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Thema: Telekonverter Vergleich Standard gegen APO ???

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Fleissiger Poster Avatar von Ranchero
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    Standard wieso oh nein?

    Zitat Zitat von Jan Böttcher Beitrag anzeigen
    Bei Leica-R kann ich "aus eigener Anschauung" berichten, daß man mit dem 2/50 den Unterschied zwischen Apo-Extender-R 2x und non-Apo-Extender-R 2x schon im Sucher sieht. Mit dem non-Apo 2x Konverter sieht man, daß man das Mikroprismenraster (bei offener Blende) nicht mehr flimmerfrei eingestellt bekommt. Da kann man dann gleich einen Kenko MC7 nehmen und muß nicht den Leica non-Apo kaufen (und in Deinem Fall noch beide Bajonette umbauen).


    Das Leica Apo Macro Elmarit-R 2.8/100 mm ist dann ein nettes Beispiel für "lieber keine Zwischenringe denn das hat ja quasi Floating Elemens oder Innenfokussierung oder Frontelementverstellung".

    Zeiss hat beim 2,8/100er Makro (zur Yashica/Contax) auf Auszugsverlängerung gesetzt (doppelter auszug ergibt 1:1), Leica hat gegeneinander verschiebende Linsengruppen eingebaut (bei der Entfernungseinstellung verändert sich die Brennweite (soweit ich es gerafft habe verlagert sich die Hauptebene des Objektivs), bezogen auf die Hinterlinse aber nicht der Auszug). Bei Leica wird "dadurch irgendwie" die Bildqualität in der dafür vorgesehenen Bildebene erzeugt (aber nicht so weit davor oder dahinter), Hr. Leica hat dann extra eine nicht ganz kostengünstige Vorsatzlinsenkonstruktion (LEICA ELPRO 1:2-1:1) entwickelt um den Bereich zwischen 1:2 und 1:1 abzudecken.

    Beim non-Apo 180er hätte ich keine Bedenken gegen Zwischenringe.

    Das 280er würde ich nicht direkt für "Nahaufnahmen" einsetzen wollen. "Wie dafür gemacht" war ja einst der APO-Extender-R 1,4 ...

    Budget knapp (passiert den Besten!)?
    Objektive schon auf Pentax-K umgebaut (OH NEIN!)? wieso OH NEIN!? Das funktioniert hervorragend, die K1 (Vollformat) von Pentax ist technisch top, ich muss mir keine Laica für 10.000.- € kaufen, um das exorbitante APO Telyt 280 oder das 180er nutzen zu können, mir geht es nicht um Nahaufnahmen mit den Linsen, sondern um die Verkürzung der Nahgrenze, das sollte mit Konverter gehen. Aber: natürlich reizt auch die Zwischenring-Option, wg. glasfrei.
    Zitat aus einem Essay vom Puts zu den APO 180/280ern bezgl. Nahgrenze: Zitat Anfang: Auch das Apo-Telyt-R 1:4/280mm kann gut mit dem Makro-Adapter-R kombiniert werden. Man kann mit diesem Adapter bis auf einen Meter entfernt vom Motiv fotografieren und

    Makroaufnahmen machen.
    Zitat Ende
    Frage: ist der hier erwähnte "Makro Adapter" wieder etwas anderes als ein Extender?

    - Zwischenringe probieren (s. oben) welche Massstäbe erreiche ich mit Zwischenringen? Gibt es da eine Tabelle? Kenko kenne ich nicht, wo gibt e sInfos dazu?
    - "KENKO Macro Teleplus MC7 2x für Pentax PK" bei eBay suchen und auf den Preis achten.
    Danke für die Geduld am Wochenende...
    gegen das Fotografieren mit Leica-Linsen wird Sex total überbewertet...(ab 70+)
    D. Hamilton: "If someone over 70 tells you they enjoy sex more than taking photos with a Leica, they're a goddamn liar." Er musste es ja wissen...

  2. #2
    Moderator Avatar von RetinaReflex
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    Der Leica R Makro Adapter ist nichts anderes als ein Zwischenring. Das Leica R 2.8/60mm Makro zum Beispiel bringt er von 1:2 auf 1:1 Maßstab.

  3. #3
    Fleissiger Poster Avatar von Ranchero
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    Zitat Zitat von RetinaReflex Beitrag anzeigen
    Der Leica R Makro Adapter ist nichts anderes als ein Zwischenring. Das Leica R 2.8/60mm Makro zum Beispiel bringt er von 1:2 auf 1:1 Maßstab.
    Das etwa habe ich vermutet. Das 2.8/60 Makro habe ich mir bisher erspart, weil ich schon das 100er APO Makro habe, auf das auch noch das Elpro1 und das 3 passen, wenn es mal sein muss, das geht auch mit anderen mit 55er Gewinde, z.B. dem 50er und dem 180er. Die Elpros VIa+b waren Fehlkäufe, passen nirgends, war mein Fehler...
    Mit den Abbildungsmaßstäben der Zwischenringe muss ich mich noch befassen, vielleicht einfach probieren. Und die Crop Funktion der Kamera gibt ja auch noch Möglichkeiten her...
    gegen das Fotografieren mit Leica-Linsen wird Sex total überbewertet...(ab 70+)
    D. Hamilton: "If someone over 70 tells you they enjoy sex more than taking photos with a Leica, they're a goddamn liar." Er musste es ja wissen...

  4. #4
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    Zitat Zitat von Ranchero Beitrag anzeigen
    Danke für die Geduld am Wochenende...
    "- Zwischenringe probieren (s. oben) welche Massstäbe erreiche ich mit Zwischenringen? Gibt es da eine Tabelle? Kenko kenne ich nicht, wo gibt e sInfos dazu?"

    So eine "Übersicht" oder eine Tabelle oder ein Nomogramm oder so gibt es sicher "irgendwo im www", aber für Laien wie mich tut es mitunter die Linsengleichung:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Linsengleichung

    oder ein DOF-Rechner im www oder so ähnlich den Rechner hier: https://www.mhohner.de/formulas.php (runterscrollen, im Rechner dann "experimentelle" Eingaben machen.

    Faustformel bzw. wichtige Eckdaten:
    Auszug (Bildweite) = Brennweite, daraus ergibt sich Entfernung "unendlich"
    Auszug (Bildweite) = 2x Brennweite, daraus ergibt sich Abbildungsmaßstab 1:1 und Entfernung (von der Filmebene) 4x Brennweite

    Üblicherweise sind Zwischenringe im Set so gestuft, daß man mit dem Auszug im "Normalobjektiv" und mit den Ringen in Kombinationen dann "alle" Auszüge darstellen kann.

    Kenko ist ein japanischer "Hersteller" (mit Pech auch nur eine Handelsmarke) und von dem gab es einen siebenlinsigen 2x Konverter, den "MC7".
    Der war/ist zwar kein "Leica Apo 2x Extender-R", aber besser als ein "Danubia 2x Teleconverter" mit 4 Linsen.
    Wie der gegenüber Pentax (oder Canon, Minolta, Nikon, ...) abschneidet? Keine Ahnung, aber es gab den für Rollei-QBM also "für mich" (und es gab den auch im Rollei-Gewand und Hr. Prochnow schrieb, der Hersteller sei "Yabe").

    Für die gängigen Objektivanschlüsse (also nicht Konica, Leica oder Rollei) gab es den Konverter auch in einer Fassung mit zusätzlichem Schneckengang als "Makro-Konverter".
    Wie "toll" der ist und/ider wie toll der mit Deinen Objektiven harmoniert, das kann man evtl. googeln oder mal 50€ in die Hand nehmen und ausprobieren. Ich habe 1-2 davon mal gekauft, weil ich die Schneckengänge haben wollte (für gewisse Eigenbauten, aber man kommt ja zu nix).


    "Objektive schon auf Pentax-K umgebaut (OH NEIN!)? wieso OH NEIN!? Das funktioniert hervorragend, die K1 (Vollformat) von Pentax ist technisch top, ich muss mir keine Laica für 10.000.- € kaufen, um das exorbitante APO Telyt 280 oder das 180er nutzen zu können, mir geht es nicht um Nahaufnahmen mit den Linsen, sondern um die Verkürzung der Nahgrenze, das sollte mit Konverter gehen. Aber: natürlich reizt auch die Zwischenring-Option, wg. glasfrei.
    Zitat aus einem Essay vom Puts zu den APO 180/280ern bezgl. Nahgrenze: Zitat Anfang: Auch das Apo-Telyt-R 1:4/280mm kann gut mit dem Makro-Adapter-R kombiniert werden. Man kann mit diesem Adapter bis auf einen Meter entfernt vom Motiv fotografieren und Makroaufnahmen machen. "

    Ich halte "Umbauten" von Leica-R-Objektiven für Frevel (insbesondere wenn man die ROM-Kabel durchschneidet). Man kann sich einfach einen wirklich preiswerten Adapter kaufen und sie an Canon-EOS Kameras adaptieren (für "Leitax" für Canon EOS habe ich dann Null Verständnis, da braucht mir auch niemand etwas von "Präzision" zu erzählen). Aber wir sind ein freies Land, und wer das Geld hat, kann sich die Mona-Lisa kaufen und ihre Nase ausschneiden und den Rest wegwerfen oder ihr eine dicke Silikon-Oberweite und Schlauchbootlippen malen lassen.
    EOS 1 und 5 (digital) sollen nicht sooo schlecht sein, was man so hört und liest, und ich komme halbwegs "intuitiv" mit den Menüs klar, was ich von Nikon-Menüs nicht gerade behaupten kann (zu Pentax digital kann ich nichts sagen).

    Puts hat immer viel geschrieben. Da war und ist es für mich immer schwierieg die Spreu von Weizen zu trennen. Zum 4/280 kann ich nichts sagen, ich habe nur das alte 2,8er (1. Version ohne Filterschublade)


    Was ich noch nicht ganz verstanden habe ist Dein Ziel bzw. Deine Rahmenbedingungen.

    Für eine Postkarte oder eine Briefmarke wäre Dein 2,8/100 "optimal" (bei kleinen Briefmarken dann mit Elpro).

    Wenn Du nicht so dicht ran kannst (Fluchtdistanz, Hitze, Hohcspannung, ...) oder darfst (Absperrung, ...), kann das 280er evtl. helfen (mehr Arbeitsabstand bei gleichem Abbildungsmaßstab).
    Dazu wäre durch den engeren Bildwinkel des 280ers der Hintergrund einfacher zu beherrschen als bei Objektiven mit kurzer Brennweite (spez. 50mm oder kürzer).
    Bei "Repros" reden wir natürlich nicht über den Hintergrund oder das BOKEH.

  5. #5
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    Lächeln Erklärung / Ergänzung

    Zitat Zitat von Jan Böttcher Beitrag anzeigen
    "- Zwischenringe probieren (s. oben) welche Massstäbe erreiche ich mit Zwischenringen? Gibt es da eine Tabelle? Kenko kenne ich nicht, wo gibt e sInfos dazu?"

    So eine "Übersicht" oder eine Tabelle oder ein Nomogramm oder so gibt es sicher "irgendwo im www", aber für Laien wie mich tut es mitunter die Linsengleichung:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Linsengleichung

    oder ein DOF-Rechner im www oder so ähnlich den Rechner hier: https://www.mhohner.de/formulas.php (runterscrollen, im Rechner dann "experimentelle" Eingaben machen.

    Faustformel bzw. wichtige Eckdaten:
    Auszug (Bildweite) = Brennweite, daraus ergibt sich Entfernung "unendlich"
    Auszug (Bildweite) = 2x Brennweite, daraus ergibt sich Abbildungsmaßstab 1:1 und Entfernung (von der Filmebene) 4x Brennweite

    Üblicherweise sind Zwischenringe im Set so gestuft, daß man mit dem Auszug im "Normalobjektiv" und mit den Ringen in Kombinationen dann "alle" Auszüge darstellen kann.

    Kenko ist ein japanischer "Hersteller" (mit Pech auch nur eine Handelsmarke) und von dem gab es einen siebenlinsigen 2x Konverter, den "MC7".
    Der war/ist zwar kein "Leica Apo 2x Extender-R", aber besser als ein "Danubia 2x Teleconverter" mit 4 Linsen.
    Wie der gegenüber Pentax (oder Canon, Minolta, Nikon, ...) abschneidet? Keine Ahnung, aber es gab den für Rollei-QBM also "für mich" (und es gab den auch im Rollei-Gewand und Hr. Prochnow schrieb, der Hersteller sei "Yabe").

    Für die gängigen Objektivanschlüsse (also nicht Konica, Leica oder Rollei) gab es den Konverter auch in einer Fassung mit zusätzlichem Schneckengang als "Makro-Konverter".
    Wie "toll" der ist und/ider wie toll der mit Deinen Objektiven harmoniert, das kann man evtl. googeln oder mal 50€ in die Hand nehmen und ausprobieren. Ich habe 1-2 davon mal gekauft, weil ich die Schneckengänge haben wollte (für gewisse Eigenbauten, aber man kommt ja zu nix).


    "Objektive schon auf Pentax-K umgebaut (OH NEIN!)? wieso OH NEIN!? Das funktioniert hervorragend, die K1 (Vollformat) von Pentax ist technisch top, ich muss mir keine Laica für 10.000.- € kaufen, um das exorbitante APO Telyt 280 oder das 180er nutzen zu können, mir geht es nicht um Nahaufnahmen mit den Linsen, sondern um die Verkürzung der Nahgrenze, das sollte mit Konverter gehen. Aber: natürlich reizt auch die Zwischenring-Option, wg. glasfrei.
    Zitat aus einem Essay vom Puts zu den APO 180/280ern bezgl. Nahgrenze: Zitat Anfang: Auch das Apo-Telyt-R 1:4/280mm kann gut mit dem Makro-Adapter-R kombiniert werden. Man kann mit diesem Adapter bis auf einen Meter entfernt vom Motiv fotografieren und Makroaufnahmen machen. "

    Ich halte "Umbauten" von Leica-R-Objektiven für Frevel (insbesondere wenn man die ROM-Kabel durchschneidet). Man kann sich einfach einen wirklich preiswerten Adapter kaufen und sie an Canon-EOS Kameras adaptieren (für "Leitax" für Canon EOS habe ich dann Null Verständnis, da braucht mir auch niemand etwas von "Präzision" zu erzählen). Aber wir sind ein freies Land, und wer das Geld hat, kann sich die Mona-Lisa kaufen und ihre Nase ausschneiden und den Rest wegwerfen oder ihr eine dicke Silikon-Oberweite und Schlauchbootlippen malen lassen.
    EOS 1 und 5 (digital) sollen nicht sooo schlecht sein, was man so hört und liest, und ich komme halbwegs "intuitiv" mit den Menüs klar, was ich von Nikon-Menüs nicht gerade behaupten kann (zu Pentax digital kann ich nichts sagen).
    Sorry, ich habe keine Canon-Kameras, sondern eine Pentax K-1 Vollformat mit dem üblichen K-Adapter. Ich musste bei keiner der Linsen etwas durchschneiden, habe immer die kabellosen Versionen genommen, den Leica-Ring einfach gegen einen PK-Ring getauscht und gut war's. Ich kann alle Linsen wieder zurückbauen bei Bedarf, auch in meinem Alter ! Einfach mal die Daten der K-1 lesen, vielleicht verstehst Du mich dann besser als so.Nikon und Canon kenne ich gar nicht, hatte ich nie, habe PK Linsen div. Hersteller, die alle an der K-1 passen, natürlich teils ohne Automatiken. Letztere brauche ich fast nie, sind fast nur für Sport gedacht und dort okay. 36MP reichen mir bei Vollformat mit Crop-Möglichkeit, 50MP und mehr gibt nur große Dateien und ewige Ladezeiten. CANON hat Zentrale hier um die Ecke, aber wenn schon das Reparaturwerk größer ist, als die Zentrale in Japan, mache ich mir so meine Gedanken...

    Puts hat immer viel geschrieben. Da war und ist es für mich immer schwierieg die Spreu von Weizen zu trennen. Zum 4/280 kann ich nichts sagen, ich habe nur das alte 2,8er (1. Version ohne Filterschublade)
    Erwin Puts war eine Welt für sich, kannte nichts von Elektronik, aber ansonsten eben ein "nichtdigitaler" Physiker.


    Was ich noch nicht ganz verstanden habe ist Dein Ziel bzw. Deine Rahmenbedingungen.
    Für eine Postkarte oder eine Briefmarke wäre Dein 2,8/100 "optimal" (bei kleinen Briefmarken dann mit Elpro).

    Sorry, mein Fehler: ich will keine Repros machen von flachen Dingen, sondern von kleinen Viechern, Technik, Pflanzen etc. Da kommt es auch schon mal auf die Tiefe an. Ansonsten auch gerne Landschaft und Tiere. Meine 100er Makro , 180er und 280er sind APOs, 50er, 90er nicht. Nur zur Ergänzung. Geamte Liste passt nicht in mein Portrait.

    Wenn Du nicht so dicht ran kannst (Fluchtdistanz, Hitze, Hochspannung, ...) oder darfst (Absperrung, ...), kann das 280er evtl. helfen (mehr Arbeitsabstand bei gleichem Abbildungsmaßstab).
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    Bei "Repros" reden wir natürlich nicht über den Hintergrund oder das BOKEH.
    Danke für die Mühe
    gegen das Fotografieren mit Leica-Linsen wird Sex total überbewertet...(ab 70+)
    D. Hamilton: "If someone over 70 tells you they enjoy sex more than taking photos with a Leica, they're a goddamn liar." Er musste es ja wissen...

  6. #6
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    Genau für Dich und Deinen Bedarf hat Hr. Pentax sicher das SMC Pentax-A* 200mm F4 Macro ED erfunden.

    Etwas mehr Arbeitsabstand als bei einem 100er, stufenlos (und ohne Bastelei) von unendlich bis 1:1, und im Gegensatz zu adaptierten Objektiven auch noch mit Springblende und für non-Makros auch mit Blendenautomatik und Programmautomatik nutzbar (bei Makro wählt man ja tendenziell die Blende vor). Dazu tragbar nur 895 g (das Leica 100er hat ohne Elpro schon 760 g, das 4/280 1875 g was man so auf die Schnelle gegoogelt bekommt).

    Das 4/280 hat ja auch Innenfokussierung, da wäre ich gespannt, ob es mit Zwischenringen noch volle Leistung bringt. Um die Naheinstellgrenze herum könnte man mal einen Versuch machen: Kamera auf Stativ
    Foto a) 50mm oder 60mm Zwischenring (oder gar Balgen oder was man so hat) und Objektiv auf unendlich eingestellt (ergibt ca. 2m Entfernung), in der Fokusebene eine Testtafel aufstellen
    Foto b) Zwischenring raus Interne Fokussierung auf die Testtafel
    (Foto c) wäre dann mit Kenko MC7 und Entfernung auf gleichen Abbildungsmaßstab ausgerichtet, aber ich argwöhne, da wird die Qualität stärker leiden als bei Zwischenringen)


    Aber außer bei Insekten (mit Fluchtdistanz) sollte das 100er Makro bis 1:2 sehr gute Dienste leisten (auch, wenn da die Brennweite dann schon ein wenig "geschrumpft" ist), bis 1:1 dann lieber Elpro (auch, wenn das Fummelkram ist, wären Zwischenringe ja auch).

  7. #7
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    Standard Antwort in rot fällt unter Lauftext besser auf...

    Zitat Zitat von Jan Böttcher Beitrag anzeigen
    "- Zwischenringe probieren (s. oben) welche Massstäbe erreiche ich mit Zwischenringen? Gibt es da eine Tabelle? Kenko kenne ich nicht, wo gibt e sInfos dazu?"

    So eine "Übersicht" oder eine Tabelle oder ein Nomogramm oder so gibt es sicher "irgendwo im www", aber für Laien wie mich tut es mitunter die Linsengleichung:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Linsengleichung

    oder ein DOF-Rechner im www oder so ähnlich den Rechner hier: https://www.mhohner.de/formulas.php (runterscrollen, im Rechner dann "experimentelle" Eingaben machen.

    Faustformel bzw. wichtige Eckdaten:
    Auszug (Bildweite) = Brennweite, daraus ergibt sich Entfernung "unendlich"
    Auszug (Bildweite) = 2x Brennweite, daraus ergibt sich Abbildungsmaßstab 1:1 und Entfernung (von der Filmebene) 4x Brennweite

    Üblicherweise sind Zwischenringe im Set so gestuft, daß man mit dem Auszug im "Normalobjektiv" und mit den Ringen in Kombinationen dann "alle" Auszüge darstellen kann.

    Kenko ist ein japanischer "Hersteller" (mit Pech auch nur eine Handelsmarke) und von dem gab es einen siebenlinsigen 2x Konverter, den "MC7".
    Der war/ist zwar kein "Leica Apo 2x Extender-R", aber besser als ein "Danubia 2x Teleconverter" mit 4 Linsen.
    Wie der gegenüber Pentax (oder Canon, Minolta, Nikon, ...) abschneidet? Keine Ahnung, aber es gab den für Rollei-QBM also "für mich" (und es gab den auch im Rollei-Gewand und Hr. Prochnow schrieb, der Hersteller sei "Yabe"). *** s. unten rot)


    Für die gängigen Objektivanschlüsse (also nicht Konica, Leica oder Rollei) gab es den Konverter auch in einer Fassung mit zusätzlichem Schneckengang als "Makro-Konverter".
    Wie "toll" der ist und/ider wie toll der mit Deinen Objektiven harmoniert, das kann man evtl. googeln oder mal 50€ in die Hand nehmen und ausprobieren. Ich habe 1-2 davon mal gekauft, weil ich die Schneckengänge haben wollte (für gewisse Eigenbauten, aber man kommt ja zu nix).


    "Objektive schon auf Pentax-K umgebaut (OH NEIN!)? wieso OH NEIN!? Das funktioniert hervorragend, die K1 (Vollformat) von Pentax ist technisch top, ich muss mir keine Laica für 10.000.- € kaufen, um das exorbitante APO Telyt 280 oder das 180er nutzen zu können, mir geht es nicht um Nahaufnahmen mit den Linsen, sondern um die Verkürzung der Nahgrenze, das sollte mit Konverter gehen. Aber: natürlich reizt auch die Zwischenring-Option, wg. glasfrei.
    Zitat aus einem Essay vom Puts zu den APO 180/280ern bezgl. Nahgrenze: Zitat Anfang: Auch das Apo-Telyt-R 1:4/280mm kann gut mit dem Makro-Adapter-R kombiniert werden. Man kann mit diesem Adapter bis auf einen Meter entfernt vom Motiv fotografieren und Makroaufnahmen machen. "

    Ich halte "Umbauten" von Leica-R-Objektiven für Frevel (insbesondere wenn man die ROM-Kabel durchschneidet). Man kann sich einfach einen wirklich preiswerten Adapter kaufen und sie an Canon-EOS Kameras adaptieren (für "Leitax" für Canon EOS habe ich dann Null Verständnis, da braucht mir auch niemand etwas von "Präzision" zu erzählen). Aber wir sind ein freies Land, und wer das Geld hat, kann sich die Mona-Lisa kaufen und ihre Nase ausschneiden und den Rest wegwerfen oder ihr eine dicke Silikon-Oberweite und Schlauchbootlippen malen lassen.
    EOS 1 und 5 (digital) sollen nicht sooo schlecht sein, was man so hört und liest, und ich komme halbwegs "intuitiv" mit den Menüs klar, was ich von Nikon-Menüs nicht gerade behaupten kann (zu Pentax digital kann ich nichts sagen).

    Puts hat immer viel geschrieben. Da war und ist es für mich immer schwierieg die Spreu von Weizen zu trennen. Zum 4/280 kann ich nichts sagen, ich habe nur das alte 2,8er (1. Version ohne Filterschublade)


    Was ich noch nicht ganz verstanden habe ist Dein Ziel bzw. Deine Rahmenbedingungen.

    Für eine Postkarte oder eine Briefmarke wäre Dein 2,8/100 "optimal" (bei kleinen Briefmarken dann mit Elpro).

    Wenn Du nicht so dicht ran kannst (Fluchtdistanz, Hitze, Hochspannung, ...) oder darfst (Absperrung, ...), kann das 280er evtl. helfen (mehr Arbeitsabstand bei gleichem Abbildungsmaßstab).
    Dazu wäre durch den engeren Bildwinkel des 280ers der Hintergrund einfacher zu beherrschen als bei Objektiven mit kurzer Brennweite (spez. 50mm oder kürzer).
    Bei "Repros" reden wir natürlich nicht über den Hintergrund oder das BOKEH.
    *** Ich habe noch 2 Chinon (damals für Quelle und Porst gebaut), die kommen wohl an Leica nicht ran optisch gesehen, aber besser als manch anderes im Markt, schade um den Hersteller.
    gegen das Fotografieren mit Leica-Linsen wird Sex total überbewertet...(ab 70+)
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  8. #8
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    Ich habe heute mal den Kenko MC7 (auf dem interessanterweise Vivitar Series 1 steht) herausgekramt und mit dem Sigma 5-6.3/150-500 ein Bild an der Nahgrenze mit Offenblende bei 300mm ohne Konverter gemacht und dann noch eins bei 150mm mit Konverter. Die Bildqualität sah mit Konverter sogar besser aus als ohne. Aber offen ist das Sigma glaub ich auch nicht ganz so knackig und ich bin mit auch nicht sicher, ob so ein Zoom dann so wirklich aussagekräftig ist. Immerhin kann es ja bei 150mm von sich aus schon besser sein als bei 300mm. Mein Fazit aus der Sache: so schlecht ist dieser MC7-Konverter nicht.
    Gruß, André
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  10. #9
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    Moin,

    ich habe als Notnagel einen Kenko 2x im Set (für EF), man kann ihn benutzen, aber eine Erleuchtung ist das nicht, auch da er viel Licht schluckt. Für Makro würde ich auch eher zu Zwischenringen greifen, das ist auch meiner Erfahrung nach zielführender. Da man ihn eher selten braucht war mit Original-Canon schlichtweg zu teuer.

    LG
    Jörg

  11. #10
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    In der Theorie ist ein "APO" sicher besser, aber, wie schon oben geschrieben, sind die dann für bestimmte Objektive optimiert und können eventuell mit anderen Objektiven eine schlechtere Abbildungsleistung haben. Deshalb haben die meist auch eine Kombatibilitätsliste dazu. Allerdings wird ein zu günstiger (Nicht-APO-) Telekonverter weniger Linsen und/oder eine schlechte Vergütung haben und dadurch auch nicht gut zu gebrauchen sein. Ich habe ein paar von den 2x-Konvertern aus DDR-Zeiten mit M42-Anschluss und einfacher Vergütung. So etwas würde ich nicht empfehlen.
    Meist ist es auch so, dass die Abbildungsleistung mit dem Vergrößerungsfaktor abnimmt. Die Abbildungsfehler (gerade die Farbsäume) vom Objektiv können ja auch vom Telekonverter vergrößert werden, wenn dieser nicht zum Objektiv "dazuentwickelt" wurde. Eine allgemeine Aussage kann man dazu nicht treffen, sondern muss das mit dem gewünschten Objektiv ausprobieren.
    Gruß, André
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