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Thema: Minolta MD 35-70/3.5: Blockade gelöst, Fungus entfernt, Ring getauscht

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Spitzenkommentierer Avatar von waldbeutler
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    Hallo Andreas!
    Zitat Zitat von Ando Beitrag anzeigen
    Ein gedientes Nikkor 36-72 widersetzte sich meinen Bemühungen.
    Wenn du die Frontlinsengruppe entfernen wolltest - so weit ich mich erinnere, ist da wie beim AF 35-105/3.5-4.5 AI-S Nikkor auf der äußeren Seite nahe des vorderen Rands des vorderen Tubus eine Madenschraube. Wenn man die herausgedreht hat, ließ sich die Frontlinsengruppe herausschrauben.
    Gruß, Michael

  2. Folgender Benutzer sagt "Danke", waldbeutler :


  3. #2
    Spitzenkommentierer
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    Zitat Zitat von waldbeutler Beitrag anzeigen
    Hallo Andreas!

    Wenn du die Frontlinsengruppe entfernen wolltest - so weit ich mich erinnere, ist da wie beim AF 35-105/3.5-4.5 AI-S Nikkor auf der äußeren Seite nahe des vorderen Rands des vorderen Tubus eine Madenschraube. Wenn man die herausgedreht hat, ließ sich die Frontlinsengruppe herausschrauben.
    Ich versuchte, den Haltering der Frontlinse mit dem Spannschlüssel zu lösen.

    Aber der sitzt wie angeschweißt. Vermutlich chemisch mit Loctite ;-)

    Die hintere Einheit konnte ich lösen, ließ sich aber dann nicht herausziehen.

    Das macht nichts.

    Nikon dürfte da restriktiver sein ;-)
    Geändert von Ando (30.03.2023 um 18:55 Uhr)
    Gruß,

    Andreas

  4. #3
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Da ich schon zu alt bin, um bei solchen Arbeiten noch auf dem Boden herumzurutschen und mit Magneten "angeln" zu spielen, hab ich mir schon vor -zig Jahren angewöhnt, Objektive bei der ersten Zerlegung in einen durchsichtigen Gefrierbeutel zu packen. Von Aussen kann man dann Blendenringe abnehmen und die Kügelchen liegen danach in der Tüte und nicht auf dem Teppich.

    Ich weiß noch, als ich erstmals ein FD Objektiv zerlegte und die Rastkugel sich auf den Weg ins "Nirgendwo" machte. Glücklicherweise - weil ich das Teil partout nicht wiederfand - tat es nachher die Kugel einer zerlegten, dünnen Kugelschreibermine und es "klackte" wieder.

    Von dem Zeitpunkt an wusste ich Bescheid und hab die Objektive, nachdem das Bajonett runter war, immer in den Gefrierbeuteln zerlegt. So konnte ich immer durch diese Beutel hindurch die Kugeln "springen" sehen und brauchte sie dann nur noch aus dem Beutel entnehmen und beiseite legen. Mit einem Magneten muss man aufpassen, dass die Kugel selbst nicht magnetisiert wird und dann irgendwo anders anhaftet. Hatte ich auch schon mal, dass ich das Mistding auf dem gesamten Tisch gesucht habe, während es versteckt am magnetischen Schraubendreher klebte.

    Und gerade bei den heutigen Neodym - Magneten ist das schnell geschehen mit der Magnetisierung einer Stahlkugel. Wegen dieser Kugel-Probleme hab ich ein eigenes kleines Abteil in einer meiner Kleinstschrauben-Boxen, in der nur Kugeln in unterschiedlichen Durchmessern aufbewahrt werden, falls doch mal was schiefgeht.

    LG
    Henry
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

  5. 7 Benutzer sagen "Danke", hinnerker :


  6. #4
    Spitzenkommentierer
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    In Wien sagt man, wenn jemand einsieht, dass es für ihn auf dieser Welt nicht mehr weitergeht:

    „Er gab sich die Kugel“ oder „Da kann ich mir gleich die Kugel geben“, wenn etwas nicht bewältigbar erscheint.

    Also, wegen einer Kugel soll man sich auf jeden Fall nicht die Kugel geben. Natürlich sonst auch nicht

    Aber ich frag mich schon, ob nicht die Konstrukteure ihre Boshaftigkeit in ihren Kreationen auslebten.

    Beschleunigende Stahlkugeln, die den Eindringling in Objektive anspringen; winzige Sicherungsringe auf Achsen in Schächten, die ganze Ensembles zusammenhalten, aber nur dann, wenn man sie wieder dort anbringt, wo sie hingehören; super knappe Verkabelungen, die nur Zauberer montieren konnten etc. …

    Jedenfalls ist stets für Unterhaltung gesorgt in der Küche. Gerade nach Mitternacht, wenn alles weggeräumt sein muss für das Frühstück in ein paar Stunden
    Gruß,

    Andreas

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  8. #5
    Hardcore-Poster Avatar von Optikus64
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    Na ja,

    wenn man sich an solche Reparaturen macht macht man immer auch ein Stück Reengineering, da man ja den originalen Montageprozess nicht kennt. Da hilft nur Geduld und Systematik, wie man immer wieder im Forum sieht. Jedenfalls sieht man evident, dass Hoffnung besteht, sei es beim Ersatz von Plastik-Lagerrollen bei FD-Linsen, flüchtigen Blendenrastkugeln oder sperrigen Einstellringen, das ist doch schonmal was...

    LG
    Jörg

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  10. #6
    Spitzenkommentierer
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    Durchaus

    Das Ziel ist erreicht, wenn das reparierte Gerät - auch auf Dauer - wieder verlässlich tut.

    Die Ausführung der Arbeit unter der Haube sieht man ja dann nicht mehr.

    Aber wenn es pfuschig gemacht ist, nimmt das zumindest mir die Freude.

    Und ich erinnere mich recht gut an Details, ich hab ja auch die Fotos zur jeweiligen Veranstaltung.

    Daher muss hier ein bestimmtes Maß an Ausführungsqualität dabei sein. Und da ist nie ausgelernt, egal, womit man sich beschäftigt.

    Das ist mein Anspruch.


    Wobei man unterscheiden muss zwischen dem Service-Menschen, der nur bestimmte Geräte bearbeitet, das aber ggf. über Jahre an jedem seiner Arbeitstage. Der geschult ist, trainiert wird und insbesondere unbegrenzt Ersatzteile auf Lager hat. So viele er davon halt verbrauchen darf pro Job ;-)

    Und dem Generalisten, Enthusiasten, Narren, der verschiedene Geräte angeht und versucht, sich dabei von Mal zu Mal selbst weiterzubringen und zu verbessern. Die Standards des Herstellers einst wird er nicht erreichen, er kennt sie ja auch nicht
    Gruß,

    Andreas

  11. #7
    Spitzenkommentierer
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    Und eben hat meine Frau eine der gestern verschossenen Kugeln aus Ersatzteilgeräten gefunden!

    Weit weg von der Stelle in der Küche, an der es leise geklickt hatte beim Aufprall

    Links die Kugel aus einem Nikkor 35-135 Ai-S und rechts aus einem MD 35-135.

    Nur die kleinere aus dem MD passt in das MD 35-70.

    Name:  Magnet.jpg
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    Skala: Zentimeter/Millimeter
    Gruß,

    Andreas

  12. 2 Benutzer sagen "Danke", Ando :


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