Über diese Frage kam ich zumm DCC, blieb aber zunächst für einige Monate am Studium der Verwendung von 'analogen Objektiven' ïängen (und war sehr beeindruckt über Wissen und Erfahrung, dass hier zusammengetragen wurde - und alles in sehr freundlich verbindlichem Ton). Insofern freue ich mich, dass das Thema jetzt aufgegriffen wird.
Bis jetzt habe ich Negative (überschaubare Stückzahl) auf zwei Arten digitalisiert:
- Flachbettscanner HP G4050
- Kelnbildscanner Nikon Super Coolscan 5000ED
Mit dem Flachbettscanner ist nach Einlegen eines kompletten Films ein automatisierter Betrieb möglich. Dauert sehr lange und die Qualität ist lediglich für eine Übersicht ausreichend.
Der Nikon Coolscan liefert sehr gute Ergebnisse. Aber das Scannen ist sehr zeitaufwendig.
Als Software kam zum Einsatz:
- Nikonscan
- Silverfast
- Vuescan
Mit Vuescan wurden die besten Ergebnisse erzielt.
Angesichts der sehr hohen Negativstückzahl habe ich dann versucht, mit einer Sony A7 II die Negative abzufotografieren (geht sehr zügig).
Zum Einsatz kam dabei ein Nikon Balgen PB-6 (mit Verlängerungsbalgen PB-6E).
Verschiedene Objektive wurden erprobt. Gute Ergebnisse gab es mit dem Micro Nikkor 2,8/55 mm. Die besten allerdings mit einem Rodenstock Apo Rodagon D 4/75 mm (speziell für Dia/Negativ Digitalisierung im Bereich 1:1 gerechnet).
In die Bildbühne des Diakopiervorsatzes wurden die Negativstreifen seitlich eingeschoben. Die Beleuchtung erfolgte über ein angeflanschtes LED Licht.
Negative digi 02.jpg
Die Ergebnisse waren vielversprechend.
Linkes Bild mit Nikon Coolscan, rechtes abfotografiert mit Micro Nikkor (ungewollt etwas verdreht)
Negative digitalisieren.jpg
Das Problem.
Die abfotografierten Negative müssen in Positive umgewandelt werden. Dabei muss die orange/braune Filmmaskierung beseitigt werden. Das ist - wenn man Einzelbilder bearbeitet - erneut ein zeitaufwendiges Verfahren.
Gesucht wird deshalb ein automatisiertes Vorgehen (Batch Konvertierung des gesamten Films)
Nachdem die Scanprogramme die Umwandlung und Maskierungsbeseitigung teilweise sehr gut beherrschen, ist die Frage, ob man die in den Scan Programmen abgelegten Werte irgendwie auslesen kann, um sie dann in einen Batchansatz der einschägigen Bildbearbeitungsprogramme zu integrieren.
Hier bitte ich um eure Hilfe.


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