Hallo Marcus,
danke für den Hinweis... das VLEICA wird diese Toleranzen nicht ausgleichen können, sondern die Adapter werden "handselektiert" und gegebenenfalls noch nachgerarbeitet, ausgehend von der der dicksten Auflagefläche die sich unter den bereits getätigten Einkäufen von verschiedenen Quellen finden läßt.
Dieses Problem hatte ich schon bei der Entwicklung des VNEX KB short, wo z.B. die Sony NEX Umkehrringe mal mit einer "Plattendicke" von 2,00 mm aus Asien kamen, während ein zweiter asiatischer Lieferant eine Plattendicke von 1,84mm benutzte. Dummerweise hatten wir bei den Messungen für die Zeichnungen den dünneren Zugrunde gelegt und wurden dann später bös überrascht, weil wir nicht bedacht hatten, dass die Zulieferprodukte so hohe Toleranzen aufwiesen.
Bei der engen Tolerierung des VNEX short, das ja ein exaktes 28,8mm Auflagemaß bekommen sollte, fiel das erst auf, als einige Schraub-Leica Objektive und die Russen (Jupiter, Industar & Co.) plötzlich kein Unendlich mehr kannten bis wir dann feststellten, dass es eben um diesen Unterschied von nur 0,16mm ging. Zudem hatten die Dinger noch das Problem, dass auch die 52mm Schraubgewinde zudem unterschiedlich "hoch" waren..
Deshalb haben wir das VNEX short entsprechend auf die dickste Platte angepasst und arbeiten da mit einem Punkt kurz hinter unendlich, falls doch mal eine Platte mit einer Stärke unterhalb 2.00 mm an das VNEX short geschraubt wird.
Beim VLEICA - Projekt jedoch werden wir im Abschluss einen Zulieferer wählen, der die Verfügbarkeit und Maßhaltigkeit dauerhaft garantieren kann und eventuell gleich eine Großeinkauf dieser Adapter aus einer Charge tätigen.
Auch werden diese Adapter entsprechend fest mit dem VLEICA verbunden und verschraubt werden, so dass dauerhaft nicht mehr daran herumgeschraubt werden kann... Wird quasi am Ende wie aus einem Guß ohne Wechselanschluss werden.
Geht nicht anders, wenn man dauerhaft diese erforderliche Genauigkeit halten will. Es kann schon ein kleine "Sandkorn" das sich zwischen dem VLEICA und seinem Schraubadapter "herein mogelt" genügen, um Unendlich zu verfehlen bzw. die Meßbasis "aus dem Lot zu bringen".
Auch wird jedes der V-Objektive sein eigenes exakt berechnetes Befestigungsabstandshalterchen bekommen... so das es später für jede Objektivbauform z.B. des APO Rodagon, EL Nikkor, Componon, etc.. eine spezielle Befestigungsmutter gibt,
die mit dem VLEICA perfekt zusammenarbeiten wird und damit garantiert, dass Meßbasis und optisches Auflagemaß sauber innerhalb zusammenarbeiten.
Aber das wird vermutlich erst Richtung Spätsommer soweit sein mit dem VLEICA, das wir diese Sonderanpassungen an die wichtigsten Objektive soweit haben, dass die Geschichte an allen Leica M Kameras zufriedenstellen laufen wird.
Sobald die ersten "Samples" fertig sind, geht eines z.B. mit eine Schneider Componon auf die Testreise an verschiedene Leica M Kamera - Besitzer, um das Feedback zu haben.
Carsten wird vermutlich als erster ein Exemplar aus der Prototypen-Reihe bekommen, da er ja ebenfalls eine M8 besitzt und zudem unter seinen Leica Stammtisch-Freunden sicherlich die Möglichkeit haben wird, das dann auch an einer M9 auszutesten, die ich mir aber nur wegen dieser Entwicklung sicher nicht so schnell zulegen werde (aber man soll ja nie nie sagen...)
@Carsten... meinst Du sowas
(ein paar profane Szenen)
LG
Henry



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