Mir kommt das Bokeh zu zappelig vor.
Vielleicht habe ich es überlesen. Aber was hast das Yashica geksotet?
Und am Crop zu lang.
Mir kommt das Bokeh zu zappelig vor.
Vielleicht habe ich es überlesen. Aber was hast das Yashica geksotet?
Und am Crop zu lang.
Das Yashi scheint in der Brennweite etwas "länger" zu sein. Sonst wenig Unterschied.
Genz ehrlich, bzgl. der Farbe kann ich an meinem Monitor keinen essentiellen Unterschied ausmachen.
Und das Bokeh des Canons ist auch in meinen Augen angenehmer.
Carsten, berufsbedingt immer mal wieder auf Forum-Pause. In grün schreibe ich als Mod.
Leica, Sony, Nikon, Fuji, Olympus, Pentax, Panasonic, Canon, Sigma und viel zu viele Linsen sowie andere digitale und analoge Kameras.
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Deckt sich auch mit meinen Ansichten zumindest im Nahbereich, was das Bokeh anbelangt. Auf Distanzschüssen finde ich das Yashica angenehmer.
Bei der Gegenüberstellung der Bilder an meinem Monitor (kann man hier in der Forensoftwaregröße schlechter erkennen) sind auch die Mikro-Kontraste
noch einen Tacken besser beim Canon, speziell wenn man die Bilder direkt vor sich hat.
Aber es ist die Frage, ob derartige Unterschiede überhaupt realistisch mit unseren Mitteln erfassbar sind. Die Farben fallen bei beiden in etwa gleich aus.
Für mich stellt das Yashinon nach den letzten Tests vom Pentax, dem Rokkor und dem Canon ein Mittelding aus Pentax und Rokkor dar. Schärfer als das Rokkor, aber noch
nicht ganz das Pentax. Dafür im Glühverhalten zumindest noch besser als das Pentax aber nicht so gut wie das Rokkor in diesem Punkt. Bokehtechnisch mag ich es fast lieber als
das Pentax und finde es besser als das Canon. Rokkor ist im Bokeh der Winner ingesamt.
Eigentlich müsste man alle behalten und jeweils wählen.. aber ich komme langsam zu dem Schluß bei der 1.2er Kiste, das es entweder das Canon oder das Yashica werden und bleiben wird.
Das Canon weil es mir schärfetechnisch, von den Mikrokontrasten, sowie vom Farbrendering am meisten zusagt und zudem die exakte Umbauarbeit auch den "Behalten wollen Faktor" förderte, das Yashica, weil es mir eben vom Bokeh her in bestimmten Situationen mehr zusagt und das Spiegelproblem nicht hat.
Ich müsste eigentlich beide Objektive halten und zunächst mit dem Yashinon arbeiten, bis der Spiegel der 5D eingekürzt ist. Dann jedoch würde ich das Canon sofort an die Kamera bringen und das Yashinon verkaufen, weil meine Präferenz doch eher beim Canon liegt. Glühen hin oder her (das ist seit der Justage eh deutlich gemildert), Bokehfrage hin oder her.. es ist für mich einfach das beste Objektiv bezgl. der gemittelten Eigenschaftspalette.
Zudem ist der hohe Wiederverkaufswert des Yashica Objektives ein begrenzender Faktor in der Nutzung. Wenn ich das Ding jetzt ein Jahr nutze... bei mir sind Gebrauchsspuren nicht zu vermeiden und der Zustand würde dann nicht mehr dem entsprechen, was die "verrückten" Sammler dafür zu zahlen bereit sind. Jetzt ist es "near Mint".. in einem Jahr bei mir ist es maximal " in good condition".. und es nur in der Vitrine stehen zu haben ist auch nicht der Sinn der Sache. Da ist nämlich der Vorteil, den Spiegel der 5D nicht zu behindern eben keiner mehr.
Also wird auch das Yashinon nach dem Test in die Bucht gehen. Wenn ich viel Glück habe und das Teil zu einem guten Preis verkauft bekomme, kommt auch noch einiges Andere weg und ich überlege mir schon, ob ich nicht Garantie hin oder her, den Spiegel der 5D MKII einkürzen lasse.
LG
Henry
Geändert von hinnerker (07.03.2010 um 21:08 Uhr)
So ein selbst umgebautes Canon ist natürlich auch etwas gans Besonderes. Ich könnte gut verstehen, wenn du dich alleine aus diesem Grund dafür entscheiden würdest - selbst dann, wenn das Yashica alles in allem noch einen Tick "besser" sein sollte.
Wie du schon richtig schreibst, wir können sowas vermutlich ohnehin nicht exakt feststellen.
Und so ein adaptiertes Canon? Wer kann denn schon behaupten mit sowas zu fotografieren? Das ist wahrscheinlich, so wie es ist, ein echtes Einzelstück. Sicher noch seltener als die inzwischen schon recht verbreiteten Rokkore.
Daher definitiv ein Grund, es zu behalten.
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Da hast Du in der Tat recht. Es war schon witzig, als ich auf dem Fotoflohmarkt/Kamerabörse nach weiteren, umbaufähigen FD Objektiven geschaut habe und alle Verkäufer die FD's im Angebot hatten, stereotyp an jedem Stand mit Fingerzeig auf meine EOS sagten...´"..die FD Objektive können sie aber nicht an ihrer Kamera benutzen".
Als ich dann das daran befestigte FD 1.2/55mm SSC abnahm um die ausladende Dimension der verschiedenen FD Objektive im Vergleich zu checken, fielen denen regelmäßig die Kinnladen runter, als sie merkten, an dem FD Objektiv hing ein EOS Bajonett.
Kopfkratzen, viele Fragen und nette Unterhaltungen waren das Ergebnis. Ein Verkäufer wollte sich nochmal bei mir melden, um eventuell auch so einen Umbau zu bekommen.
Selbst kurz vor Schluss der Hamburger Kamerabörse kam ein Verkäufer, der seinen Stand schon eingepackt hatte zu mir, um sich auf das Genaueste zu erkundigen.
War schon extrem lustig.
Aber abseits von dem netten Nebeneffekt ist das Canon bislang auch als das für mich persönlich beste Objektiv des Testfeldes aus der Geschichte hervorgegangen. Zwar nicht das Bokehmonster wie das Rokkor, nicht so easy wegen des Spiegels wie das Pentax oder das Yashica, aber spätestens seit der Justage auf unendlich auch nicht viel anders als das SMC Pentax in Bezug auf das Glühen und PF Verhalten.
Dafür aber, das ist mir wichtiger, hat es eine tolle Schärfe und Kontrastigkeit gerade in dunklen Umgebungen. Bokehmäßig am schönsten sind das Rokkor und auch das Yashica gleichauf zu nennen, wobei ich dem Yashica fast unter Schärfeaspekten noch den Vorzug geben würde. Es glüht noch weniger als das Pentax wie ich finde hat aber teilweise nicht die Schärfe des Pentax. Aber das sind Nuancen, die dann wirklich in den Bereich der Zufälligkeit beim Fotografieren fallen und eigentlich nicht gesichert sein können. Dies wäre wohl nur mittels einer optischen Bank zu vermessen.
Hier kommt nun der Punkt zusammen, wo nach vielen Tests über gute Objektive in dieser Klasse man selbst Farbe bekennen muss, welche Eigenschaften an dieser Linsenklasse einem selbst am Wichtigsten sind.
Da steht bei mir die Bokehfrage bei Tageslicht und Offenblende erst an dritter Stelle. So mein Fazit aus diesen Tests.
Bei anderen mag dies anders sein, aber so ist das nun einmal. Gerade der Bereich der 1.2er Linsen ist so von Zufällen und unvorhersehbaren Lichtsituationen geprägt, das ich mit der grundsoliden Leistung des Canon mehr als zufrieden bin, selbst wenn ich mit der Einschränkung der Spiegelberührung bei Unendlichkeitseinstellung leben muss.
Ob ich nun Schärfe durch EBV, die mir auch das Rauschen und andere Parameter "vergurkt" aufholen kann ist mir dabei erstmal egal. Die Schärfe und Kontrastigkeit der Linse muss ohne Eingriffe stimmen.
Das tut es beim Canon und gerade deshalb wird es bleiben.
Das Yashica will und werde ich in den nächsten Tagen wie gesagt gegen das Tomioka nochmal antreten lassen, damit Stefan und Oliver die Unterschiede der beiden Yashica 1.2er zu sehen bekommen und ich auch dieses mal gesehen habe. Dann ist aber endgültig Schluss mit den 1.2ern und ich hoffe, mich führt nicht irgendein weiterer Deal erneut in Versuchung.
LG
Henry
Geändert von hinnerker (07.03.2010 um 22:09 Uhr)
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Hier noch ein interessanter Link zu Yashica ML Linsen.
Habe selbst das 28ML 2,8 das 35ML 2,8 das 55ML 1,2 und das 135ML 2,8
und zwei Zooms.
Beste Grüsse
Carsten, berufsbedingt immer mal wieder auf Forum-Pause. In grün schreibe ich als Mod.
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Uupsi
http://louislam.photopage.org/Yashica/Yashica.htm
was ist eigentlich das besondere am Yashica ML 135 F2.8 mit C?