Wer mehr über diese Mittelformat-Kameras erfahren möchte, sollte sich das Buch von dem Autor LOTHAR A. BRASS zulegen, der in akribischer Form diese Systeme sehr engagiert beschrieben hat. Leider ist Herr Braas kurz nach dem Erscheinen seines ersten Buches verstorben. Er wollte noch in einem Band 2 die Objektive zu den Kameras detailliert beschreiben.
Ich kann das Buch für den engagierten KIEV-Kamera-Besitzer sehr empfehlen! ISBN 3-00-014755-1
So sieht das KIEV-Buch aus!
Kiev sind eben keine Hasselblad, das sollte jedem klar sein.
Aber man kann dennoch mit der "Russelblad" fotografieren.
Mittelformat by LucisPictor, on Flickr
Carsten, berufsbedingt immer mal wieder auf Forum-Pause. In grün schreibe ich als Mod.
Leica, Sony, Nikon, Fuji, Olympus, Pentax, Panasonic, Canon, Sigma und viel zu viele Linsen sowie andere digitale und analoge Kameras.
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Meine Intention war es, mit der Anschaffung der Kiev 88 CM MLU eine Kamera für die zahllosen Pentacon Six-Linsen zu haben, meist Carl Zeiss Jena.
30 mm, 50 mm, 65 mm, 80 mm, 120 mm, 180 mm, 300 mm, oft sogar doppelt, dann MC ...
Da ich einen großen Teil der Objektive nicht mehr verwenden kann, hat sich das Thema Kiev für mich leider damit auch erledigt.
An und für sich ist es aber eine interessante Kamera. Sie steht übrigens immer noch zum Verkauf ...
Also ich verwende meine handverlesenen ukrainischen und CZJ MF-Objektive per Adapter gerne analog an meiner Contax 645 AF, Contax RTSIII und sogar mit AF, an meiner Contax AX und an der dicketalen Canon 5DMkII. Sehr gerne verwende ich das TELEAR MC 5,6/250mm mit beiden Formaten, meistens sogar mit voller Öffnung 5,6 und auch erfolgreich mit einem 8-fach Achromaten im extremen Makrobereich an meiner 6x6 Pentasix 636 und Contax 645 AF. Das Objektiv soll angeblich mit einer Calzium-Fluorit-Linse bestückt sein. Ich bin mit diesen Möglichkeiten eigentlich sehr zufrieden.
Die Würfelform der "richtigen" Hasselblad mit ihren abgerundeten Ecken ist schlichtweg perfekt und zeitlos! Aber auch diese Kamera hat natürlich auch ihre Schattenseiten!
Vor über 20 Jahren stand ich vor der Frage, eine gebrauchte Hasselblad, oder eine neue Pentasix 636 mit einem P-6 Objektivanschluß zu erwerben. Die Objektive, die mir so als Zeiss-Enthusiast für die Hasselblad in der Nase steckten, waren derzeit für mich nicht erschwinglich. Ergo, habe ich mich für die Pentasix 636 entschieden. Die meisten CZJ und ARSAT-Objektive konnte ich mir aussuchen bzw. prüfen. Die Objektive, die ich jetzt für die Pentasix 636 vom Fisheye bis 1000mm Brennweite, plus reichlich Zubehör, habe und benütze, hätten von Zeiss für die Hasselblad vergleichsweise ein fettes Vermögen gekostet. Die Blitz-Synchronisation der Pentasix 636 von nur 1/30s haben mir im Studio mit der Blitzanlage, hauptsächlich für Portraits etc. völlig ausgereicht. Bei der Dia-Projektion waren die Unterschiede zu den Zeiss-Linsen erstaunlichweise nur marginal sichtbar. Der Film gibt ja die Grenzen vor. Die meistens dieser P-6 Objektive benutze ich auch mit einem Adapter nach Bedarf, auch an meiner Contax 645 AF und dicketal mit der Canon 5DMkII.
Also, ich bin mit der Pentasix 636 sehr zufrieden, die mir über die vielen Jahre keinerlei Probleme gemacht hat.![]()