Ausloten den machbaren... das heißt für mich aber auch, nicht nur auf die schnuckelige "Kleinheit" der Objektive zu sehen, sondern auch die Qualität im Vergleich zu den normalen und guten SLR-Objektiven zu betrachten. Und da scheint es bei den Spitzenmarken (Rodenstock, Schneider und Nikon) keine Probleme zu geben, lediglich im Fernbereich scheinen meine großen Objektive kontrastreicher (allerdings habe ich keine APO-V.-linsen). Vor allem bei Gegenlicht zeigen mein 90ger Rodagon und mein 105er Componar da leichte Schwächen. Dass ältere Objektive (Z.B. Vivitar 3,5/75mm und Meyer Heloplan 4,5/75mm) da schwächeln sollte verständlich sein. Ich suche halt für die längeren Brennweiten ab 75mm noch eine optimale Lösung für das leichte Gepäck, die den großen und schweren Teilen ebenbürtig ist und kein Bedürfnis nach denen aufkommen lässt. Mit dem Leica Focotar 4,5/5cm habe ich per Zufall auf der Fotobörse für erstaunlich schlanke 30€ eine mir wunderbar passende Lösung gefunden, Henry erwähnt das oben. Damit kann ich eben sogar ohne die an die Pentax geflanschte VNEX-Schnecke arbeiten, natürlich nicht so komfortabel, da das normale Objektivgewinde zum Fokussieren genutzt wird. Das ist einmal ein logischerweise sehr langer Fokusweg und zum anderen etwas wackelig, aber die Bildergebnisse sind für mich häufig faszinierend. So kann ich mich bei 50mm zurücklegen (zumal ich auch das 2,8 Componon S und das EL Nikkor N 2,8 habe und warten, bis mir eine preiswertes APO-Rodagon vor die Füße fällt (träum...). In den anderen Bereichen wäre ich für qualifizierte Tips dankbar, um zuviele Umwege zu vermeiden. Natürlich macht jedes Objektiv auf seine Weise Spass, ohne Frage!
Gruß
Lutz


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