Ist die Sony A7 II eine umgebaute?
Und wie ist das mit dem Magneten unter dem Objektiv zu verstehen? Geht das auch ohne Umbau?
Ist die Sony A7 II eine umgebaute?
Und wie ist das mit dem Magneten unter dem Objektiv zu verstehen? Geht das auch ohne Umbau?
Hat Deine A7RII noch den UV/IR-Sperrfilter eingebaut oder hast Du sie modifiziert / modifizieren lassen?
Schwerter zu Pflugscharen!
An meiner A7RII ist nichts modifiziert, da ist noch alles original.
Gruß, André
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(Im Moment nur sporadisch online)
Dann würde ich Folgendes vermuten:
Das eingebaute UV/IR-Sperrfilter versucht, so gut es geht UV und IR vom Sensor fernzuhalten. Dazu ist es ja eingebaut.
Das zusätzlich aufgesetzte IR-Pass-Filter lässt (wenn es ein ordentliches ist) nur IR ab einer bestimmten Wellenlänge durch.
Die beiden Filter arbeiten also sozusagen "gegeneinander", und wären sie jeweils perfekte Kantenfilter, dürfte bei einem
aufgesetzten 720nm oder gar 780nm Filter nur noch ein tiefschwarzes Bild entstehen, egal wie lange Du belichtetest.
Das ist offensichtlich nicht der Fall.=> Es gibt ja auch keine "perfekten" Filter auf dieser Welt.
Durch das Weitwinkelobjektiv gibt es nicht nur senkrecht durch die Filter fallende Strahlen, sondern auch besonders an den
Rändern schräg passierende Strahlen. Die Filtercharakteristik des aufgesetzten IR-Pass-Filters ist grundsätzlich relativ immun
gegen schrägen Lichteinfall, denn das Glas solcher Filter ist wohl vermutlich in der Masse durchgefärbt.
Ganz anders das interne UV-IR-Sperrfilter! Wahrscheinlich handelt es sich hier um ein als Bandpassfilter für das sichtbare
Lichtspektrum designedtes Interferenzfilter. Interferenzfilter sind sehr sensibel, und ändern ihre spektralen Durchlass-
und Sperreigenschaften in Abhängigkeit vom Durchfallswinkel des Lichtes stark. Im normalen Tageinsatz der Kamera
fällt das nicht auf, denn das sichtbare Licht "übertönt" diesen Effekt und es wird nicht sichtbar, ob das UV-IR-Filter nun
bei z.B. 720nm nun nur noch angenommen 2%, 5% oder schon 10% des IR durchlässt.
Durch das Aussperren des sichtbaren Lichtes betreibst Du jetzt aber sozusagen das eingebaute UV-IR-Filter im kritischen
Bereich auf der Filterkante. Daher die deutlich sichtbar werdende Änderung des Spektrums je nach Einfallswinkel des Lichtes.
Soweit meine Theorie dazu.
Dazu gibt es nur eine Lösung:
Ernsthafte IR-Fotografie nur mit Kameras, wo der UV-IR-Sperrfilter vor dem Sensor entfernt wurde.
Herzliche Grüße vom Waldschrat!
Ich glaube das kann ich gut entkräften. Der Sensor sollte den geringsten Teil am Hotspot-Verhalten haben. Selbst perfekt modifizierte Sensoren haben Probleme mit Hot-Spots.
Aus meinen Beobachtungen kann ich berichten das vor allen Retrofokale Objektive neuerer Bauart davon betroffen sind.
Vollständig Symetrische Objektive (vor allen im Weitwinkelbereich) und unvergütete Linsen sind praktisch immer Hot-Spot frei. Die aktuellen Zeiss Linsen haben fast alle Probleme mit Hot Spots oder Streulicht im Objektiv (ausser die ZF-IR natürlich).
Der Leitfaden für Grossformat im Format 4x5
https://pascal.leupin.casa besucht mich doch mal...
www.flickr.com/photos/kabraxis/ Flickr
Altglas Phase ?Alle abgeschlossen !
Ich fange dann mal wieder von vorne an ;-)
Das würde ja bedeuten, dass ich dann mit einem Hotspot mehr oder weniger leben muss. Wurden KB-taugliche Weitwinkel mit weniger als 30mm Brennweite nicht alle als Retrofokus-Objektive gebaut, weil es sonst ein Platzproblem zwischen hinterer Objektivlinse und dem Innenleben der Kamera kommt? Und neuere, für die spiegellose A7 entwickelte Weitwinkelobjektive (z.B. FE 2/28) werden nicht mehr symmetrisch aufgebaut.
Dann werde ich suchen/testen müssen, was es zwischen Weitwinkel-Doppelanastigmat (/Helioplan) und Distagon an für IR-tauglichen Weitwinkeln gegeben hat. Komplett hotspotfrei muss es ja nicht unbedingt sein. Das Lydith/Pentacon 3.5/30 zeigte in einem ersten Test/Vergleich vom Balkon mit dem Loxia z.B. schon einen weniger starken "Farbverlauf", während die Blendenöffnung kaum Einfluss auf den Effekt hatte. Mir schwebt aber eine Brennweite zwischen 20mm und 25mm vor.
Gruß, André
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