Bin gerade auf Ibäh-Lauerstellung , Edwin![]()
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Wer den Tessar nicht ehrt, ist den Planar nicht wert!
Vielen Dank, Edwin!
Sehe gerade, soviele 2.2'er in der Bucht gibt es gerade nicht. Radar eingeschaltetSobald Ziel sich nähert, wird abgeschossen
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Wer den Tessar nicht ehrt, ist den Planar nicht wert!
Mir ist klar, dass diese Vergrößerung grundsätzlich problematisch und nur bedingt praxisrelevant ist. Aber ich finde sie trotzdem hilfreich, um die Unterschiede gut beurteilen zu können. Die Bilder, die beurteilt werden, sind alle gleich behandelt worden und wenig komprimiert. Evtl. muss man aber die Vergrößerung auch je nach Monitor sinnvoll anpassen. Ich habe einen 32 Zoll 4K Monitor. Auf diesem scheint mir die Vergrößerung zur Beurteilung feiner Unterschiede sinnvoll.
Sinn hin oder her, es bleibt die Frage, warum es bei manchen Bildern so und bei anderen so ist. Ich bin schon der Meinung, dass es etwas mit der Auflösungsfähigkeit der Objektive zu tun haben muss (als Grundlage für die von der Software anschließend komprimierten Bilder).
VG, Rolf
Das sind meiner Meinung nach Artefakte aus Nachschärfung und vor allem JPG-Kompression.
Die Nachschärfung funktioniert umso besser, je höher der Mikrokontrast ist. Bei geringerem Kontrast oder bei einer leichten Weichheit durch Koma (Überstrahlungen) hingegen wird auch bei hoher Auflösung weniger nachgeschärft. Was durchaus auch ein Vorteil sein kann, wenn die Kamera zu überschärften Bildern neigt.
Die JPG-Kompression arbeitet auf Quadraten von Pixeln. Wenn die JPG-Kompression die Datenmenge verkleinern muss, führt dies zu quadratischen Artefakten wie deinen "Riesenpixeln" an den schrägen Kanten, bei starker Kompression kann es auch großflächige quadratische Struktukturen auf Flächen mit sanften Farbübergängen geben.
Unscharfe Bildteile mit wenigen Bildinformationen lassen sich wesentlich besser mit JPG komprimieren als scharfe Bildteile mit vielen Bildinformationen. Das hat zur Folge, dass die JPG-Dateien von scharfen Bildern größer sind als die von unscharfen Bildern. Es kann aber sein, dass der JPG-Algorithmus versucht, eine vorgegebene Dateigröße einzuhalten und bei scharfen Bildern stärker komprimiert und somit mehr Blockartefakte produziert.
So könnte man sagen, je größer die Datei ist und je mehr Blockartefakte an den Linien es gibt, desto besser ist das Objektiv. Das ist aber eine hochgradig fragwürdige Methode, solange du nicht im Detail weißt, was dein Programm bei der Kompression genau macht. Und man muss Seiteneffekte ausschließen (z. B. bei einem Bild versehentlich auf den Hintergrund fokussiert => Motiv unscharf, Bild unscharf, aber die Datei wird größer, da der Hintergrund schlechter komprimiert werden kann).
Ich habe beim Durchsehen der Auto-Bilder eine (für mich) interessante Beobachtung gemacht und stelle sie hier zur...
DISKUSSION:
Bei den Auto-Bildern sieht das Nummernschild und auch der Zaun oft stark gezackt aus wo es/er eigentlich glatt verläuft (z.B. SMC Takumar bei 343% Vergrößerung). Das können jedoch nicht die Pixel allein sein, denn bei manchen Objektiven tritt das deutlich weniger auf, z.B. beim Sony Zeiss Sonnar.
Meine Theorie dazu ist, dass der Sensor die Kante, die schräg zu den Pixelkanten verläuft, an den entsprechenden Objektiven nicht mehr auflösen kann. Er fasst mehrere Pixel zusammen "zu einem Riesenpixel". Dieses erzeugt die Zacken an der Kante.
Wenn das stimmt (oder zumindest so ähnlich), dann wäre das ein klares Zeichen von schlechterer Auflösung eines Objektivs.
Vielleicht gibt es aber auch andere Gründe. Wisst ihr welche??
Zum Mitdiskutieren bitte das Bild hier als Original (3700x27000 px !!!) herunterladen und in ähnlicher Vergrößerung betrachten (laut IrfanView): klick
Du sprichst hier von 343% Vergrößerung. Alles was mehr als 100 % ist kannst du vergessen. Es obliegt der Interpretation der verwendeten Software. Daraus entstehen auch Rasterung, Treppen etc.