck auf die Gewindestifte verschraubt werden, weil sich sonst das Plaste-Gewinde verformen könnte), wird es schwieriger, den Gewindeeinstieg zwischen Mutter und Objektivgewinde am Objektiv "schadlos" zu halten.

    Bei Metallgewinden ist das unkritisch, aber bei den Plastikgewinden immer zu beachten !

    Da mein APO Rodagon - das Phillip ja zum Test hatte - im Laufe der VNEX Entwicklung nun schon so einige Montagen hinter sich hat und wohl hunderte Male in diverse verschiedne Konfigurationen umgeschraubt wurde, ist es nicht mehr "tau - frisch", weshalb sich bei Phillip der Eindruck wohl aufgedrängt hat.

    Das einfache Rodagon 4/80mm besitzt - ebenso wie ein Rogonar - S - ebenfalls dieses Plastikgewinde... ist aber auch beim Componon S und anderen SK Objektiven neuerer Bauart so.

    Wie ich ein Posting vorher bereits ausführte, sollte man sich - ist ein Objektiv für dauerhaft gut befunden und häufiger im Einsatz - ohnehin überlegen, es fest mit einer zusätzlichen Mutter (nachbestellbar) fest zu bestücken. Dies gilt insbesondere für diese Objektive mit Plastikgewinden...

    Bei Allerwelts- V-Objektiven wie einem Rogonar brauchts das nicht, aber gerade bei solchen exzellenten und auch noch teueren Objektiven wie dem APO Rodagon N würd ich da immer zu raten..

    LG
    Henry
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

  2. 4 Benutzer sagen "Danke", hinnerker :


  3. #2
    Spitzenkommentierer Avatar von dorfaue
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    Lieber Henry, mit Deinem System hast Du uns einen formidablen Spielplatz für unterschiedlichste Schätzchen geschenkt und es kommen immer neue Überraschungen. So auch Deine Vorstellung des Diaplan, das schon lange in meiner Krabbelkiste ziemlich unbeachtet lag, denn es war Teil eines kleinen Bucht-Konvoluts für den Gegenwert einer Schachtel Zigaretten. Ich hatte es mal angetestet und weggelegt, da es an meiner damaligen Pentax nicht so ganz leicht zu adaptieren war und außerdem (kein Wunder bei dem Alter) ziemlich flau rüberkam. Jetzt habe ich es am V.Nex und siehe da, das mit der Schärfe stimmt, aber flau ist es nach wie vor, also muß nachbearbeitet werden (wozu ich meist zu faul bin).
    Aber: geniale "Kleine" (von "Größe" zu sprechen verbietet sich eigentlich), für die Mitnahme im "kleinen Besteck" ideal geeignet.

    Jetzt bin ich aber am Sonntag über einen uralten C.Zeiss-Jena Diaprojektor gestolpert, der ein ebenso kleines Objektiv als Projektorlinse nutzte, ein C.Zeiss-Jena Tessar 4,5/7,5cm. Schon die Brennweitenbezeichnung spricht für ein profundes Alter. Am Projektor war es auf einen Metalltubus geschraubt, der nur in die Projektorhalterung eingeschoben wurde, eine Scharfeinstellung dürfte etwas problematisch sein. Eben eine Improvisation aus den Anfangsjahren der DDR. Allerdings handelt es sich ziemlich sicher um ein Vergrößerungsobjektiv, denn es hat eine Blende mit 14 Lamellen, wenn ich das richtig gesehen habe, bei dem kleinen Teil gar nicht so einfach. Leider habe ich bei der ersten Suche im Netz so gar nichts zu dem Teil gefunden.

    Tatsächlich, etwa die gleiche Größe wie das Diaplan, der vordere Objektivdurchmesser identisch.

    Name:  IMGP8949.JPG
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    Und hier an der Nex:

    Name:  IMGP8962.JPG
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    Jetzt reizte mich doch der Vergleich, auch wenn die Brennweiten differieren, denn genau solche Objektive suche ich für das VNEX, neben den bekannten Rodagons etc.
    Ein schneller Schuß aus meinem Arbeitszimmer zum Turm der Gedächtniskirchenruine.

    Diaplan und Crop:

    Name:  DSC09962.JPG
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    Name:  DSC09962a.jpg
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    Tessar und Crop

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    Ja, das Diaplan ist scharf, das Tessar aber ebenso. Und durchaus kontrastreicher, auch wenn es nicht an andere alte Jenaer Produkte herankommt, ich habe den Vergleich mit dem Pancolar 2,0/50 gemacht, das doch mit gutem Kontrast wesentlich moderner abbildet.

    Jetzt noch eine völlig unkünstlerische Aufnahme vom Nachbardach, mir gefällt die Farbwiedergabe an der Nex.

    Name:  DSC09812.JPG
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    Zum Schluß noch einige Nahaufnahmen, allerdings keine echten Makros, dafür muss ich erstmal üben...

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    Crop:

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    Crop:

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    Liebe Grüße

    Lutz

  4. 10 Benutzer sagen "Danke", dorfaue :


  5. #3
    Spitzenkommentierer Avatar von Loeffel
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    Nach längerer Pause auch mal wieder was von mir an dieser Stelle. Der Bastel- und Spieltrieb mit dem VNEX-System hält unvermindert an .

    Vor einiger Zeit erhielt ich eine defekte Mamiya Myrapid Halbformat-Sucherkamera mit dem standardmäßig verbauten Mamiya-Tominon 1,7/32mm Objektiv.
    Dummerweise habe ich vergessen, ein Bild der Kamera vor der Demontage zu machen, deswegen hier mal ein Link:

    http://www.optiksammlung.de/Mamiya/Myrapid.html

    Das Objektiv samt Blenden- und Fokussiermechanik habe ich bislang aufgrund des geringen Auflagemaßes noch nicht adaptieren können.
    Der Linsenblock selbst läßt sich allerdings mithilfe einer Wandlerplatte perfekt im Tubus des VNEX-Systems versenken und an diesem auch problemlos betreiben, zwangsläufig natürlich nur bei Offenblende. Unendlich wird erreicht, die Nahgrenze liegt so um die 10cm von der Frontlinse.
    Eine schöne kleine lichtstarke, aber nicht abblendbare Kombi, die eben nur so groß ist wie das VNEX-System, weil das Objektiv komplett im Tubus verschwindet.

    Name:  DSC07133.jpg
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    Wie erwartet bedient das Objektiv den Vollformat-Sensor der A7 nicht komplett, auch die Randschärfe läßt hier - vorsichtig ausgedrückt - doch sehr zu wünschen übrig.

    Name:  _DSC2857 Mamiya Tominon 1,7-32 .jpg
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    Im APS-Modus sieht die Sache aber schon anders aus - wohlgemerkt alles bei Offenblende:

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    Name:  _DSC2882 Mamiya Tominon 1,7-32 APS.JPG
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    Der Original-Mannschaftsbus der Fußball-Weltmeister 1954, für ein paar Stunden ausgestellt in Mannheim

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    Name:  _DSC2883 Mamiya Tominon 1,7-32 APS.jpg
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    Name:  _DSC2889 Mamiya Tominon 1,7-32 APS.JPG
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    LG
    Stefan

    Sony A7, A6700, A6500, VNEX
    VIELE Yashica ML's + ein paar Praktina-Objektive, Nikkore und Tokinas

    Endlich: loeffel auf flickr
    Yashica Objektive auf olypedia.de


  6. #4
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Im APS-Mode der Kamera eine schöne Leistung, die das Objektiv bei Offenblende bringt. Erinnert mich ein wenig an das 1.7/30mm aus der Canon DEMI EE, das ich vor langer Zeit mal vorgestellt hatte in diesem Thread.

    Mit der VNEX KB short Version hoffe ich ja, für diese ganzen Halbformat Objektive vom Auflagemaß her auch eine viel dichter an den Sensor heranzuführende Version zur Verfügung stellen zu können. Macht zwar scheinbar nur im APS-Mode "Sinn", aber klein, kompakt, weitwinklig und lichtstark am kleinen APS-C Format ist immer zu gebrauchen.

    Von der Kamera hab ich aber noch nie was gehört... umso schöner, dass das gute Stück entdeckt wurde.
    Danke für die ersten Bilder damit.

    LG
    Henry
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  8. #5
    Kennt sich aus Avatar von Phillip Reeve
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    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    Da mein APO Rodagon - das Phillip ja zum Test hatte - im Laufe der VNEX Entwicklung nun schon so einige Montagen hinter sich hat und wohl hunderte Male in diverse verschiedne Konfigurationen umgeschraubt wurde, ist es nicht mehr "tau - frisch", weshalb sich bei Phillip der Eindruck wohl aufgedrängt hat.
    Das größte Problem für mich war, dass das besagte Objektiv schief montiert war, bei Blümchenaufnahmen ist mir das zuerst nicht aufgefallen, bei Testaufnahmen auf Unendlich fühlte ich mich dann aber an mein Canon FD 2.8/35 Tilt/Shift erinnert, weil die Schärfeebene sehr deutlich gekippt war und ich das Rodenstock deshalb nicht sinnvoll testen konnte.

    Und für mich ist es auch eine haptische Sache, wenn man mit Objektiven rum spielt macht man das ja nicht immer nur aus Vernunftgründen und da ziehe ich ein Metallobjektiv auf jeden Fall vor.

    Bei dem besagten Test haben die 50mm Vergrößerungsobjektive an der a7 leider alle nicht gut abgeschnitten, das El-Nikkor war noch das Beste und zeigte doch im Vergleich mit einem normalen SLR-Objektiv in den Ecken einen deutlichen Abfall.

    El_Nikkor_50mmf2p8-2 by reevedata, on Flickr

    Minolta_MD_50mmf2 by reevedata, on Flickr

    Grüße,
    Phillip
    fotos auf flickr

  9. 2 Benutzer sagen "Danke", Phillip Reeve :


  10. #6
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von Phillip Reeve Beitrag anzeigen
    Das größte Problem für mich war, dass das besagte Objektiv schief montiert war, bei Blümchenaufnahmen ist mir das zuerst nicht aufgefallen, bei Testaufnahmen auf Unendlich fühlte ich mich dann aber an mein Canon FD 2.8/35 Tilt/Shift erinnert, weil die Schärfeebene sehr deutlich gekippt war und ich das Rodenstock deshalb nicht sinnvoll testen konnte.
    Hi Phillip,

    ja, man sollte dann wenn sie schief sitzen sollten, die Muttern am Objektiv schon neu montieren... dazu ist das System ja da.


    Im Eifer des Gefechtes hab ich dann, wenn man zur Ansicht mal eben 8 oder 10 Objektive mit Muttern und Tuben ausstattet um die Sachen "zur Anschauung" und schnellerem Verständnisse der Zusammenhänge von Abständen und Montagewegen als Beispiele vormontiert, übersehen, dass eine Mutter mal nicht ganz gerade aufgeschraubt ist.



    Und für mich ist es auch eine haptische Sache, wenn man mit Objektiven rum spielt macht man das ja nicht immer nur aus Vernunftgründen und da ziehe ich ein Metallobjektiv auf jeden Fall vor.

    Bei dem besagten Test haben die 50mm Vergrößerungsobjektive an der a7 leider alle nicht gut abgeschnitten, das El-Nikkor war noch das Beste und zeigte doch im Vergleich mit einem normalen SLR-Objektiv in den Ecken einen deutlichen Abfall.
    Grüße,
    Phillip
    Klar ist es immer eine haptische Angelegenheit, hatte ich im Posting ja auch erwähnt und Metall ziehe ich jedem Plastik vor... !

    Grundsätzlich aber - und das darf man nicht vergessen dabei - waren die Dir zugesandten Objektive "Querbeet" aus meiner Sammlung entnommen und bereits vormontiert, um Dir in erster Linie die Wege Adaptierbarkeit an das VNEX zu zeigen und weniger danach ausgewählt, Dir nun die "Perlen" unter den V-Objektiven zur Kenntnis zu bringen.

    Und bei den V-Objektiven verhält es sich wie bei den Objektiven der alten SLR Zeit... es gibt "Perlen" und es gibt "Durchschnitt". Auch ein Summicron ist nicht bis an die Ränder des KB Sensors "scharf" und viele andere ebenfalls nicht.

    Insofern ist Deine Beurteilunge zu den V-Objektiven eigentlich wenig aussagekräftig, denn nur abhängig von dem - was ich unter den geschilderten und gänzlich anderen Gesichtspunkten - Dir an Objektiven für den Test überlassen hatte und schon von daher stark eingeschränkt in der möglichen Qualität, eben weil nicht nach den Kriterien einer Objektivübersicht bzw. Qualitätstests mit diesen "eingepackt".

    Bei Nutzung eines Focotar II 2.8/50mm, einem APO Rodagon 2.8/50 oder einem 4/80mm oder... die Liste ließe sich fortsetzen, wäre Deine Einschätzung eine gänzlich andere geworden.

    Nicht vergessen sollte man auch, das dieses System ursprünglich für die Verwendung an der NEX entwickelt wurde und erst mit dem Erscheinen der Sony A7 die Frage nach der "Eckentauglichkeit" überhaupt erst eintrat und damit eine völlig neue Erfahrung mit den Objektiven bedeutet. Das ist aber immer so, wenn man von APS-C auf KB wechselst. Da sind dann etliche Objektive die vorher an APS-C klasse waren nun an den Rändern weniger beeindruckend...

    Aber - und da gibt es eben genau wie bei den SLR Objektiven - solche und solche, die das Kriterium der "scharfen Ecke" erfüllen oder eben nicht.

    Da aber ohnehin die wenigsten der Objektive für Landschaftsfotografie im Unendlichkeitsbereich genutzt werden, wird man für die Randschärfe sicherlich andere Objektive suchen und auch finden, als die zugesandten (lediglich das APO Rodagon erfüllt aus der Dir kurzzeitig überlassenen "Auswahl zur Montagedemonstration" auch an der A7 die Eckentauglichkeit). Oder ein Osawa Tominon oder ein WA Componon 4/40mm... wäre auch so ein Beispiel, das richtig gut ist.

    Wird dann aber auch richtig teuer... wenn man bestimmte Objektive nicht selbst besitzt.

    Zudem brauch ich - und ein vermutlich großér Teil der Fotografen auch keine Schärfe bis in die Ecken, weil Schärfe eben nur eines der fotografischen Kriterien ist, vielfach aber andere Dinge entscheiden... wie z.B. bei dem Dir auch kurzfristig mit überlassenen Meostigmat oder im SLR Bereich ein Biotar oder ein Primoplan, um nur ein paar bekanntere Vertreter zu nennen.

    So gibt es z.B. eine Menge von Objektiven mit eigenem Charakter auch unter den Linsen der alten Sucherkameras... nach Deinen Kriterien vielleicht nicht einem Schärfeverdikt bis in die Ecken folgend, hier in diesem inzwischen elend langen Thread aber hervorragende Ergebnisse erzielen lassen, wovon die hier eingebetteten Bilder hinreichend Zeugnis ablegen.

    Ist jetzt nicht bös gemeint, sondern soll nur ein wenig die Dimension geraderücken, die hinter so einem "generalisierenden Statement" stecken,

    Bei dem besagten Test haben die 50mm Vergrößerungsobjektive an der a7 leider alle nicht gut abgeschnitten, das El-Nikkor war noch das Beste und zeigte doch im Vergleich mit einem normalen SLR-Objektiv in den Ecken einen deutlichen Abfall.
    Grüße,
    denn dazu waren aus meiner Sicht die Objektive auch nicht gedacht und es hätte - unter der Voraussetzung von Objektiv- statt VNEX Test - sicherlich einen andere Auswahl an Dir zugesandten V-Objektiven gegeben.

    LG
    Henry
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

  11. #7
    Kennt sich aus Avatar von Phillip Reeve
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    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    Hi Phillip,
    ja, man sollte dann wenn sie schief sitzen sollten, die Muttern am Objektiv schon neu montieren... dazu ist das System ja da.
    Da habe ich dein "bitte so lassen" auf der Tüte wohl überinterpretiert ;-).

    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    Insofern ist Deine Beurteilunge zu den V-Objektiven eigentlich wenig aussagekräftig, denn nur abhängig von dem - was ich unter den geschilderten und gänzlich anderen Gesichtspunkten - Dir an Objektiven für den Test überlassen hatte und schon von daher stark eingeschränkt in der möglichen Qualität, eben weil nicht nach den Kriterien einer Objektivübersicht bzw. Qualitätstests mit diesen "eingepackt".
    Findest du, dass ich im Review an einer Stelle zu negativ über V-Objektive im Allgemeinen geschrieben habe? Ich wollte dem Leser auf jeden Fall auch vermitteln, wie er das System für seinen kreativen Prozess nutzen kann und dazu gehörten für auf jeden Fall die Objektive. Persönlich habe ich zwar mal Spaß an Charakterobjektiven, aber sie stellen nicht den Schwerpunkt meiner Nutzung dar, kann sein dass deshalb der Teil zu diesen relativ kurz geraten ist.

    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    Bei Nutzung eines Focotar II 2.8/50mm, einem APO Rodagon 2.8/50 oder einem 4/80mm oder... die Liste ließe sich fortsetzen, wäre Deine Einschätzung eine gänzlich andere geworden.
    Ich habe ja im Review auch geschrieben, dass das APO Rodagon 2.8/50 eine hervorragende Leistung zeigt, das basierte dann für Landschaftsaufnahmen mehr auf deinen Beispielbildern hier, als auf meinen Tests, aber gut ;-).

    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    Nicht vergessen sollte man auch, das dieses System ursprünglich für die Verwendung an der NEX entwickelt wurde und erst mit dem Erscheinen der Sony A7 die Frage nach der "Eckentauglichkeit" überhaupt erst eintrat und damit eine völlig neue Erfahrung mit den Objektiven bedeutet. Das ist aber immer so, wenn man von APS-C auf KB wechselst. Da sind dann etliche Objektive die vorher an APS-C klasse waren nun an den Rändern weniger beeindruckend...
    Wobei ich beim Wechsel auf die a7 bei meinen Objektiven mit 35mm und mehr eigentlich kaum negative Überraschungen hatte. Ich habe im Review gerade ergänzt, dass sich das Nikon am APS-C auch für die Landschaftfotografie uneingeschränkt eignet, da hatte ich den Fokus etwas zu sehr beim KB-Format.

    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    Da aber ohnehin die wenigsten der Objektive für Landschaftsfotografie im Unendlichkeitsbereich genutzt werden, wird man für die Randschärfe sicherlich andere Objektive suchen und auch finden, als die zugesandten (lediglich das APO Rodagon erfüllt aus der Dir kurzzeitig überlassenen "Auswahl zur Montagedemonstration" auch an der A7 die Eckentauglichkeit).
    Oder ein Osawa Tominon oder ein WA Componon 4/40mm... wäre auch so ein Beispiel, das richtig gut ist.
    Wolf
    Wird dann aber auch richtig teuer... wenn man bestimmte Objektive nicht selbst besitzt.
    Also mich würde ein Objektiv, welches bezahlbar ist und die guten Leistungen auch bis in die Ecken des Fernbereichs beibehält, sehr interessieren. So war es jetzt so, dass ich das VNEX zusätzlich dabei hatte (was dank der geringen Größe kein Problem war) und es für Makros rausgekramt habe. Aber ich hatte auch noch ein normales 50er dabei, weil mir persönlich die Qualität bei Landschaftsaufnahmen nicht reichte. In der Summe hätte ich mit einem solchen Objektiv eine deutlich leichtere Fototasche.

    Das APO-Rodagon N 2.8/50 wäre sicherlich eine Lösung, da schreckt mich - in Anbetracht des nicht ganz geringen Preises - aber die Verarbeitungsqualität etwas ab (Vorurteil oder nicht).
    Wie unterscheidet sich denn die von Wolfhansen erwähnte non-N Variante optisch vom N? Vielleicht wäre das für mich in Zukunft ein gangbarer Kompromiss. Ich warte aber natürlich erstmal gespannt auf den Spätsommer in der Hoffnung dann mein Zeiss 2/45 am System verwenden zu können, da hätte ich dann so ungefähr die eierlegende Wollmilchsau, weil es immernoch kompakt, lichtstark und gut ist.

    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    Zudem brauch ich - und ein vermutlich großér Teil der Fotografen auch keine Schärfe bis in die Ecken, weil Schärfe eben nur eines der fotografischen Kriterien ist, vielfach aber andere Dinge entscheiden... wie z.B. bei dem Dir auch kurzfristig mit überlassenen Meostigmat oder im SLR Bereich ein Biotar oder ein Primoplan, um nur ein paar bekanntere Vertreter zu nennen.

    So gibt es z.B. eine Menge von Objektiven mit eigenem Charakter auch unter den Linsen der alten Sucherkameras... nach Deinen Kriterien vielleicht nicht einem Schärfeverdikt bis in die Ecken folgend, hier in diesem inzwischen elend langen Thread aber hervorragende Ergebnisse erzielen lassen, wovon die hier eingebetteten Bilder hinreichend Zeugnis ablegen.
    Ich bekomme den Eindruck, dass es so rüber gekommen sei, als ob die Schärfe in den Ecken jetzt für mich DAS Kriterium sei. Ist sie nicht. Sie ist ein für mich (und viele Andere) nicht ganz unwichtiges Kriterium und deshalb habe ich sie bei der Evaluation der Objektive auch untersucht. Wie stark man das jetzt gewichtet hängt von den eigenen Vorlieben ab.

    Das Meostigmat hat auf jeden Fall Spaß gemacht, wobei es noch etwas mehr Lernzeit damit gebraucht hätte. Genauso wie Ysar und Xenon 2.8/75, gerade das letztgenannte werde ich im Auge behalten.

    Grüße,
    Phillip
    fotos auf flickr

  12. #8
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Hallo Phillip,

    Zitat Zitat von Phillip Reeve Beitrag anzeigen
    Da habe ich dein "bitte so lassen" auf der Tüte wohl überinterpretiert ;-).
    .....

    Findest du, dass ich im Review an einer Stelle zu negativ über V-Objektive im Allgemeinen geschrieben habe? Ich wollte dem Leser auf jeden Fall auch vermitteln, wie er das System für seinen kreativen Prozess nutzen kann und dazu gehörten für auf jeden Fall die Objektive. Persönlich habe ich zwar mal Spaß an Charakterobjektiven, aber sie stellen nicht den Schwerpunkt meiner Nutzung dar, kann sein dass deshalb der Teil zu diesen relativ kurz geraten ist.
    Deine Präsentation fürs SKF ist gut gelungen. Danke dafür, aber meine Anmerkungen bezogen sich auf die aus Deinem DCC - Posting weiter oben nochmal hierher zitierte, generalisierende Äußerung..

    Zitat Zitat von Phillip Reeve Beitrag anzeigen
    ....

    Bei dem besagten Test haben die 50mm Vergrößerungsobjektive an der a7 leider alle nicht gut abgeschnitten, das El-Nikkor war noch das Beste und zeigte doch im Vergleich mit einem normalen SLR-Objektiv in den Ecken einen deutlichen Abfall.
    _MD_50mmf2 by reevedata, on Flickr

    Grüße,
    Phillip
    Die Qualität der zugesandten Vergrößerungsobjektive war - streng genommen - intentional auch nicht Gegenstand des Berichtes. Was dir als Schreiber des Berichtes mit der Auswahl der montierten Objektive nahegebracht werden sollte, war die Vormontierung der leistungsmäßig nicht selektierten Objektivtypen, damit sich das Zusammenspiel der Einzel-Komponenten des Systems für den zu schreibenden Bericht schneller erschließt.

    Da es mir in der Auswahl der Objektive primär darum ging, die unterschiedlichen Bauformen, Brennweiten, Herkunftskameras und ähnliche Aspekte mit möglichst unterschiedlich bestückten Muttern und Tuben vormontiert zu zeigen, stand in der Selektion der zugesandten Objektive eben nicht die Qualität in der Abbildungsleistung im Vordergrund, sondern die mechanische "Machbarkeit"...

    Die Objektivauswahl war also mehr "zufällig" und nicht auf ein Qualitätserfordernis ausgerichtet.

    In Deiner im Bericht geschilderten Aufzählung zu den Vor- und Nachteilen des VNEX kann deshalb das einzelne V-Objektiv nicht in den Con's einer Review auftauchen, denn wie bereits ausgeführt gibt es höchst unterschiedliche Qualitäten von Vergrößerungsobjektiven und Zielgruppen auf die aber bei Zusendung der Objektive nicht geachtet wurde, weil ja kein Objektiv-Bericht gestartet werden sollte.

    Verstehe das bitte nur als Anmerkung und Richtigstellung zu dem Bericht, den ich im Übrigen - trotz dieser Anmerkungen - in seiner Form für sehr gelungen halte- auch und besonders in der Präsentation.
    Er vermittelt dem Leser des SKF in Kurzform alles Wissenswerte ohne sich in die Details zu verlieren, die ich als Entwickler natürlich allesamt kenne und sogar nachts aus dem Schlafe heraus beantworten kann.

    Es wäre vermessen von mir, von Dir einen gleichen "Erfahrungshorizont" im Umgang mit dem VNEX und insbesondere den daran verwendbaren Objektiven in dieser kurzen Zeit zu erwarten. Deshalb auch die "vormontierten Objektiv/Muttern/Tuben - Einheiten", damit sich das "schneller" erschließt.

    Allerdings muss ich - wie im Falle der oben zitierten Generalisierung natürlich drauf antworten, denn es sind eben - wie bei SLR Objektiven - auch eine Menge erstklassiger V-Objektiv für die allgemeinen fotografischen Anwendungsfälle zu finden, wovon hier im Forum dutzende von Threads zu dem Thema auch in Bildern gezeigt wurden.

    Schau Dir mal die Bilder die gewa13 mit dem WA Componon 4/40 gemacht hat an... oder das APO Rodagon N 2.8/50 oder das Leica Focotar, oder das Schneider Kreuznach APO Componon im Bereich 40, 60 oder 80mm, das Leica Focotar II 50mm ....

    Es gibt da schon eine Menge erstklassiger V-Objektive, ganz ohne Frage. Dabei spielt es zunächst auch nicht die Rolle nach dem Preis derartiger Objektive, denn viele User haben sowas noch "eingemottet" in den Kellern und auf Dachböden und wissen nicht einmal, was für Schätze sie gerade heut im Digitalzeitalter verwendbar, sie dort lagern (für uns nur von Vorteil bei der Suche und so manch einer verkauft im örtlichen Kleinanzeigenmarkt schonmal wirklich sehr günstig, so wie ich kürzlich erst ein leicht an der Frontlinse mit Putzspuren ausgestattetes Focotar 2.8/40mm für 1,5 Kisten Bier bekommen konnte )

    Vielleicht wirds so noch etwas deutlicher:

    Im Bereich der Objektive aus den DuKa Tagen gab es, wie bei den klassischen SLR Objektiven auch die "Budget" Linsen, z.B. die Trinare, die Rogonare und wie sie alle hießen. Typische 3 oder 4 Linser, mit denen die Ansprüche des Fotoamateurs in seiner ersten Dunkelkammer für wenig Geld mehr oder weniger zufriedengestellt wurden.

    Oftmals waren diese einfachen Objektive beim Kauf von Vergrößerungsgeräten schon ab Werk verbaut und beim Kauf eines Vergrößerungsgerätes dabei... ähnlich wie bei Kameras die Ausstattung mit mehr oder weniger guten "Kit-Linsen"...

    Das waren dann quasi die Einsteigerlinsen um in der Dunkelkammer mit dem Gerät sofort "loslegen" zu können. Später dann, wenn die Ansprüche stiegen, mehr Geld da war und man herausgefunden hatte, dass mit den 0815 Objektiven keine gewünschte Steigerung in der Qualität der Vergrößerungen erzielbar waren, kaufte man dann "richtige" Objektive in der Leistungsklasse des 6 linsigen Nikkor, Rodenstock, Schneider Kreuznach etc. seiner Dunkelkammerausrüstung/dem Vergrößerer hinzu.
    Deshalb sind oft bei der Suche nach V-Objektiven über "Vergrößer" noch ein oder zwei weitere Objektive in solchen Angeboten zu finden.

    Es ist auch eines der Ziele des VNEX herauszufinden, welche dieser vielen V-Objektive "etwas taugt" in Sachen Auflösung und Qualität, denn auch der Markt für V-Objektive war ziemlich groß, weil es in analogen Zeiten bei den ambitionierten Fotografen dazu gehörte, eine eigene Dunkelkammer zu besitzen und sowohl die Filme als auch die Papierbilder selbst zu entwickeln.

    Und so gab es eben zum Vergrößerer auch die "Kit-Linse" beim Kauf zum Gerät dazu...

    Das VNEX ist in der heutigen Zeit ein flexibles "Hilfsmittel" bei der Erforschung dieses unbekannten Bereichs geworden, bei dem man eben auf erstklassige Objektive, aber auch auf für einen Einsatzzweck weniger geeignete Objektive stoßen kann.

    Bei der Verwendung von V-Objektiven, zusammen mit der exzellenten Naheinstellgrenze - und das hast Du ja schön rausgearbeitet, spart man sich halt oftmals das sperrige Makro-Objektiv von Sigma oder sonst einem Hersteller und hat mit einem einzelnen Objektiv und einem nur einige Gramm leichten Zusatztubus eine schlanke Lösung als Immerdabei für die meisten Motive am Wegesrand.

    Das ein V-Objektiv eine erstklassige Zeiss - Linse einer ehemals sauteueren Kamera in der Eignung bei Unendlich / gegen den Horizont bei Landschaftsbildern nun nicht ersetzen kann, dürfte eigentlich auf der Hand liegen, sind diese doch ursprünglich für völlig andere Distanzen konzipiert und korrigiert worden.

    Gleichwohl kann man damit - wenn eben solche Rand zu Rand - Schärfe nicht das oberste Kriterium sein soll, sehr wohl für sehr kleines Geld eine kleine und kompakte "Lösung für die Westentasche" sein.

    Auch die Nutzung von erstklassigen Diaprojektionsobjektiven, Filmprojektor-Objektiven und eigentlich allen denkbaren "Flaschen-Böden" sind hier ja die bestimmenden Kriterien für die Nutzung... auch wenn die Entwicklung mal mit den Vergrößerungsobjektiven begann.

    Wie anderenorts bereits ausgeführt, nutze ich an der Sony A7 so gut wie nix anderes, als das VNEX mit diversen winzigen Objektiven... und für die ernsthafte Fotografie auf Veranstaltungen oder Shooting-Terminen meine 5D MKII mit "hochwertigstem Alt- und Neuglas".

    Und da machen dann solche Linsen, wie diese hier schon Spaß...

    1.7/40mm aus einer Canonet QL17 "heraus-operierte und mit Wandlerplatte an das VNEX KB short gebracht), defekt gekauft für einen einstelligen Euro - Betrag... Wandlerplatte dran und fertig...



    Und wenn dann auch solche Landschaftsbilder dabei rumkommen, ist allein so ein Objektiv schon sein Geld wert gewesen (im Übrigen wurde das nächstgezeigte auf 100 x 70 cm auf Leinwand geprintet und hängt bei einem Kollegen an der Wohnzimmerwand)





    Wenn es aber um Kompaktheit auf dem kleinen Spaziergängen und Touren geht, so kommt die A7 oder die NEX 7 mitsamt einer kleinen vormontierten Kollektion Objektiven in eine winzige Umhängetasche und ich bin damit für alle Eventualitäten, die ich mit bloßem Auge erfassen kann zumeist gerüstet.

    Da kann man dann schonmal so 6 oder 8 Objektive mitführen, zur Not auch mal ein SLR Objektiv mit sperrigem Adapter.

    LG
    Henry
    Geändert von hinnerker (20.06.2014 um 22:14 Uhr)
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

  13. 2 Benutzer sagen "Danke", hinnerker :


  14. #9
    Kennt sich aus Avatar von Phillip Reeve
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    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    Schau Dir mal die Bilder die gewa13 mit dem WA Componon 4/40 gemacht hat an... oder das APO Rodagon N 2.8/50 oder das Leica Focotar, oder das Schneider Kreuznach APO Componon im Bereich 40, 60 oder 80mm, das Leica Focotar II 50mm ....
    Ich glaube wir haben da etwas an einander vorbei geredet. Meine Aussage war ja
    Bei dem besagten Test haben die 50mm Vergrößerungsobjektive an der a7 leider alle nicht gut abgeschnitten
    , worauf du dann u.a. geantwortet hast:
    Insofern ist Deine Beurteilunge zu den V-Objektiven eigentlich wenig aussagekräftig
    Ich hab mich dabei ausschließlich auf die getesteten Objektive bezogen und keine Allgemeinen Aussagen gemacht, deshalb auch die Nachfrage zum Review, wo ich etwas allgemeiner war und deshalb vermutetet, das du dich auch darauf beziehen würdest.
    Ich hatte einfach die Hoffnung, dass die von dir ausgeliehenen Objektive trotz ihrer Optimierung auf kurze Distanzen auch auf langen Distanzen mit SLR Linsen mithalten können. Bei den einfachen Konstruktionen hätte michs sehr verwundert, beim Nikon hätte ich ehrlich gesagt etwas mehr erwartet, weil es hier doch sehr positiv weg kam. Aber jeder hat nunmal andere Ansprüche ;-).

    Ich denke man kann aus meinem Test schon die Aussage ableiten, dass das Nikkor für Landschaftsaufnahmen am Rand nicht das Niveau eines günstigen SLR Objektivs erreicht. Gilt natürlich nur am KB, am APS-C ist man fein raus.

    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    Das ein V-Objektiv eine erstklassige Zeiss - Linse einer ehemals sauteueren Kamera in der Eignung bei Unendlich / gegen den Horizont bei Landschaftsbildern nun nicht ersetzen kann, dürfte eigentlich auf der Hand liegen, sind diese doch ursprünglich für völlig andere Distanzen konzipiert und korrigiert worden.
    Also ich hatte auch mit günstigen SLR Linsen, die dafür nicht konzipiert wurden Linsen im Nahbereich erstaunlich gute Resultate bekommen, deshalb fand ichs untersuchenswert obs bei den V-Objektiven vielleicht in der anderen Richtung genauso ist.





    Das APO-Rodagon N 2.8/50 und Konsorten scheinen das ja auch zu schaffen. Leider sind die dann aber dann so teuer, dass sie deutlich außerhalb meines Experimentierbudgets liegen. Aber ich werd beim nächsten Flohmarkt mal die Augen offen halten, die Schnäppchenchance auf dem Flohmarkt ist bei V-Objektiven sicherlich noch deutlich höher, als bei SLR Glas.

    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    1.7/40mm aus einer Canonet QL17 "heraus-operierte und mit Wandlerplatte an das VNEX KB short gebracht), defekt gekauft für einen einstelligen Euro - Betrag... Wandlerplatte dran und fertig...
    Die Bilder sind auf jeden Fall top und das ist auch ein Objektiv welches mich interessieren würde. Genauso wie das Minolta 1.7/40 aus einer Hi-Matic. Im Spätsommer bin ich dann hoffentlich wieder an Bord ;-)

    Grüße,
    Phillip
    fotos auf flickr

  15. 4 Benutzer sagen "Danke", Phillip Reeve :


  16. #10
    Ist noch neu hier
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    Standard

    NEX7 Agfa Apotar 3.5 45mm


    Meine Bilder sind nicht mal halb so toll, wie die von Phillip.

    Morgetau auf Schilfblatt, und noch flugunfähiges Insekt, freihand mit Blende, geschätzt, acht

    Name:  comp_DSC06189.jpg
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    Name:  comp_DSC06196.jpg
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    Name:  comp_DSC06218.jpg
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    Name:  comp_DSC06240.jpg
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    VG
    Wilfried

  17. 6 Benutzer sagen "Danke", Winnepuh :


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