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Thema: Tamron SP 3.8~4.5/60-300 Adaptall-2: Trübung und Separation

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Spitzenkommentierer
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    Old News: 3 Seiten, Lesedauer ... darin erfährt man auf Seite 2 auch unterschwellig einen Geheimtip zu einer relativ modernen Kulturtechnik.

    Früher[tm] im alten Ägypten, da war man ganz weit vorne, wenn man schreiben und lesen konnte.

    Im Mittelteil (1980er bis etwa 2008) war man weit vorne wenn man Computer programmieren konnte.

    Seit etwas 2000 ist es nicht schlecht, wenn man in der Schule außer Schreiben und Lesen (und Rechnen und Chemie und Physik) mal Mengenlehre hatte (oder wenigstens Boolsche Algebra) und nun googeln kann und seit ein paar Jahren hilft auch die Gesetzeslage und es gibt statt Brockhaus nun Wikipedia. Zu kommerziell angebotenen "Chemialien" muß es öffentlich Sicherheitsdatenblätter bzw. Material Safety Data Sheets (MSDS) geben. Die lassen sich mit Google extrem oft in diesem Internetz finden, von dem die Leute jetzt alle reden, und mit Google-Translate und Wikipedia kann man dann oftmals noch weiter kommen. Patente sind eine andere nette Informationsquelle (aber mitunter zähe Lektüre mit zu wenig Bildern).

    In Zukunft wird das aber alles von einer KI erledigt werden. Es lohnt sich also kaum noch, das zu lernen.

    https://www.digicamclub.de/showthread.php?t=26357

  2. #2
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    Zitat Zitat von Jan Böttcher Beitrag anzeigen

    In Zukunft wird das aber alles von einer KI erledigt werden. Es lohnt sich also kaum noch, das zu lernen.

    https://www.digicamclub.de/showthread.php?t=26357
    Statement Nr. 7 ebd. halte ich für wesentlich.
    Gruß,

    Andreas

  3. #3
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    Wenn es mir nun also gelänge, die Verkitteten ohne Beschädigung zu trennen und sodann zu reinigen, bliebe ja noch als Aufgabe, die Linsen bleibend zusammenzufügen.

    Hier müsste, nach meinem Verständnis, gewährleistet sein, dass beide Kandidaten absolut im Maß und ohne Bildung von Artefakten zusammengeklebt werden.

    Ist denn das so einfach, wie es klingt?

    Und wie verhält es sich mit den optischen Eigenschaften des Klebers?
    Gruß,

    Andreas

  4. #4
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    Oder, anders gefragt:

    Wem ist die Neuverkittung zweier Linsen neuerer Bauart hier bereits erfolgreich gelungen?



    Mein Anliegen ist, das Tamron-Zoom wieder fit zu machen.

    Entweder durch Tausch der Linse (die eleganteste Option) oder durch deren Reparatur.

    An Experimenten bin ich immer interessiert, aber in diesem Fall möchte ich auf bewährte Methoden zurückgreifen.

    Wenn es kein in der Praxis bewährtes Procedere für die Neuverkittung in Heimarbeit gibt, erwäge ich, das Optik-Labor zu beauftragen.

    Kosten spielen hier erst in zweiter Linie eine Rolle für mich.
    Gruß,

    Andreas

  5. #5
    Hardcore-Poster Avatar von Optikus64
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    ... keine schlechte Idee... Dass die sowas perfekt können haben sie inzwischen ausreichend unter Beweis gestellt.

    LG
    Jörg

  6. Folgender Benutzer sagt "Danke", Optikus64 :


  7. #6
    Spitzenkommentierer Avatar von waldbeutler
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    Zitat Zitat von Ando Beitrag anzeigen
    Wem ist die Neuverkittung zweier Linsen neuerer Bauart hier bereits erfolgreich gelungen?
    Mir z.B. noch nie, dabei waren das nur solche die mit Kanadabalsam verklebt waren und die ich dann eben damit auch wieder verkleben wollte.

    Problem #1 war, die "Kleber"-Schicht blasenfrei und dünn genug zu bekommen.

    Problem #2 war, dass die beiden Linsen nach dem so weit möglich "zentrierten" Aufeinanderlegen während des Abkühlvorganges seitlich verrutscht sind.

    Problem #3 war, dass der am Rand ausgetretenen "Kleber" entfernt werden musste, um die Linse in ihre Fassung zu bekommen, und dabei der Einsatz von Benzin zur Reinigung der Linsenränder dazu führte, dass die Verkittung vom Rand her wieder ausgelöst wurde...
    Gruß, Michael

  8. Folgender Benutzer sagt "Danke", waldbeutler :


  9. #7
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    Zitat Zitat von waldbeutler Beitrag anzeigen
    Mir z.B. noch nie, dabei waren das nur solche die mit Kanadabalsam verklebt waren und die ich dann eben damit auch wieder verkleben wollte.

    Problem #1 war, die "Kleber"-Schicht blasenfrei und dünn genug zu bekommen.

    Problem #2 war, dass die beiden Linsen nach dem so weit möglich "zentrierten" Aufeinanderlegen während des Abkühlvorganges seitlich verrutscht sind.

    Problem #3 war, dass der am Rand ausgetretenen "Kleber" entfernt werden musste, um die Linse in ihre Fassung zu bekommen, und dabei der Einsatz von Benzin zur Reinigung der Linsenränder dazu führte, dass die Verkittung vom Rand her wieder ausgelöst wurde...
    Problem 1 kenne ich von meinen Übungsstücken her ganz gut.

    Gegen #2 könnte man Vorrichtungen ersinnen und ausführen (V-Blöcke, konvexe Linse unten (ggf- auf einem Ring lagern wenn die dann untere Fläche konkav ist) und die Schwerkraft ausnutzen, all so Kram)

    #3 könnte man mit einer Rasierklinge angehen.


    Wenn das alles einfach wäre, dann könnte es jeder Sonderschüler mit zwei "linken" Händen und 10 Daumen.

  10. Folgender Benutzer sagt "Danke", Jan Böttcher :


  11. #8
    Spitzenkommentierer
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    Zitat Zitat von Jan Böttcher Beitrag anzeigen
    Problem 1 kenne ich von meinen Übungsstücken her ganz gut.

    Gegen #2 könnte man Vorrichtungen ersinnen und ausführen (V-Blöcke, konvexe Linse unten (ggf- auf einem Ring lagern wenn die dann untere Fläche konkav ist) und die Schwerkraft ausnutzen, all so Kram)

    #3 könnte man mit einer Rasierklinge angehen.


    Wenn das alles einfach wäre, dann könnte es jeder Sonderschüler mit zwei "linken" Händen und 10 Daumen.
    Jan, bei allem Respekt, aber das, was theoretisch vielleicht abhebt, sollte dann doch auch sicher in der Praxis landen?
    Gruß,

    Andreas

  12. #9
    Spitzenkommentierer Avatar von waldbeutler
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    Zitat Zitat von Ando Beitrag anzeigen
    Wenn es mir nun also gelänge, die Verkitteten ohne Beschädigung zu trennen und sodann zu reinigen, bliebe ja noch als Aufgabe, die Linsen bleibend zusammenzufügen.
    Hier müsste, nach meinem Verständnis, gewährleistet sein, dass beide Kandidaten absolut im Maß und ohne Bildung von Artefakten zusammengeklebt werden.
    Wenn die beiden Linsenhälften den exakt gleichen Durchmesser haben, kann man sie durch Einsetzen in ein passendes Tubus-Rohr-Stück zentrieren.
    Wenn aber wie beim Tokina ATX 80-200/2.8 eine Linsenhälfte einen etwas geringeren Durchmesser hat, wird das für Bastler zuhause extrem schwierig.
    Besonders schlimm sind dabei die Kittgruppen, bei denen eine Linse mit sehr viel kleinerem Durchmesser an (oder besser in) eine größere zentriert gehört...
    Gruß, Michael

  13. Folgender Benutzer sagt "Danke", waldbeutler :


  14. #10
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    Vielen Dank!

    Das erinnert mich an das Aus- und Einlöten eines IC mit 64 (?) Pins.

    Das hab ich auch nur einmal probiert

    Aber es wäre interessant, so eine Verkittung einmal experimentell zu versuchen.

    Vielleicht probier ich das einmal aus der Ersatzteilekiste.
    Gruß,

    Andreas

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