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Thema: Minox Color-Minotar 2,8/35 an Sony E

  1. #1
    Spitzenkommentierer Avatar von ulganapi
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    Standard Minox Color-Minotar 2,8/35 an Sony E

    Kürzlich habe ich mir in ebay ein Color-Minotar 2,8/35 ersteigert, das zur Nutzung für eine Sony E Kamera umgebaut war, d.h. auf einem C-Mount nex Adapter so montiert war,
    daß man es nutzen konnte. Das Minox Objektiv ist nun nicht gerade voluminös, das ganze erinnert mich an die Objektive der Pentax auto 110 - da gibt es auch einen Adapter für Sony E,
    nur das Minox Objektiv hat zusätzlich eine Blende von 2,8-16.


    An der A7 sieht das ganze ziemlich lächerlich oder vielleicht sagt man lieber zurückhaltend aus, mich hat natürlich interessiert, wie man damit fotografieren kann.
    Durch die 35mm Brennweite und die 0,9m Mindestabstand ist das Objektiv eher für den Normalbereich geeignet,
    gelungene Bokeh-Aufnahmen habe ich noch nicht zustandegebracht, es haben allerdings auch die Spitzlichter gefehlt, eins habe ich gemacht, damit man die Rautenform
    der Blende sehen kann.
    Aber dafür einige andere.

    Zuerst ein Fotos des Objektivs an der Sony A7

    Name:  K800_DSC04717.JPG
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    Nun das Bokeh-Foto

    Name:  K1024_DSC04556 (1).JPG
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    Bei den Fotos gab es zuerst das Problem, daß es kein Gewinde für eine Sonnenblende gibt, ich habe dann eine Stulpblende von einer Kodak Retina genommen.
    Interessiert hat mich natürlich, ob das Objektiv den Sensor der A7 ausleuchtet, sollte eigentlich so sein, weil die Minox 35 eine Kleinbildkamera war.

    Grundsätzlich schon aber bei Blende 2,8 vignettiert es schon etwas (meine Sonnenblende hat allerdings auch nicht so ganz gepaßt)

    Name:  K1024_DSC04584 (1)_voll.JPG
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    Spätestens bei Blende 5,6 sieht man kaum mehr etwas

    Name:  K1024_DSC04583 (1)_5,6.JPG
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    Ansonsten schlägt sich das Teil wacker

    Name:  K1024_DSC04564 (1).JPG
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    hier noch etwas mit Gegenlicht

    Name:  K1024_DSC04571 (1).JPG
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    als Fazit: Muß man nicht haben, aber es ist schon ok, habe schon viele weniger brauchbare gesehen, an der Sony a6000 da ist es meiner Meinung nach erheblich besser aufgehoben.

    VG

    Dieter
    Fotografiere nur noch digital - hauptsächlich mit Objektiven der 50er bis 70er Jahre https://www.zonerama.com/Gastfresser/300955

  2. 6 Benutzer sagen "Danke", ulganapi :


  3. #2
    Teilzeit-Mod. ;) Avatar von LucisPictor
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    Standard

    Das Objektiv der Minox 35 galt damals schon als ein sehr gutes. Warum sollte es an digitalen Kameras nicht auch zunmindest OK sein?

    Zitat Zitat von ulganapi Beitrag anzeigen

    Grundsätzlich schon aber bei Blende 2,8 vignettiert es schon etwas (meine Sonnenblende hat allerdings auch nicht so ganz gepaßt)

    ...

    Spätestens bei Blende 5,6 sieht man kaum mehr etwas
    Dann liegt es nicht an der Streulichtblende, denn dann wäre die Vignettierung beim Abblenden nicht verschwunden.
    Carsten, berufsbedingt immer mal wieder auf Forum-Pause. In grün schreibe ich als Mod.
    ​Leica, Sony, Nikon, Fuji, Olympus, Pentax, Panasonic, Canon, Sigma und viel zu viele Linsen sowie andere digitale und analoge Kameras.
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  4. #3
    Spitzenkommentierer Avatar von ulganapi
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    Eigentlich hätte ich gedacht, daß es bei Offenblende besser ist, es ist auch unscharf an den Rändern, hat sozusagen einen Schärfekreis.
    Damals etwa um 1975 herum hatte fast jeder, der ständig eine Kamera dabei haben wollte entweder eine Rollei 35 oder eben die Minox 35,
    die etwas kleiner und leichter war. Beide standen in dem Ruf sehr gute Objektive zu haben.
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  5. #4
    Teilzeit-Mod. ;) Avatar von LucisPictor
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    Diese Unschärfe zu den Rändern hin wirst du auf Film nicht so sehr bemerken wie an einem Sensor. Das ist ja das altbekannte "Problem", dass Film da nachgiebiger ist.
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  7. #5
    Kennt sich aus
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    Ich erinnere mich da an die Ausführungen Kasemeiers in dem Buch Minox 35. Er schrieb da, dass einem Tessar-Typ, dazu noch bei der relativ kurzen Brennweite, mit relativ hoher Lichtstärke und überdies Frontlinsenverstellung, schon Grenzen gesetzt sein müssen.
    Trotzdem fand er das Objektiv erstaunlich gut.

    Insbesondere hebt er hervor, dass die Schärfe auch schon bei 2,8 über das Bildfeld hinweg sehr gleichmäßig sei.

    Schon interessant, wie stark der Unterschied digital vs. Film sein muss.

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