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Thema: 3D-Drucker als Hilfsmittel

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Spitzenkommentierer Avatar von GoldMark
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    Zitat Zitat von Miles Teg Beitrag anzeigen
    und ich vermute das in 2 Jahren auch Lasersintergeräte im akzeptablen Preisbereich gelandet ist.
    Wenn diese Technologie ohne Nachbearbeitung an die heutigen PLA/ABS-Drucke herankommen würde, wäre das genial.

    Mal kurz so einen M42x1 Adapter auszudrucken oder gar ein Filtergewinde aus Metall, wow das wärs.

    Aber:
    Man muss unter Schutzgas arbeiten (Oxidation!), bei falscher Handhabung besteht Erstickungsgefahr. Das Metall liegt in Pulverform vor, sicher nicht gesund beim Einatmen oder Verschlucken. Und es besteht die Gefahr einer Staubexplosion.

    Ob das für den Hobbybereich sicherheitstechnisch in den Griff zu bekommen ist, bezweifle ich stark. Ich sehe die Lösung in der Form eines Drahtes, der am Ende mit einem Laser verflüssigt wird und dann schichtweise ala PLA/ABS das Objekt druckt.
    Liebe Grüße

    Bernhard
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  2. #2
    Spitzenkommentierer Avatar von GoldMark
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    Heute nach der Arbeit hatte ich nur wenig Zeit, die Kinder fordern den Papa (Potenzrechnen, Logik, Kurvendiskussion ...)

    Ich habe die Stützstrukturen, Raft und Skirt entfernt. Dafür eignet sich sehr gut ein flacher Stechbeitel.

    2015-09-28 20.38.37.jpg

    Danach habe ich kleinere Unebenheiten mit Stahlwolle entfernt. Das ist besonders in der Fokusierschnecke wichtig.

    Danach wurden die Tuben probehalber zusammengesteckt. Alles passt und ist leichtgängig. Das Spiel beträgt ca 0,2 mm.

    Hier sieht man das fertige Bearbeitungsergebnis. Im Vordergrund seht Ihr die Madenschrauben 3xM3 mit flachem Ende. Diese dienen einmal zum festmachen der Objektive und andereseits als Führung in der Fokusierschnecke (4 Stück deshalb, weil die Fokusierschnecke viergängig ausgeführt ist)

    2015-09-28 20.37.10.jpg

    Nun sind die Schrauben dran. Das zeige ich Euch demnächst
    Liebe Grüße

    Bernhard
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  3. 3 Benutzer sagen "Danke", GoldMark :


  4. #3
    Kennt sich aus Avatar von blende8
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    Cool!

    Die Adapter erscheinen mir stark reflektierend.
    Ist das kein Problem?
    Wieland

  5. Folgender Benutzer sagt "Danke", blende8 :


  6. #4
    Spitzenkommentierer Avatar von GoldMark
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    Zitat Zitat von blende8 Beitrag anzeigen
    Cool!

    Die Adapter erscheinen mir stark reflektierend.
    Ist das kein Problem?
    Ich beobachte das auch schon seit länger Zeit. Bisher waren die Reflexionen nie so stark, dass diese mich gestört hätten. Als Lösung habe ich schwarze Samtfolie vorgesehen (liegt schon zu Hause bereit).
    Liebe Grüße

    Bernhard
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  7. #5
    Spitzenkommentierer Avatar von GoldMark
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    So es geht weiter (incl. einiger kleinerer Probleme)

    Die Madenschrauben werden ohne Gewinde im Tubus eingedreht. Diese schneiden sich das Gewinde selber. Der Durchmesser ist bei ungefähr 2,8mm.

    Schraube.jpg

    Hierbei kommt es zum Rütlischwur für den Tubus. Hält das Filament oder gibt es Ablösungen. Leider an zwei Tuben bei mir so geschehen

    delamiert.jpg

    Mögliche Ursachen:
    - Drucktermperatur
    - Neues Filament
    - Zugluft im Keller

    Mal schauen ob es wieder auftritt.

    Das Problem ist leicht lösbar, ein paar Tropfen Loktit 401 (Sekundekleber) in die Werkbank einspannen, pressen, fertig und hält

    gekelbt.jpg

    Die Schrauben werden zuerst bündig eingedreht.

    eingeschraubt.jpg

    Dann schauen, ob der Adapter passt:

    adapter.jpg

    Fertig montiert:

    fertig montiert.jpg

    Dann können erste Probefotos aufgenommen werden, ggf. muss noch etwas am vorderen Teil abgeschliffen werde, damit unendlich erreicht wird.
    Liebe Grüße

    Bernhard
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  8. 2 Benutzer sagen "Danke", GoldMark :


  9. #6
    Spitzenkommentierer Avatar von GoldMark
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    Test des AGFA Color-MagnolarII auf Unendlichkeit:

    #1: Offenblende
    DSC08518.jpg

    #2: 100% von #1
    DSC08518-100.JPG

    Passt! Ich kann sogar ca 1mm über Unendlich hinaus fokussieren (Kleine Reserve für Schwankungen bei den Adaptern)

    #2: Das Ganze nun an der A7
    agfa a7.jpg

    bleiben noch die beiden anderen Linsen übrig. Darüber berichte ich demnächst.
    Liebe Grüße

    Bernhard
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  10. Folgender Benutzer sagt "Danke", GoldMark :


  11. #7
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    Nun ist das Simpson Projektionsobjektiv dran:

    #1: An der A7
    A7....jpg

    Bei den Projektionsobjektiven muss man schauen, ob diese auch hinten zentriert sind. Ansonsten hat man einen eingebauten Tilt-Effekt

    hinten.jpg


    Nun der Unendlichkeitstest:

    #2: Gruselige Randabschattung, aber Unendlich wird erreicht, was ja auch bei einem 16mm Filmobjektiv nicht verwundert.
    DSC08520.JPG

    #3: 100% von #2
    DSC08520-100.JPG

    #4: Kleine Ehrenrettung mit einem Bild aus dem Nahbereich
    DSC08521.JPG

    #5: #4 nur ein wenig zugeschnitten. Wie hat Carsten gesagt, ist mehr Lichtmalerei als Fotografie
    DSC08521-100.JPG


    Beim dritten und damit letzten zu adaptierenden Objektiv (EL-Nikkor N 2.8/50) komme ich nur bis auf 7 m. Mal schauen ob ich noch unendlich hinbekomme.
    Liebe Grüße

    Bernhard
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  12. 2 Benutzer sagen "Danke", GoldMark :


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