So heute kamen nach gefühlten 3 Wochen endlich die S/W Bilder an.
Gefällt mir persönlich besser als die Farbbilder.
Es war recht Sonnig an dem Tag, so das eine korrekte Belichtung schwierig war.
Leider sind die Schatten etwas abgesoffen, dafür ist die Landschaft richtig belichtet.
Bad Schandau Elbkai auf der Fähre Richtung Krippen,
im Hintergrund ein Stück Lilienstein
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mein kleiner+ Frauchen auf der Fähre
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auf der Fähre Richtung Schrammsteine/Schmilka fotografiert
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ein kleines Shooting auf Ganzkörperportrait um die Freistellung zu zeigen. Natürlich f4 und von meiner Frau Fotografiert.
Ich und mein Sohnemann,im HG der Lilienstein.
Leider ordentlich die Schatten abgesoffen
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Das gleiche nochmal mit etwas besser passenden Belichtung mit Frau und Sohn. Im HG Schrammsteine.
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Vielen Dank an Gustav für das tolle Projekt. Hat Spass gemacht und ich konnte wieder etwas Erfahrung sammeln. Danke :-D
LG
Alex
Hallo Alex,
was ist da passiert? Auf dem Bild 3 sieht es aus als hätte der Film Falschlicht abbekommen oder ist es ein Entwicklungsfehler?
Leider ist auch die Schärfe nicht "optimal" bei allen Bildern, dennoch denke ich war es eine gute Erfahrung zu fotografieren wie vor 50 Jahren!
Gruß Jürgen
Hallo Jürgen, deine Kritik ist zurecht. Sie sind nicht zu 100% Scharf. Liegen aber alle in der Schärfe außer bei Bild 2.
Hab alles aus der Hand geschossen zwischen 1/250 und 1/500.
Bei Bild 3 weiß ich auch nicht was da an den Bildrändern passiert ist.
Zu lange Zentralverschluss offen gewesen? Keine Ahnung.
LG
Alex
Bei den Schwarz-Weiß Bildern sieht man, dass diese Belichtungsmesser - Apps nichts taugen. Sie "mitteln" nur näherungsweise aus den Helligkeitsverhältnissen.
Bei so starken Motivkontrasten ist auf Film (aber auch mit Digicams) immer die Entscheidung notwendig, auf die "bildwichtigen Teile" zu belichten.
In der Regel also die menschliche Haut, wenn man Menschen ablichten will. Hier aber ist das sicher unterblieben und diese Kamera-App kam damit überhaupt nicht klar, in grellem Sonnenschein irgend ein vernünftiges Ergebnis zurück zu liefern.
Für solche Motive reicht es in der Regel bei SW die eigene Hand anzumessen, wenn die das gleiche Licht bekommt, wie das spätere Motiv (in Deinem Falle die Personen).
Das nennt man "Ersatzmessung" und wurde - wenn man keinen Spot-Belichtungsmesser für das Ausmessen des Motivkontrastes dabei hatte - vorzugsweise angewandt um abgebildete und wesentliche Personen einwandfrei erkennbar zu machen.
Die Aufnahme-Situation ist alles andere als einfach zu nennen, eben wegen der extremen Kontrastumfänge.
Solche extremen Beleuchtungssituationen/Kontrastumfänge wurden früher auf drei Arten beherrschbar.
1. Zonenmessung und spätere Ausgleichsentwicklung
2. Aufhellblitz für die Schattenpartien
3. andere Tageszeit abwarten oder in eine Umgebung wechseln, die kein direktes Sonnenlicht sondern diffuses Licht liefert.
Ist natürlich bei einem Spaziergang mit Familie und der seltenen Beschäftigung mit analogem Filmmaterial ganz verständlich, dass all dies nicht im Kopfe mitläuft und man - ganz "digital-geschädigt" nur einen Beli-Wert einstellt und losknipst...
Ging mir nach Jahrzehnten der "Nichtbeschäftigung" mit analoger Fotografie nicht anders.. kommt aber langsam alles wieder zurück bei mir.
An den Farbaufnahmen (das Pferd ist nett geworden), sieht man deutlich, dass bei diffusem Licht die Ergebnisse deutlich besser waren...
LG
Henry
Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..
Hinzu kommt noch:
Dias müssen immer richtig belichtet werden.
Negative dürfen nicht unterbelichtet werden, da sonst die Schatten absaufen. Sie sind aber tolerant gegenüber Überbelichtung. Aus überbelichteten Stellen kann man noch Details herausholen.
Digitalbilder hingegen darf man nicht überbelichten, da sonst die Lichter ausbrennen. Bei Unterbelichtung besteht aber noch Spielraum zum Aufhellen der Schatten.
Was ich gestern bei sonnigem Wetter gemacht habe, Kamera auf Richtung Bild mit viel Himmel halten, Belichtung messen, Bildausschnitt richtig positionieren, auslösen, das wäre mit Negativfilm genau falsch gewesen.
Ich habe mich früher auch oft geärgert, dass ausgerechnet die Personen oft unterbelichtet waren. Was man heute macht, in Lightroom eine lokale Maske über das Gesicht legen, Belichtung oder Tiefen dort anheben, und man hat nachträglich den Aufheller, den man bei der Aufnahme vergessen hatte, das geht mit Negativen nicht, und das geht auch nicht, wenn man die Negative (oder Dias) eingescannt hat.
Hallo,
habe hier jetzt eine Kowa Six und bin auf der Suche nach einem guenstigen (vielfach hergestellt) und als zuverlaessig bekannten Belichtungsmesser aus analogen Tagen. An was erinnert ihr euch ? Gibt es da empfehlenswertes, oder sollte ich einfach die Digicam auf gleiche Werte einstellen (Zeit/Iso=Asa/Blende/Spotmessung...) und uebertragen?
Gruß
Gorvah
Deshalb ja zunächst die Ersatzmessung auf die eigene Hand. Das haben wir früher im Gedrängel der Pressefotografen bei der Ablichtung von irgendwelchen Prominenten, die aus Flugzeugen ausstiegen und an die man nicht nah genug herankam, so gemacht. Die Person ist das Wichtige und da i.d. Regel die gleichen Lichtbedingungen herrschten, wurde die eigene Haut angemessen.
Passte immer.
Im zweiten Teil muss ich ein wenig wiedersprechen...
Scanner nutzen genau das "Multi - Exposure" genannten Zusatz-Feature (in der Silverfast Software zum Scannen) um eben die dunklen Motivstellen mehrfach anzufahren und mittels Verrechnung Pixel mit dunklen Bildstellen aufzuhellen, während die Lichter "in Ruhe" gelassen werden..
Hier ein Beispiel, bei dem das sichtbar wird... heftiges Sonnenlicht, aber sehr gut durchzeichnete Schattenpartien...
Ok, ist ein Scan-Prozess... bei der Herstellung von Abzügen hat man sich aber früher auch mit dem Abwedeln der Lichter beholfen...
Insofern diese kleine Anmerkung zu Deinen Ausführungen, denn die Schattenpartien im obigen Bild wurden mit eben dieser Silverfast ME - Technik entsprechend nachbearbeitet.
Ohne diese Nachbearbeitung wären die Bereiche um den Dachüberstand ziemlich dunkel ausgefallen, wenn nicht die Belichtungsmessung und die Nachbearbeitung über den Scanner diese Möglichkeiten eröffneten.
LG
Henry
Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..
Das der Film so einen starken Kontrast erzeugt hab ich nicht erwartet. Learn by doing
Digital geschädigt, ja so kann man das nennen. Danke das ich da nicht allein dastehe
Danke, ja da ist die Korrekte Belichtung kein Ding. Dort Taugt die App. Hab die App eigentlich auf Spotmessung und in den Schattenbereich ausgerichtet.
Hat ja leider nicht funktioniert bei den S/W Bildern.
LG
Alex
Mit einer Handy App ist das Thema Belichtungsmessung aus meiner Sicht sehr kritisch zu sehen.
Die in die Kameras eingebauten Linsen haben keinerlei Streulichtblenden, die Himmelslicht vom Sensor abhalten können, die Linsen liegen zudem aufgrund der meist sehr flachen Bauweise der Smartphones ziemlich weit vorn, so dass eine natürliche Abschattung durch die Einbautiefe der Linse (wie man es ja z.B. auch von Makro-Objektiven kennt) nicht möglich ist.
Zwar könnte man eventuell selbst mit der Hand "abschatten", aber sobald dann irgendwelche von unten reflektierenden Flächen z.B. an einem Sandstrand oder ähnlichem reflektierenden Zeugs dann an die abschattenden Hände gelangt, ist es um die korrekte Belichtung auch wieder geschehen.
Ein Smartphone kann sicher vieles im Internet-Zeitalter, aber man sollte nicht die "eierlegende Wollmilchsau" erwarten. Ich jedenfalls würde den Dingern kein Vertrauen schenken.
Und die Programmierer, die sowas "raushauen" wie diese APP, haben in der heutigen Zeit kaum noch die Hintergründe der Meßmethoden parat und verfügen eher nicht über praktische Erfahrungen mit dem, was sie da so programmieren, nur weil das Smartphone eine Kamera hat und damit doch auch die Belichtung irgendwie messen muss. Zwar lesen sich die Programmierer dann den Stoff irgendwie an, schreiben irgendwelche Routinen von denen sie denken, die müssen funktionieren weil sie auf die Kamera-Software - Bibliotheken zugreifen können.
Da geht es halt auch nur um das "durchschnittliche Nutzerverhalten" und 0815 Lichtsituationen... genau wie z.B. mein Sohn, der ein exzellenter Programmierer ist, immer seine Smartphone Kamera aus den Huawei P20Pro über den Klee lobt.
Da er aber für einige Produktfotos z.B. in den extremen Makrobereich vordringen musste (hatte das mal an anderer Stelle gezeigt, ging um 0,3mm dünnen Draht) war dann "Ende im Gelände" und es kam dann sofort der Anruf, wie er das nun bewerkstelligen könnte.
Lange Rede, kurzer Sinn... es gilt auch im Umgang mit solchen APPs die Devise wie beim Altglas .... IBM.... immer besser manuell
LG
Henry
Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..