Ja, leider kann man nicht viel erkennen. Bitte noch mehr und andere Bilder, so wie Henry es beschrieben hat.
Ja, leider kann man nicht viel erkennen. Bitte noch mehr und andere Bilder, so wie Henry es beschrieben hat.
Carsten, berufsbedingt immer mal wieder auf Forum-Pause. In grün schreibe ich als Mod.
Leica, Sony, Nikon, Fuji, Olympus, Pentax, Panasonic, Canon, Sigma und viel zu viele Linsen sowie andere digitale und analoge Kameras.
>> Einführung | Meine "Uralt" (Stand 2015) Linsenliste | Noch eine Linsenliste | RetroCamera.de (Blog) | Altglasphase : 10
>> Aktuelle Verkaufsangebote! <<>> Auf EBAY <<
Hallo Kathi,
Fungus sieht in etwa so aus..
hier hab ich das Sonnenlicht auf die hintere Linse scheinen lassen und das Objektiv gegen einen dunklen Hintergrund gehalten. Geht auch!
Sehr schön sind die sich strangartig/verflechtend ausbreitenden Myzelen/Pilzsporen zu sehen..
Ist schon ein herber Befall, aber ich mach gleich nochmal ein Foto mit dem Objektiv.. .mal sehen, ob Du was erkennst...
LG
Henry
Hier mal ein schneller Schuss mit dieser total "verpilzten" Linse..
Kannst ja mal "duchwandern" und gucken ob Du was entdeckst..
http://digicamclub.de/dunkelnetz.de/..._fungus_18.JPG
LG
Henry
Also ich sehe nichts oder ich bin Taub auf den Augen.
LG
Uwe
----------
Genau darum geht es, in den meisten Fällen (und ich hab schon einige "Flohmarktlinsen" in der Hand gehabt), sind diese Dinger relativ uninteressant auf das entstehende Bild. Ist letztlich wie mit Staub hinter der Linsen.
Wenn man sich überlegt, das wir früher zur Erzielung von "Softlinsen" Damen-Nylonstrümpfe über die Frontlinse gespannt haben und immer noch exzellente Portraits entstanden, wenn auch etwas weich (war ja aber Absicht.. a la Hamilton Effekt), so kann man über die Fungus-Debatten die regelmäßig in den Foren wieder geführt werden, eigentlich nur ein wenig schmunzeln.
Klar, eine Linse ohne die Myzelen ist mir auch immer lieber, da ich so leider weiß, das die Linse nicht optimal gelagert wurde, aber einen Kopf mach ich mir darum eigentlich nicht mehr, höchstens um den Verrottungszustand der Metallteile im Inneren, also Federn und Lager der Blendenlamellen. In die Sonne mit den Teilen, raus ans Licht und viel nutzen..
LG
Henry
Diese Gelassenheit kann man dann haben, wenn man weiß, dass den anderen Objektiven nichts passiert. Als Neuling hab' ich da aber ein mulmiges Gefühl.
Kontrastarm waren die Bilder übrigens auch, die abgehende Farbe an den Seiten lässt, die Du erwähnt hast, macht sich also auch schon bemerkbar.
Insgesamt waren die Bilder deutlich flauer als mit dem Tessar, um das es in diesem Strang ursprünglich mal ging. Ehrlich gesagt bei weitem nicht so knackige Bilder, wie Ihr mir hier als Flektogon-Anschauungs-Material gezeigt habt.
Schade, ich hätte zu gerne ein gutes 35-er gehabt. Aber mit diesem hätte ich Bauchschmerzen gehabt.
Mag sein, dass sich Fungus nicht negativ auf die Bildqualität auswirkt, aber ich stecke wirklich meinen letzten Cent in die Fotoausrüstung, und kann's mir nicht leisten, da ein unnötiges Risiko einzugehen.
Viele Grüße und danke für Eure Antworten,
Kathi
So. Das Thema Flektogon war bei mir leider genauso schnell wieder vom Tisch, wie es spontan aufgekommen ist.
Henry, ich habe versucht, solche Fotos zu machen, allerdings sind sie nichts geworden, weil ich sie verwackelt habe. Mit meiner Makro-Konstruktion (Yashinon + Zwischenring) konnte ich die Verästelungen wunderbar erkennen, nur eben kein scharfes Foto schießen. Ein inselförmiger Pilz war nicht zu sehen, aber die kleinen Ästchen durchaus. Sie wuchsen vom Rand des Obektivs nach innen.
Ich habe mir das arme Ding geschnappt und bin damit zurück in den Laden gegangen. Es hat zwar "nur" 47 € gekostet, aber wenn ich mich immer wieder frage, ob es eventuell die anderen Obejektive mit den kleinen Ästchen anstecken kann, bringt das nichts. Außerdem finde ich 47 € so günstig nun auch wieder nicht, zumal ich mir das Geld irgendwo anders absparen muss.
Der Händler meinte, "ja, da ist schon was, aber ganz sicher kein Glaspilz". Hat mir das Geld aber sofort rückerstattet, weil "Objektivkauf ja Vertrauenssache ist" und er wohl gemerkt hat, dass ich super enttäuscht war. Ein so schönes Flektogon fände ich so schnell nicht mehr, meinte er aber auch.
Schade, dass ich mir nicht die Zeit genommen habe, ordentliche Fotos zu machen. Aber ehrlich gesagt ist das Bild bei Wiki (http://de.wikipedia.org/wiki/Glaspilz) schon nahe dran, nur war es bei dem Flektogon noch mehr.
Meiner Kamera macht das jetzt nichts aus, oder? Und ich veranstalte jetzt auch keine Adapter-Desinfektions-Aktion. Aber bin super enttäuscht. Und irgendwie froh darum, dass ich da den richtigen Riecher hatte.
Viele Grüße,
Kathi
Hallo Kathi,
kann deine Sorge verstehen.
Nur mal einen Tip am Rande ich bin Heute in so einem An & Verkauf gewesen,
der hatte doch tatsächlich einige alte Linsen da liegen.
Pentacon 1.8 50 mm & Auto Revuenon 1.7 möchte er nur 15 € für haben.
Also da auch mal sehen die haben sowas meistens in der hintersten Ecke liegen und wollen es los werden.
Allerdings habe ich vorhin auch ne Koller bekommen, der alte Nikonhändler von mir hat gut 60 Alte Objektive die Kunden nicht abgeholt haben gestern in die Müllverbrennung gebracht![]()
LG
Uwe
----------
Hallo Kathi..
es ist immer die gleiche "MÄR".. nein, die Sporen gehen nicht auf die Kamera über...
Kurz zum Verständnis.. Pilzsporen befinden sich überall in der Luft, Du atmest sie ein, schluckst sie, isst sie und nimmst die in jeder denkbaren Form auf.
Insofern kannst du die gar nicht vermeiden.
Warum stecken sich die Objektive dann so an?
Einfach.. damals wurden zur Verkittung der Gläser sogenanntes Kanadabalsam verwendet. Die ist ein organisches Baum-Harz, das dazu diente, die Glasflächen möglichst Luftdicht aneinander zu kitten.
Im Laufe der Jahre jedoch trocknet das Zeug aus, wird rissig und äußere Luft kann zwischen die Linsenflächen gelangen. Eigentlich noch nix los.
Nun packt jemand diese LInse in den feuchten Keller, wo es durch das dort herrschenden Klima (feuchtwarm) die nun in die Zwischenräume der Gläser eingedrungenen Myzelen schön feuchtwarm den richtigen Nährboden schafft. Essen ist auch genug da, denn der Kanadabalsam ist ja genau das was der Fungus braucht. Feuchtwarme Umgebung, organisches "Futter" in Form des Kanadabalsam und schon kann die Kolonie gegründet werden.
Also, solange du Deine Kamera, Deine Objektiv und auch sonstiges Zubehör in trockenen Räumen lagerst, Feuchtwarmes Klima vermeidest, also nicht in den Tropen damit umher spazierst und dort jahrelang mit altem Zeug unterwegs bist, ist da erstmal gar nichts los, was die weitere Verbreitung angeht.
Es sei denn, du stopfst Eis, Speisereste oder sonstiges organisches Material auch gleich noch mit in die Kamera..
LG
Henry
Das ist schonmal sehr gut zu wissen. Dass die Sporen sowieso in der Luft sind, ist mir schon bekannt, aber ich möchte die "Gefahr" für die anderen Objektive möglichst gering halten, zumal der Fungus ja irreparable Schäden hinterlassen kann.
Wie auch immer, vom Thema "Objektivkauf auf die Schnelle" bin ich hoffentlich für ein paar Tage kuriert. Vielleicht höre ich mich demnächst doch besser hier im Forum um, wer das, was ich gerade brauchen kann, vielleicht zu Hause stehen hat und weiterverkaufen möchte.
Viele Grüße,
Kathi