Eben... auch Du nicht und was viel wichtiger ist, nicht das Meyer irgendwas "zurückschickt", sondern das die Meyer Kunden die Dinger sogar noch nach diesem "handverlesen" zurückschicken... so what.
Was bedeutet es denn, wenn MOG die Objektive oder Teile davon (wohin denn überhaupt) zurückschickt, wenn sie in einem Werk selbst produzieren? Irgendwie schon ein Widerspruch in sich, oder etwa nicht?
Den Begriff "Fair" hast Du aber nicht gepachtet... und es geht auch an keiner Stelle um die Objektive sondern das Gebahren und die Marketing - Sprech Dinge, die mit der Realität - zumindest beim zitierten User aus dem SKF (es gibt noch deutich mehr, die sich über die Qualität und Auslieferungszustände beschwerten) nicht übereinstimmen......
Es gibt aber auch Modelle, die nirgendwo, von keinem anderen Hersteller und unter keinem anderen Namen zu finden und zu kaufen sind.
Das sind originale MOG (neu)-Modelle, die auf den alten Rechnungen basieren, aber zusätzlich von Objektiv-Designern nachberechnet wurden.
Das sind beispielsweise die neue Trioplan-Reihe (bin ich kein Fan von) und die neue Primoplan-Reihe (finde ich super!)
Es daher einfach nicht fair, verallgemeinernd über die Objektiv von MOG herzuziehen und sie allesamt entweder als Ramsch oder als Betrugsversuch hinzustellen. Das sollten wir auch hier lassen.
Letzlich also Anspruch und Wirklichkeit in Bezug auf "Qualitätsmanagement" nicht hinterherkommen.
Das hat hier niemand getan und es steht auch jedem frei, mit seinem Geld zu machen, was ihm beliebt, oder? Reine Rethorik deinerseits.Ebenso ist es völlig daneben, jemanden, der sich ein neues MOG kauft, grundsätzlich als Deppen darzustellen, nur weil er eine Menge Geld dafür ausgibt.
(Es wurde von mir ein Spruch gewählt, der als Leitmotto für einige Unternehmen gilt, jedoch nicht den veräppelten Käufer meint! Kleiner Unterschied... der auch nicht wegargumentiert werden kann.)
Auch Du kannst darüber eben absolut nichts sagen, außer das Du den User Aaron des SKF getroffen hast und er "irgendwas" nach einer Werksbesichtigung revidierte... was war das denn überhaupt?Ja, ich finde die Objektive von MOG auch sehr teuer und ja, ich hatte das Glück, völlig ohne Kosten für mich, mit mehreren Typen fotografieren zu dürfen. (Auf meinem Blog findet man übrigens Berichte ebenso wie Beispielfotos. Ich habe das hier nicht veröffentlicht, weil ehrlich gesagt, bzgl. MOG leider nicht mit einer sachlichen Auseinandersetzung zu rechnen ist - ganz anders als bei vielen anderen Themen.)
Ich gebe zu, dass ich mir ein MOG zum Neupreis auch nicht kaufen würde, was aber nicht am Namen "Meyer" oder an dessen Verwendung liegt, sondern daran, dass ich mir grundsätzlich kein Objektiv auf diesem Preis-Niveau kaufe - weder von Nikon, noch früher von Canon (hatte nie ein "L"), noch heute von Sony und auch nicht von Leica (meine Leicas waren alle gebraucht und deutlich günstiger).
Was den User Aaron aus dem SKF angeht, er hat einen großen Teil seiner Meinug zu MOG übrigens revidiert, nachdem es das Werk besichtigen konnte. (Ich habe ihn persönlich getroffen und mit ihm darüber geredet.) Aber das wird hier auch nicht geschrieben. Seht ihr, was ich meine?
Es werden, wenn es MOG geht, immer nur auszugsweise Halbwahrheiten verbreitet. Viele hegen einen regelrechten Hass auf Meyer (neu), vermutlich, weil sie sich den Namen geschnappt haben und versuchen, mit hohen Preisen Geld zu verdienen. OK, kann ich irgenwo auch verstehen.
Ich kann auch, wie gesagt, nicht nachweisen, ob dieser Preis tatsächlich gerechtfertigt ist. Aber niemand kann das Gegenteil beweisen, denn selbst bei "umgelabelten" Objektiven weiß niemand wirklich, außer MOG selbst, auch niemand hier im DCC, ob nicht doch diese Exemplare handverlesen sind, auseinander gebaut und dann wieder mit besseren, in Kleinserie gefertigten mechanischen Einzelteilen zusammen gebaut werden - bei deutschen Lohnkosten!
Das ohne Beweise völlig abzustreiten, ist m.E. nicht legitim.
Seine Meinung zu den Objektiven oder die faktischen Auslieferungszustände der Objektive? Die nähere Ausführung bleibst Du schuldig und behauptest irgendwas allgemein nebulöses wie den Begriff "Meinung"...
Also bitte auch sachlich bleiben, wenn es um solche Dinge geht.
IN Bezug auf die Kosten kann ich - da ich ja selbst schon einiges in Deutschland bauen ließ, schon etwas sagen... ist ziemlich teuer und würde die Preise dann durchaus rechtfertigen... allein
mir fehlt die Kenntnis über das Werk.
Da Du ja gute Kontakte hast, kannst Du bitte beizeiten mal mitteilen wo das Werk steht, damit ich mal wieder auf dem Laufenden bin?
Selbstverständlich kann man im Hochlohnland Deutschland für 500 Euro pro Objektiv kaum produzieren... aber wo bitte steht denn dieses Werk, von dem ich noch nie etwas gehört habe und was wird da produziert?Bei den Eigenentwicklungen schon gar nicht. Ich kann mir nämlich sehr gut vorstellen, dass ein in Deutschland gerechnetes, entworfenes und in relativ kleiner Anzahl gebautes Primoplan 75 (und das kommt aus Deutschland! Das hat u.a. oben genannter Aaron selbst gesehen) nicht für €500,- zu machen sein wird.
Ich finde es wird einfach dem DCC nicht gerecht, wenn statt sachlich zu diskutieren, Gegenargumente sofort in den Bereich der Fantasie geschoben werden. Da pflegen wir doch eigentlich ein weitaus höheres Niveau.
Das wäre doch schonmal die erste Maßnahme seitens MOG, hierüber mal Klarheit zu schaffen, gerade wenn man mit diesem Ruf zu kämpfen hat... also von so einem Werk hab ich bislang noch nichts gehört. Nochmals wo steht es?
Und um mal Klartext zu sprechen, ist es für mich ebenso wenig relevant, die Meinung eines "priviligierten" Bloggers hier im DCC zu lesen, der Teil einer unternehmerischen Werbestrategie ist... auch wenn in diesem Falle es nun Du bist, lieber Carsten, der aufgrund seiner Omnipräsenz in -zig Foren entsprechend als Multiplikator dienen kann (was Dir ja durchaus bewußt sein muss).
Denn für mich ist das ist ebenso wenig "neutral" und gehört wohl letztlich zum Teil mit zu der eingegangenen (Selbst-) Verpflichtung, das Marketing wohlwollend zu begleiten oder anders gewendet durch die Priviligierung und deren Erhaltung wohlwollend zu schreiben... zumindest sei dieser, mein Gedanke einmal als zulässig für einen Forenbetreiber anzusehen und zu verstehen.
Es ist etwas völlig anderes, wenn sich jemand für 1.000 oder mehr Euro etwas gekauft hat und seinen Unmut äußert... sogar schon per Vorkasse in einem "Kickstarter" und dann "Anspruch und Wirklichkeit" real erfahren muss durch Mangelbeseitigungsversuche (glaub das waren bei dem Aaron wohl um die 3 oder 4 Versuche), Auslieferungspannen, Zeitverzögerungen etc..
Das ist eben etwas komplett anderes, als wenn man nur ein Paket zugeschickt bekommt... "schreib mal was drüber".. und es nach 2-3 Wochen wieder kostenneutral zurückschickt... oder?
Deshalb und nur deshalb sind mir die Berichte "echter Käufer" viel näher als die eines Bloggers, der dieses Geld eben nicht ausgegeben hat und es nicht gegen seine Erwartungen abwägen muss, ist ja kein Geld mit verbunden..
LG
Henry



