Mein optisch sehr schönes Orestor mit Springblende hat mich herausgefordert: Die Blende funktionierte lagenabhängig. Mit der Front nach unten zog sie meistens (!) klaglos auf und zu, auch in Normalstellung, also ca. waagrecht war das so. Aber sobald ich das Objektiv etwas über die Waagrechte nach oben richtete, hing die Blende irgendwo bei 8-11 und öffnete sich nur wieder vollständig durch Drehen des Blendenrings auf 2.8. Alles Suchen und recherchieren brachte keine Antwort, warum das so sein könnte. Öl hab ich jedenfals keines gesehen. Also habe ich mich an das Abenteuer gewagt, die Blende einmal komplett zu prüfen und zu säubern. Dazu musste natürlich alles raus, inkl. der Lamellen. Wirklich gefunden habe ich am Ende nichts. Aber eben einmal alles schön mit Feuerzeug-Benzin und Wattestäbchen gereinigt - da waren dann trotz optisch sauberer Lamellen einige Wattestäbchen schwarz, und vielleicht hat das ja schon genügt, um nicht richtig zu funktionieren. Aber dann - es gibt echt wenig, was das Gefühl toppen kann, nach dem übel fummeligen Einfädeln dieser 6 Blendenlamellen (gefühlt hab ich das wohl 53 mal durchexerziert), dem Montieren aller Schrauben und Linsen, dann auf die Blendentaste zu drücken und: ZACK!
Das Dingen fluppt wie neu
. Einfach Wahnsinn. Nun hab ich wieder ein optisch wie technisch 1A funktionierendes Orestor 2.8/100.
Naja, es sind eigentlich zwei. Eines mit der 6-Lamellen Springblende, und das andere, nur wenige Seriennummern älter mit der 14-Lamellen Vorwahlblende
Ein dickes Danke an Alle hier für jedes Bit an Information zum Zerlegen und zum Zusammenbau der Blendenlamellen.
LG - Jochen



), dem Montieren aller Schrauben und Linsen, dann auf die Blendentaste zu drücken und: ZACK!
Das Dingen fluppt wie neu 
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