Ein weiterer Tag im Projekt
Als letzte Aufgabe mache ich mich daran, den aus der Position gelöteten Minus-Batteriekontakt im Batteriefach wieder auszurichten.
Ohne Ausrichtung können die Batterien mit dem Kontakt nicht schließen und der Winder bleibt still.
Die Ausgangssituation:
Mit der gut verzinnten breiten Lötspitze erhitze ich den Kontakt und ziehe ihn anschließend mit der Zange in seine alte Position. Der umgebende Kunststoff gibt dabei nach und hält den Kontakt nach dem Abkühlen fest.
Das hat geklappt:
Den durch die Manipulationen entstandenen Hohlraum um den Kontakt fülle ich mit Sugru, einem „formbaren Allzweckkleber“, auf:
Wie erwartet ist beim Erhitzen des Kontaktes das dahinter angelötete Massekabel abgegangen:
Das kann ich problemlos wieder anlöten:
Allerdings haben sich durch die Vorgänge beide an den Pluskontakt gelöteten Kabel abgelöst.
Das ist nicht fein, da sie sehr kurz geführt sind und ich die Stelle nicht gut löten kann, da sie zu tief im Gehäuse liegt.
Als Alternative verbinde ich beide Kabel mit Electric Paint und füge noch ein drittes hinzu, damit ich Spielraum beim Anlöten an den Pluskontakt habe:
Sugru und Electric Paint härten nun bis morgen aus.
Dann geht es hoffentlich ins finale Finale ;-)
Electric Paint ist empfohlen bis 12 V oder eine Belastung von 50 mA.
Da durch das Pluskabel ein höherer Strom läuft, werde ich sehen, ob die Verbindung standhält.
Sugru ist demnach bis 24 V empfohlen, es isoliert.
Electric Paint bildet einen geringen Widerstand, und wenn belastet, wird folglich die Verlustenergie in Wärme umgewandelt. Hoffentlich in nicht zu viel.
Natürlich hängt die Wärmeentwicklung auch von der Belastungsdauer ab.
Ein Dauerlauf des Motors wird Klarheit schaffen.
Mal sehen ob es Rauchzeichen geben wird ;-)


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