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Thema: Yashica ML 28/2.8 & 35/2.8 (und andere Objektive mit C/Y-ANschluss) an der 5DII

Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Standard AW: Yashica ML 28/2.8 & 35/2.8 (und andere Objektive mit C/Y-ANschluss) an der 5DII

    zu den Adaptern: einen definitiven Tipp kann ich nicht abgeben, da auch bei den genannten Händlern die Ausführung (Fabrik?) mit der Zeit schon mal variieren kann. Ich bleibe bei der Empfehlung "big_is": günstig, gute Qualität, letzte Bestellung aus China war nach 10 Tagen da (Disclaimer: ich habe keinen Vorteil durch diese Empfehlung).

    Nur zur Klarstellung: das "Überdrehen" bezog sich nicht auf die Einstellung am Objektiv, sondern darauf, dass im Sucher der Schärfepunkt Unendlich bereits erreicht wird, bevor man an der Objektivskala auf Unendlich gestellt hat. Das weist darauf hin, dass der Adapter zu dünn ist und kommt häufig vor. Wenn man weiter dreht, besteht *theoretisch* die Gefahr, dass die Rücklinse zu nah an den Spiegel heranfährt. Ich habe das bei den Yashica ML Objektiven bisher nur beim 15mm Fisheye erlebt.

    Blendenhebel: ist insofern unkritisch, als er sich nicht im Schwingweg des Spiegels befindet. Wenn er zu lang ist, hängt er am Kameragehäuse und bewirkt, dass die Blende sich nicht mehr schließt, sobald das Objektiv eingeschraubt ist. Also: ausprobieren und ggf. den Hebel kürzen. Bei den meisten Yashicas war das nicht nötig. Es scheint da aber Toleranzen zu geben - also müssten auch die gekürzten Hebel nach wie vor an C/Y Gehäusen funktionieren.

    Also nochmal - meine persönliche Einschätzung bezüglich der hier genannten Objektive: besorg' Dir einen Adapter, stell' das Objektiv zunächst auf den Nahbereich ein. Dann such' im Sucher die Unendlich-Einstellung. Bei dieser Einstellung bekommst Du kein Problem mit dem Spiegel. Wenn dann nicht mehr viel bis zum Unendlich-Anschlag am Objektiv fehlt, müsstest Du mit dem Adapter auch auf der sicheren Seite sein, wenn Du das Objektiv bis zum Anschlag "überdrehst".
    Geändert von paguru (18.05.2011 um 11:50 Uhr)
    Oliver
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  2. #2
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    Standard AW: Yashica ML 28/2.8 & 35/2.8 (und andere Objektive mit C/Y-ANschluss) an der 5DII

    Danke nochmals

    Zitat Zitat von LucisPictor Beitrag anzeigen
    Marcus, ich habe mir mal bei €BAY eine EOS 300 (ohne D) für ein paar Münzen gekauft und Objektive immer zuerst daran getestet, bevor ich sie an der 5D genutzt habe. Wenn eine Linse an der EOS 300 funktioinert, ist das Risiko nicht mehr ganz so groß, dass der Spiegel der 5D anschlägt - allerdings klappt das nicht immer! Der Spiegel einer 5D ist doch ein winziges Stückchen größer (oder schwingt anders) als der in einer 300.
    Gute Idee - die Kamera ist ja reichlich im Angebot und kostet ok eine paar Scheine - schade, das das Spiegelverhalten nicht identisch ist.

    Zitat Zitat von paguru Beitrag anzeigen
    zu den Adaptern: einen definitiven Tipp kann ich nicht abgeben, da auch bei den genannten Händlern die Ausführung (Fabrik?) mit der Zeit schon mal variieren kann. Ich bleibe bei der Empfehlung "big_is": günstig, gute Qualität, letzte Bestellung aus China war nach 10 Tagen da (Disclaimer: ich habe keinen Vorteil durch diese Empfehlung).

    Nur zur Klarstellung: das "Überdrehen" bezog sich nicht auf die Einstellung am Objektiv, sondern darauf, dass im Sucher der Schärfepunkt Unendlich bereits erreicht wird, bevor man an der Objektivskala auf Unendlich gestellt hat. Das weist darauf hin, dass der Adapter zu dünn ist und kommt häufig vor. Wenn man weiter dreht, besteht *theoretisch* die Gefahr, dass die Rücklinse zu nah an den Spiegel heranfährt. Ich habe das bei den Yashica ML Objektiven bisher nur beim 15mm Fisheye erlebt.

    Blendenhebel: ist insofern unkritisch, als er sich nicht im Schwingweg des Spiegels befindet. Wenn er zu lang ist, hängt er am Kameragehäuse und bewirkt, dass die Blende sich nicht mehr schließt, sobald das Objektiv eingeschraubt ist. Also: ausprobieren und ggf. den Hebel kürzen. Bei den meisten Yashicas war das nicht nötig. Es scheint da aber Toleranzen zu geben - also müssten auch die gekürzten Hebel nach wie vor an C/Y Gehäusen funktionieren.

    Also nochmal - meine persönliche Einschätzung bezüglich der hier genannten Objektive: besorg' Dir einen Adapter, stell' das Objektiv zunächst auf den Nahbereich ein. Dann such' im Sucher die Unendlich-Einstellung. Bei dieser Einstellung bekommst Du kein Problem mit dem Spiegel. Wenn dann nicht mehr viel bis zum Unendlich-Anschlag am Objektiv fehlt, müsstest Du mit dem Adapter auch auf der sicheren Seite sein, wenn Du das Objektiv bis zum Anschlag "überdrehst".
    Danke auch für die Klarstellung - jetzt habe ich es wohl verstanden. Eine Frage dieszbezüglich hätte ich da noch: ist dies das Deine "einzige" Prüfmethode?

    Zu den Blendenhebel: Ok - alles klar soweit.

    Zu den Adaptern: Da gibt es wohl von dem E-Bay-Anbieter zwei grundliegend unterschiedliche Modelle: Metall und Kunststoff!? und dann wohl 3 Unterversionen. Ohne / mit AF-Confim-Chip und mit programmierbaren AF-Chip.

    Also ich denke, die Metall Version ist allein hinsichtlich evtl. weiterverarbeitung (kann auf eine Werkzeugmacher zurückgreifen - am liebsten hätte ich ihn ja den Adapter machen lassen..) zu bevorzugen. AF-Unterstützung halt ich für sinnvoll - ob es ein programmierbarer sein muss, vermag ich nicht zu beurteilen.

    Hast Du / Habt Ihr hierzu vielleicht noch eine Empfehlung?


    Gruss Marcus

  3. #3
    Spitzenkommentierer Avatar von Loeffel
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    Standard AW: Yashica ML 28/2.8 & 35/2.8 (und andere Objektive mit C/Y-ANschluss) an der 5DII

    Hallo Marcus,

    ein Willkommen auch von mir. Schön, einen weiteren Nutzer von Yashcia-Objektiven hier zu wissen .

    Zu den Adaptern: Ich habe bislang nur C/Y-Adapter aus verchromtem Messing (übrigens auch wie Oliver vorwiegend von BIG_IS bezogen, ich habe aber auch andere). Einem Kunststoff-Adapter (habe ich selbst bislang noch nicht gesehen) würde ich meine Objektive nicht anvertrauen wollen. Gerade auch Zeiss-Objektive sind ja gerne auch mal etwas schwerer, das wäre mir zu heikel.
    Adapter aus Aluminium kenne ich noch, aber bislang nur bei M42. Die lassen sich natürlich besonders gut bearbeiten. Bei Messing geht das natürlich auch noch recht gut, nur ist dann eben die Chromschicht weg, was dann etwas unschön aussieht. Aber das ist ja eher ein kosmetisches Problem.

    Chip ja oder nein: In dem langen Test-Thread zum Yashica ML 2,8/55mm macro haben wir darüber ausführlich diskutiert. Gerade Neulinge im Umgang mit manuellen Objektiven neigen gerne zu den Adaptern mit Chip (ging mir auch so). Mittlerweile verzichte ich (und andere auch) darauf, wie im oben genannten Thread zu lesen ist.
    Die sinnvollere Ausgabe wäre sicher der Austausch der Mattscheibe.
    LG
    Stefan

    Sony A7, A6700, A6500, VNEX
    ALLE Yashica ML's + ein paar Praktina-Objektive, Nikkore und Tokinas

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  4. #4
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    Zitat Zitat von marcus Beitrag anzeigen
    Danke auch für die Klarstellung - jetzt habe ich es wohl verstanden. Eine Frage dieszbezüglich hätte ich da noch: ist dies das Deine "einzige" Prüfmethode?
    Nein. Es gibt da noch die akustische Prüfung: wenn's "klack" macht, dann hängt der Spiegel ;-)

    Im Ernst, so empfindlich ist der nicht (in der Regel...). Und wenn er doch mal hängt: nicht das Objektiv entriegeln, sondern langsam auf Naheinstellung fokussieren. Dann hörst Du den Punkt, wo er wieder zurückklappt.

    Ich habe auch nur Metalladapter (Messing/Alu) - Kunststoff habe ich noch nie gesehen, obwohl das für Bastelprojekte vielleicht echt praktisch wäre.

    Am Anfang hatte ich auch Adapter mit dem AF-Chip, aber die Fokusbestätigung fand ich eher verwirrend und wenig hilfreich. Canon bietet gute und günstige Mattscheiben (40D: Ef-S, 5D: Ee-S) fürs manuelle Fokussieren, mit denen bin ich sehr zufrieden. Ist auch günstiger, als immer wieder gechippte Adapter zu kaufen. Für programmierbare Adapter spräche noch, dass man die EXIF-Daten darüber befüllen kann. Das heisst dann aber auch: pro Objektiv ein Adapter, denn man will den nicht wirklich jedesmal neu programmieren. Ich brauch's nicht, bin meistens mit 2-4 manuellen Objektiven unterwegs und kann mich nachher noch erinnern, mit welcher Linse ein Bild entstanden ist und das dann als Tag eintragen.
    Oliver
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