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Thema: Rodenstock Rotelar 75mm 1:4

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von Anthracite Beitrag anzeigen
    Danke, Henry, für die Anmerkungen.

    Jetzt ist mir erst recht nicht klar, was du meinst. Egal, jedenfalls funktioniert die Blende wie bei den G-Nikkoren: Kein Blendenring am Objektiv, .....
    Schöner wäre es natürlich, Bajonett und Blendenring aus einer defekten Elektromatic auszubauen (wenn mir mal eine in die Hände fällt, so häufig scheinen die nicht zu sein). Allerdings habe ich keine Ahnung, ob sich das vernünftig machen lässt.
    ... ?
    Du beschreibst es doch selbst im obigen Zitat... das Objektiv selbst hat keine Einstellorgane für die Blende (Du nennst es nur anders, nämlich "kein Blendenring", jedoch ein eingebautes Blendenmodul (das sind die eigentlichen Blendenlamellen im Objektiv, die über den Hebel geschlossen werden).

    Der Weg über eine defekte Kamera ist natürlich vorzuziehen, da dann auch die Blendenverstellung der Kamera geschlossen werden kann (swo diese dann übernommen werden kann).
    Alternativ wäre natürlich denkbar, selbst einen Blendenring herzustellen... denn da ist ja eigentlich noch Platz umlaufend ca. 2,5mm um ein Gestänge nach außen zu führen, wenn man es mit M39 macht.

    Müsste man allerdings zunächst erstmal am "lebenden Objekt" sehen... so ist das natürlich nur "Spekulation" ins "Blaue hinein".

    Bajonett-Transplantation könnte in der Tat einfacher sein, wenn man nicht über die Skills verfügt.

    LG
    Henry
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

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  3. #2
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Nachtrag zu Deiner von mir überlesenen Frage:

    Wandlerplatten sind hier zu finden....>http://www.digicamclub.de/showthread...l=1#post177982

    Mit diesem zum VNEX - System gehörenden optionalen erhältlichen Zubehör im "erweiterten Set" kann man jedwedes Objektiv mit einem Rücklinsendurchmesser oder seinem Gewindedurchmesser durch diese in 25mm, 27mm, 30mm oder 32mm Wandlerplatten stecken und mittels dreier Madenschrauben anziehen/befestigen.

    Dadurch erhalten auch Objektive ohne "Normgewinde" oder glatter Oberfläche in vielen Fällen ein M39 Gewinde, das dann wiederum in Adapter oder das VNEX geschraubt werden kann.
    Hier ein Bild dieser 4 Wandlerplatten, die zusammen im Set zum erweiterten VNEX gehören, aber auch einzeln erhältlich sind.



    Da im VNEX System alles auf M39 zuläuft, gibt es noch weitere Platten, die für spezielle Objektivtypen von ROBOT (26mm und 31mm Schraubgewinde) oder z.B. auch für RMS Mikroskopgewinde geschaffen wurden, aber im Gegensatz zu den oben verlinkten 4 Platten ein passendes Gewinde haben... >

    Die "normalen Wandlerplatten" in 25/27/30 und 32mm haben in ihrem Loch kein Gewinde - sind also glatt - und die Madenschrauben sichern halt die Wandlerplatte am Objektiv.

    Das wurde bewußt so gemacht, weil es nicht zweckmäßig ist, z.B. bei amerikanischen Gewindenormen noch wieder andere Wandler herzustellen. Und da man in den alten Kameras, speziell wenn die für den japanischen oder amerikanischen Markt produziert wurden.... passt da halt unser metrisches Gewinde nicht.

    Da in dem eingangs von Canonier gezeigten Bild von dem bemaßten Objektiv der Rumpfdurchmesser hinten mit 32mm angegeben wurde, könnte eben - das war meine Überlegung dabei - könnte eben diese 32mm Wandlerplatte (die mit dem größten Innendurchmesser des Lochs ganz links) da perfekt rübergestülpt und mit den Madenschrauben befestigt werden.
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  5. #3
    Spitzenkommentierer Avatar von Anthracite
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    Noch mal vielen Dank.

    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    Alternativ wäre natürlich denkbar, selbst einen Blendenring herzustellen... denn da ist ja eigentlich noch Platz umlaufend ca. 2,5mm um ein Gestänge nach außen zu führen, wenn man es mit M39 macht.

    Bajonett-Transplantation könnte in der Tat einfacher sein, wenn man nicht über die Skills verfügt.
    Also die Frage kann ich wenigstens beantworten. Über die Skills verfüge ich nicht. Einen Blendenring werde ich nicht basteln.
    Ich hatte schon überlegt, einen der allgemein erhältlichen Adapter mit Blendenring (wie DKL, Nikon G) zu nehmen und umzufunktionieren, aber das erscheint mir aussichtslos, die Positionen der Blendenstößel sind zu unterschiedlich.

    Was die Wandlerplatten betrifft, dann die 32er. Die drei Flügelchen müsste ich entfernen, dann hat der innere Tubus einen Durchmesser von etwa 29mm. Mit Flügelchen passt das Objektiv nicht, da es dann 34mm benötigt werden. Größere Wandlerplatten gibt es wohl nicht, und das M39-Gewinde hat keine Löcher für die Madenschrauben.

    Das bringt mich aber gerade auf die Idee, ob ich nicht das Gewinde aus dem M39-Adapter entnehme. Dann hätte ich drei Bohrlöcher für Schrauben - da wurde vorher das Gewinde befestigt. Das Objektiv würde dann komplett da rein rutschen, aber dafür wäre für die Schrauben sogar mehr halt, da sie am Zebraring sich festkrallen könnten. Das Auflagemaß musste ich durch einen Fuji-Zwischenring herstellen.

    Meine ursprüngliche Idee war, einen Deckel für M39 - z. B. einen Gehäusedeckel - zu nehmen, dort ein Loch reinzubohren und die Aussparungen für die Flügelchen hineinzufeilen. Gibt es solch einen Deckel? Alternativ könnte man sich so etwas im 3D-Drucker drucken lassen, es gibt ja Anbieter, denen man Dateien zum Druck schicken kann. Dafür bräuchte ich aber das M39-Gewinde als entsprechende Datei.

    Oder ich warte auf eine defekte Elektromatic. Wenn jemand eine hat, bitte Info an mich.

  6. #4
    Spitzenkommentierer Avatar von ulganapi
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    @Anthracite

    Dieses Objektiv kenne ich zwar nicht, aber man könnte doch Henry 32er Wandlerplatte hinter den Flügelchen mit seinen Madenschrauben befestigen und dann in einen M39 Adapter schrauben,
    man wird sicherlich noch einen Ausgleichsring für das korrekte Auflagemaß brauchen oder ich nehme immer einen mini Helicoid als Adapter, um herauszufinden, was ich da noch brauche. Die Blende würde ich
    provisorisch befestigen in der Position, die ich haben will.
    Das hätte m.E. den Vorteil, daß ich das Objektiv nicht beschädigen muß und ausprobieren kann, ob sich die ganze Geschichte überhaupt rentiert. So wie ich gelesen habe ist die Paxette electromatic 1A
    ein relativ seltenes Teil und wieviele Objektive gibt es eigentlich dafür ?

    Gruß Dieter
    Fotografiere meistens digital - hauptsächlich mit Objektiven der 50er bis 70er Jahre https://www.zonerama.com/Gastfresser/300955
    falls doch analog, dann Kleinbild mit Minolta AF, Mittelformat mit Bronica 6x7 und 4,5x6

  7. Folgender Benutzer sagt "Danke", ulganapi :


  8. #5
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von ulganapi Beitrag anzeigen
    @Anthracite

    Dieses Objektiv kenne ich zwar nicht, aber man könnte doch Henry 32er Wandlerplatte hinter den Flügelchen mit seinen Madenschrauben befestigen und dann in einen M39 Adapter schrauben,
    man wird sicherlich noch einen Ausgleichsring für das korrekte Auflagemaß brauchen oder ich nehme immer einen mini Helicoid als Adapter, um herauszufinden, was ich da noch brauche. Die Blende würde ich
    provisorisch befestigen in der Position, die ich haben will.
    Das hätte m.E. den Vorteil, daß ich das Objektiv nicht beschädigen muß und ausprobieren kann, ob sich die ganze Geschichte überhaupt rentiert. So wie ich gelesen habe ist die Paxette electromatic 1A
    ein relativ seltenes Teil und wieviele Objektive gibt es eigentlich dafür ?

    Gruß Dieter
    Richtig... das wäre für einen Schnelltest schon die richtige Vorgehensweise, würde aber die 30er Wandlerplatte nehmen um gegebenenfalls noch Platz für eine Blendenring Lösung zu haben... und so würde das "stilisiert" aussehen.

    mase.jpg

    Sollte das Sinn machen mit dem Objektiv, könnte man dann sogar noch mit einer Blechlasche durch einen ausgefräßten/gefeilten Durchlassbereich einen gebogenen Ring "etablieren", der dicht am Objektiv vor der Wandlerplatte unterhalb der "Krallen/Flügel" rotieren kann und nach vorn in den Fokusringbereich (unterhalb dort wo der dünne Sockel vor dem Fokusring ist) weiterverbunden werden könnte.

    Deshalb ist es gar nicht nötig und sogar falsch, mit einer auf 34mm "aufgebohrten" Wandlerplatte zu arbeiten um unter die Krallen zu kommen (so eine Wandlerplatte auf 34mm "aufzubohren" wäre möglich, aber ist nicht zielführend).
    Wenn man sie (die 30er WP wie im Bild gezeigt nutzt, so bleibt eben der Bereich zwischen den "Flügeln" und der Auflagefläche für eine Biegelösung (z.B. eine gebogene und druntergeführte Büroklammer) erhalten und nutzbar, mit der dann gegebenenfalls die Blende von Aussen zugänglich würde. So würden die Flügel als Begrenzung und Führung für einen gebogenen Ring oder "halb-Ring" dienen, der dann durch eine Fräsung in der Wandlerplatte rotieren kann und die Blende verstellen könnte (Aussparung kann man ja auch mit einer kleinen Feile selbst in die Wandlerplatte machen, wenn der Hebel sich um weniger als 120° in der Positon verändert beim Schließen )
    Es blieben dann von den 6,3mm abzüglich der 3mm Wandlerplatte noch 3,3mm zwischen Ende der Wandlerplatte bis zur Auflagefläche des Objektivs, um dort einen Ring oder ähnliches zu etablieren mit dem sich die Blende schließen läßt.

    In einem M39 Adapter würde das Objektiv ohnehin dann soweit vom Adapterrand überstehen um das Auflagemaß zu erreichen, das eine Blendenbedienung wohl machbar wäre und gleichzeitig den Spalt verdeckt.

    Geht man dann davon aus, das ein L39 Adapter bei 28,8mm Auflagemaßig ist, weißt Du dann auch, wie weit das Objektiv mit seiner ursprünglichen Auflageflächte aus diesem "herausguckt", wenn die Wandlerplatte bündig mit dem Inlet des M39LTM abschließt, so landt man rechnerisch 28,8 + 3,3mm bei 32,9mm als Auflagemaß. Ein 10mm Zwischenring dazuschalten und schon könnte es ungefähr passen (geht dann wohl etwas hinter Unendlich, weil 1mm im Auflagemaß fehlen, denn 32,9 + 10mm ergeben 42,9mm statt der notwendigen 44mm. Ein wenig kann man noch mit der Wandlerplatte und dem Inlet eines M39 Adapter "tricksen" um diesen einen Millimeter zu gewinnen...

    Das könnte vielleicht überschlägig dann das geforderte Auflagemaß von 44mm erreichen.

    Zunächst würde ich diesen Weg mit einer Wandlerplatte probieren, um mir überhaupt Klarheit zu verschaffen, ob das Objektiv überhaupt einen weiteren Aufriss lohnt... denn was nutzt Anthracite eine zerlegte Kamera
    zur Bajonettgewinnung, wenn das Objektiv nix taugt und es ohnehin nur zwei Objektive dafür gibt, wie auf der vor einigen Postings von mir verlinkten Seite zu lesen war.

    So eine Wandlerplatte kostet einzeln 8 euro + Briefporto... einfacher geht es vermutlich nicht. Und für genau solche Fälle waren die Wandlerplatte ja gedacht... um schnell mal irgendwie ein M39 Gewinde an ein Objektiv zu bringen.

    Da bin ich in der Meinung voll bei Dieter... erstmal einen einfachen Weg einschlagen und dann weiter sehen.

    LG
    Henry
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  9. 2 Benutzer sagen "Danke", hinnerker :


  10. #6
    Spitzenkommentierer Avatar von Anthracite
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    Danke schon mal. Ich bin ein paar Tage in einem Hotel mit schlechten Wlan, und hier habe ich das Objektiv nicht greifbar. Ich werde ab Sonnabend/Sonntag schauen, was geht.

  11. #7
    Spitzenkommentierer Avatar von Anthracite
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    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    Geht man dann davon aus, das ein L39 Adapter bei 28,8mm Auflagemaßig ist, weißt Du dann auch, wie weit das Objektiv mit seiner ursprünglichen Auflageflächte aus diesem "herausguckt", wenn die Wandlerplatte bündig mit dem Inlet des M39LTM abschließt, so landt man rechnerisch 28,8 + 3,3mm bei 32,9mm als Auflagemaß. Ein 10mm Zwischenring dazuschalten und schon könnte es ungefähr passen
    Danke für die Ausführungen. Sogar mit Bild. Jetzt ist mir klar, was du meinst.

    Mit meiner derzeitigen Lösung (M39-Zwischenring mit 15mm, passt für M39-Paxette) funktioniert das natürlich nicht, da ich dann Unendlich nicht mehr erreichen könnte. Aber das schreibst du auch selbst, ein 10mm-Zwischenring müsste her. Ob es den für M39 gibt, weiß ich nicht, für Fuji gibt es den, habe ich aber nicht. Was dagegen spricht, nun weiter unten.

    Erstmal:
    Zunächst würde ich diesen Weg mit einer Wandlerplatte probieren, um mir überhaupt Klarheit zu verschaffen, ob das Objektiv überhaupt einen weiteren Aufriss lohnt...
    Nun, ich habe erst einmal eine ganz einfache Methode gemacht, Freelensing an meiner auf IR umgebauten Fuji. Dort habe ich ja die Lösung für M39 mit 44mm. Objektiv drauflegen, gut festhalten und auslösen.

    Dabei habe ich erst einmal festgestellt, dass ich Unendlich nicht ganz erreichen konnte (Auflagemaß war ca. 0,3mm zu groß, an den beiden Paxette-Objektiven ist's aber ok). Das könnte ich von meinem Zwischenring oder M39-Adapter noch abfeilen, lohnt aber nicht für den Freelensing-Versuch.

    Alle Bilder bei Offenblende, da ich meinen Streichholz zum Blockieren der Blende vergessen hatte.

    DSCF1264.jpg


    DSCF1267.jpg


    1:1-Ausschnitt aus dem ersten Bild:
    DSCF1264_Ausschnitt.jpg

    Es zeigen sich so leichte Überstrahlungen um die weiße Schrift. Da will ich nicht ausschließen, dass das an meinem Freelensing gelegen hat.

    Die Auflösung ist an 16MP APS so naja. An Vollformat sollte das aber in Ordnung sein, da kann man mit einer niedrigeren Auflösung leben.

    Hinzu kommt, dass ich die Brennweite an Vollformat wesentlich interessanter finde als an APS.

    Daher werde ich für eine Adaption an die Fuji keinen Aufwand treiben. Wenn mir ein Zwischenring in die Hände fallen sollte. melde ich mich wohl wegen der Wandlerplatte, ansonsten nicht.

    Eine spiegellose Vollformatkamera habe ich nicht (und an der DSLR geht's eh nicht). Da warte ich ab, was Nikon dieses(?) Jahr bieten wird. Und für eine spiegellose VF könnte sich dann auch die Anschaffung eines Helicoids à la VNEX lohnen.

    Also ist das Projekt erst einmal auf Eis gelegt.

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