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Thema: Canon FD (EF) 2/28mm.. Probleme

  1. #51
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    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    Man kann schon sagen, dass nur die anerkannt herausragenden Objetkive einen Umbau oder eine Reparatur rechtfertigen können. Ansonsten sollte man die Finger von den Canon FD Objektive lassen und sich freuen, wenn das eine oder andere "Normale" an der NEX noch funktioniert.

    Speziell bei einem Umbau wird die eigentliche Konstruktion geschwächt, weil der alte Mount mit den nach innen geführten Hebeln der Blendensteuerung dem Gesamtsystem auch bei den Gleitlagerproblemen noch etwas halt gibt... insbesondere die reibungslos in den Kugellagern laufenden Blendenhebel...

    Sind die aber ausgebaut und durch eine andere mechanische Übertragung verändert, so treten an der Stelle neue Effekte auf... der Blendenring bewegt nun keine nach aussen führenden Hebel, sondern greift direkt auf die Blende im inneren zu... und da kommt dann sehr schnell dieses Problem mit den Lagerschäden dazu.

    Während vorher die Hebel über eine Feder stets und ständig die Gleitlager gegen eine Gleitfläche zogen, ist nun ein direkt gekoppelter Blendenhebel mit minimalsten Toleranzen schon ausreichend, dies spürbar werden zu lassen.

    Die Lager werden dabei auch stärker beansprucht und der Effekt wird sofort deutlich. Statt nur an einer Wandung, werden nun die Gleitlager - je nach Stellung des Blenden und Fokusringes - an beide Wandungen wechselweise gepresst und sofort abgerieben.

    Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob das Objektiv nun in erstklassigem Zustand selten benutzt wurde, oder ob damit viel gearbeitet wurde... die Lager sind alle mehr oder minder "hin".

    LG
    Henry
    Wie verhält sich das bei dem oben beschreibenen Spiel von 0,5-1mm des 200/ macro. Ist das noch hinnehmbar im Vergelich zu der aufwednigen teilweis gemurksten Reparatur der Gleitlager?

    Von welchen stärkeren Beaspruchungen ist hier die Rede bzw. von welchem Umbau??

  2. #52
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    Zitat Zitat von lennart951 Beitrag anzeigen
    Ich kenne zwar das 200mm macro nicht, aber einige andere FD Optiken.

    Grundsätzlich: Wenn ein Gleitlager hinüber ist, sind meistens alle hinüber.
    Teilweise muss man die Optiken ziemlich weit zerlegen und sich vorallem die eingänge der Schneckengänge merken.
    .........

    Es ist bestimmt ein Objektiv wo sich das retten lohnt.
    Vielleicht habe ich ja ein Objektiv wo der Umbau gar nicht notwendig ist. Ich selle nur ein Drehspiel am Wendepukt fest und keine axiale Verschiebung? Kann das jemand einordnen?

  3. #53
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    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    Hi Markus,

    hab mich da dann auch nicht weiter mit beschäftigt. Mir war nur wichtig, die passenden Teile zu finden um das vertikale "Geschlacker" zu beenden. Damit bekommst Du letztlich kein scharfes Foto mehr hin, wenn das optische System beim Scharfstellen "kippt" oder abweicht. Nun ist das optische System wieder in fester und definierter Position. Die neuen Gleitlager sitzen jetzt vielleicht etwas strammer als die alten, denn ich habe ein Fokusspiel von ca. 1-2mm in der Drehbewegung wenn ich um den Fokuspunkt herumfahre. Das ist aber immer noch besser, als einen völlig undefinierten Zustand der optischen Baugruppe in der Relation zur Frontlinse. Ansonsten wäre die Linse nach meiner Ansicht "verloren gewesen oder nur mit den Canon Originalersatzteilen noch wieder zu restaurieren.

    Ich denke mal, wenn sich die neuen Lager "eingelaufen" haben, wird es verschwinden.

    LG
    Henry
    Nach genauem lesen des ganzen Treads ist mein objektiv nicht betroffen. Kein axiales Spiel. Kein "vertikales geschlacker" oder "gekippe". Keine "Reibgeräusche" und gleicmässig leichtes Fokusieren über den ganzen Bereich. Lediglich o,5 mm Drehspiel um den Fokuspunkt beim Wenden. Glück gehabt.
    Jetzt hätte ich mich beinahe Nervös machen lassen.

  4. #54
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    Ich erlaube mir mal, diesen mittlerweile 9 Jahre Thread wieder auszugraben, da mir neulich für sehr wenig Geld ein FD 28 mm f/2 SSC zugelaufen ist. Dieses hatte gleich mehrere Probleme, die ich sämtlich Dank der hier von Henry geposteten Informationen beheben konnte - vielen Dank noch mal !

    Die Gleitlager waren natürlich völlig durch den Wind, konnten aber durch andere von einem Organspender (Tamron SP 28-135 mm) stammende ersetzt werden. Jetzt ist das Objektiv wieder wie neu, mit einer etwas strammen, aber gleichmässigen Scharfeinstellung !

  5. 2 Benutzer sagen "Danke", Alsatien :


  6. #55
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Klasse, wieder eines gerettet.

    Es freut mich, wenn auch nach vielen Jahren noch eine Rückmeldung zu dem Bericht kommt. Das bestärkt und spornt mich an, weitere Berichte zu schreiben und das es immer gut ist für die Nachwelt solche Berichte zu hinterlassen, aus denen Andere ihren Nutzen ziehen können und so tolle Objektive wieder Instandsetzen können, statt sie einer Entsorgung zuzuführen.

    Es sind oftmals nur "Cent-Artikel", wie Federn, Gleitlager, verrottete Schrauben oder einfach nur nach Jahrzehnten notwendige Schmiermitteltrockenlegung und Neufettung, die diese wunderbaren Objektive wieder neues Leben einhauchen und dann wieder unter Beweis stellen können, was sich die Konstrukteur- und Planungsstäbe für tolle Objektivrechnungen haben einfallen lassen.

    Es freut mich daran eben besonders, auch nach vielen Jahren genau solche Rückmeldungen zu bekommen.

    LG
    Henry
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

  7. 3 Benutzer sagen "Danke", hinnerker :


  8. #56
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    Standard Alternative

    Hallo! Ich hänge mich mal an den Thread dran. Glücklicherweise hab ich den Artikel hier gefunden da ich mich gerade mit der Beschaffung eines nFD 28/2 auseinandersetze. Gut, zu wissen was da auf mich zu kommt.

    Kürzlich habe ich ein nFD 24/2.8 wiederbelebt, welches die gleichen Schwierigkeiten mit den 3 Gleitlagern des Floating Elemtes hatte, zusätzlich das vierte Gleitlager am ein- und ausfahrenden Fokusring (das bekannte Spiel im Fokusring).

    Ich habe auch überlegt, wie man den Kunststoff der Gleitlager erneuern kann und habe mir mit Schrumpfschlauch geholfen.

    Es gibt unterschiedlichen Schrumpfschlauch, zur Zeit ist der schwarze, Gummiartige verbaut. Sollte sich das mal lösen, würde ich auf den härteren, durchsichtigen zurückgreifen, wie er bei Quetsch-Kabelverbindern genutzt wird.

    Wichtig ist das richtige Schmiermittel, man sollte ein möglichst leicht laufendes Fett nehmen, welches keine Kunststoffteile angreift. Leicht laufend deshalb, weil die 4 Kunststofflager einer mechanischen Kraft ausgesetzt sind. Durch das Floating Element ist ein Gewinde mehr beteiligt, was sich mitdrehen muss. Ist das Fett zu zäh, bremst es die ganze Drehung aus. somit wird mehr Druck auf alle Komponenten ausgeübt, was auf die Haltbarkeit geht.

    Als Fett benutze ich das OSIM Optik ML MKL1 Fett, das ist sehr leicht und ist für Metall-Kunststoff Kombis vorgesehen.

    Ich kann Hinneker recht geben, die nFD's sind feinmechanisch echt tolle Konstruktionen. Der verbaute Kunststoff ist eher ein Vorteil, weil es das Gewicht reduziert. Toll an modernen Spiegellosen! Es macht immer wieder Spaß, ein nFD wiederzubeleben.

  9. 3 Benutzer sagen "Danke", Fleckintosh :


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