Ich würde es nochmal mit Feuerzeugbenzin (gängige Alternative zu Isopropanol) und Aceton probieren.
Bei Aceton war ich selbst skeptisch, in der Annahme dass es die Vergütung angreift, aber inzwischen habe ich gelesen,
dass das tagelange Einlegen von (z.B. gekitteten) Linsen in Aceton (oder Xylol) gängiges Mittel ist.
Also dürfte Aceton die Vergütung von Glas nicht angreifen.
Es verdunstet schnell, deshalb würde ich sanft und seeehr langsam mit einem getränkten Q-Tip (Holzstäbchen und reine Baumwolle) über die Stellen gehen.
Bei mir hat es Sekundenkleber von der Linse bekommen, rückstandsfrei.
Eine allgemeine Frage, die im Rauschen der Algorithmen nicht beantwortet ist:
1- Bei den manuellen Objektiven der Siebziger und Achtziger liegt die Gefahr einer Dejustierung in der Zoom und Fokusmechanik "begraben",
aber nie in den Linsengruppen selbst, insofern man diese korrekt wieder zusammen und einbaut?
2- Und in 90% aller manuellen Objektive kommt man vor und nach der Blende auch an diese Linsengruppen ran?
Bei diesem Schnitt durch ein kompliziertes Tamron SP 28-135 sieht das danach aus, nur die Gehäuse der Linsengruppen scheinen
die Abstände der einzelnen Linsen zueinander zu definieren, aber nie die Schraub / Klemmringe...