Nun mal kein "Spökenkieker-Kram"...
Sony hat nun auch nicht das "Weihwasser"erfunden. Mag ja sein, dass es mal "isolierte" Versuche in dieser Richtung von anderen Hersteller gegeben hat. Aber dies sicher nicht in VErbindung mit einem kamerainternen Sensor-Stabilisationssystem.
Darüber hinaus kann man diesen Versuch wohl insgesamt als gescheitert ansehen, denn kein Hersteller hat jemals wieder daran angeknüpft, oder?
Das "Sensorgetaumel" bei solchen Distanzen, wenn axiale Bewegungen durch einen "sich vor- und zurück bewegenden Sensor" bei gleichzeitigem Bildstabilisierungsvorgang durch die Gyro-sensoren vorgenommen wird, mag ich mir erst gar nicht vorstellen.
Was würde das denn allein für komische Kommandos am zu steuernden Sensor erzeugen, wenn einerseits scharf gestellt werden soll, aber dabei gleichzeitig diese Sensor-Bewegung wieder stabilisert werden muss?
Selbst wenn - wie auch immer geartet - eine Sensorfokussierung in weiter Zukunft technisch gelingen könnte, glaub ich nicht daran, das beides gleichzeitig möglich wird. Es wird schon seinen guten Grund haben, weshalb solche Systeme nicht weiter verfolgt wurden.
Zum einen dürfte es um die Größe gehen, zum zweiten um den riesigen Aufwand für die mechanische Präzision für die Führung eines Sensors und wozu sollte das, was ein kleinster Vorschub in einem dagegen großen Objektivgehäuse seit langer Zeit zuverlässig zu leisten imstande ist und nur geringe Kosten in der Herstellung verursacht, nun mit einem extremen Aufwand in ein Kameragehäuse verfrachtet werden, nur um den Stabilisierungsprozess wieder in Frage zu stellen.


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