Mhh, Eure Abstimmungsergebnisse lassen mich nun doch ein wenig nachdenklich werden.
Anscheinend bin ich hier der einzigste JPG-Fotograf
Oder gibt es hier noch einen weiteren JPG-Fotograf der mit mir solidarisch ist und sich outet.![]()
Mhh, Eure Abstimmungsergebnisse lassen mich nun doch ein wenig nachdenklich werden.
Anscheinend bin ich hier der einzigste JPG-Fotograf
Oder gibt es hier noch einen weiteren JPG-Fotograf der mit mir solidarisch ist und sich outet.![]()
Prinzipiell reicht mir JPG ooc auch aus, gerade wenn die Bilder nicht weiter bearbeitet oder nur verkleinert werden sollen. Aber ich nehme trotzdem beides weil es sich bei guten Bildern m.M.n. lohnt zum Bearbeiten das RAW zu haben. Gerade die Geschichte mit dem Dynamikumfang ist so ein Punkt, wo ich mich in die RAW Bearbeitung noch viel weiter reinfuchsen muss - so ein HDR aus 3 RAWs, z.B. von einer Landschaft, das nicht wie ein "typisches" HDR Bild aussieht ist schon eine feine Sache und hat eine Menge Potential.
PS: Ich hasse diesen "typischen HDR-look" - für mich ist das nur ein Mittel um mehr Dynamikumfang aus dem Sensor zu holen.
Für meine Bedürfnisse reicht mir jpeg plus Bildbearbeitung.
www.fotocommunity.de/fotograf/hansepixel/998996
Olympus OM-D E-M10 + 12-40mm 2.8 - 17mm 1.8 - 45mm 1.8
M42: Primagon 35 - Helioplan 40 - Domiplan 50 - Oreston 50 - Trioplan 50 - Primotar 50 - Telefogar 90 - Trioplan 100 - Telemegor 150 - Telemegor 180 - Telemegor 250 - Pancolar 50
In meiner langen Zeit mit Canon habe ich nur und ausschließlich Raws produziert.
Die Fuji X bietet nun wirklich eine tolle Jpeg-engine und ich nehme deshalb auch jpegs parallel auf - Speicherplatz kostet ja schon lange nix mehr und für viele Sachen reicht es aus (es ist sogar schwierig, entsprechende Bilder aus den RAws so gut hinzubekommen, wie das die Fuji ooc schafft).
Da ich aber 90% meiner Bilder in s/w mache, brauche ich dennoch Raw...
Ich nutze ausschließlich das RAW-Format.
LG
Thomas
"Klar war die Ausrüstung teuer und ich mache keine besseren Bilder dadurch...aber ich habe jetzt mehr Spaß an meinen schlechten Bildern... " (Heiko Kanzler)
In folgenden Fällen wird bei mir das RAW-Format per Lightroom / Photoshop „entwickelt“:
- Ausgabeformat ist ein Print/Ausbelichtung > A5
- Korrekturen sind erforderlich wg. Fehler bei Belichtung, Bildrauschen, falscher Weißabgleich
- Es ist eine Bildbearbeitung erforderlich, Stempeln, Effekte, Retusche, etc.
In allen anderen Fällen genügt mir das neutrale ooc-jpg, was bei der 5DII recht gut ist. Gelegentlich wird dies in Irfanview noch etwas gecroppt und geradegerichtet. Meist jedoch nur in einem Batchjob verkleinert.
Im Laufe meines Fotografendaseins komme ich häufiger allein mit den jpgs klar, da diese durch ständiges dazulernen immer besser werden und seltener eine durch die Unfähigkeit des Fotografen bedingte Nachbearbeitung erforderlich ist. Wobei die RAWs dennoch immer mit gespeichert und archiviert werden.
Grüße,
Heino
Ich habe mich schon gefragt, wann denn nun endlicher der Einwurf kommt, von wegen Unfähigkeit des Fotografen, die eine Nachbeartung erforderlich macht. Und hier ist er. Kommt übrigens immer bei diesem Thema.
Möglicherweise kann man es ja als Unfähigkeit bezeichnen, wenn man seine Kamera nicht mehr richtig kennt und kaum noch durchblickt, was die interne Kamera-Engine mit den Bildern alles anstellt. Da reicht es nicht mehr, ein paar Parameter einzustellen, denn neben den klassischen Parametern für Schärfe, Kontrast, Weißabgleich usw. kommen eine Vielzahll von Parametern hinzu, die bspw. die Dynamik und damit auch das Rauchenverhalten verändern, da finden sich verschiedenste Einstellungen für die Rauchunterdrückung bei unterschiedlichen Belichtungszeiten, zur Korrektur von Objektivfehlern und vieles mehr, was sich dann dazu noch gegenseitig beeinflusst. Dann finden sich noch die div. Styles, die sich nochmals bis ins kleinste Konfigurieren lassen. Hut ab vor Usern, die da noch durchsteigen und sich die Zeit nehmen, dies alles durchzuprobieren, um optimale JPGs zu erhalten. Es ist jedoch so, dass die wenigsten sich tatsächlich damit befassen und so viel Potential verschenken. Dazu kommt für uns Altglasliebhaber noch, dass sich die oft bei Altglas anzutreffenden ungeliebten Abbildungsfehler wie Vignettierung oder CAs nur befriedigend über Bildbearbeitung korrigieren lassen. Ich für meinen Teil schalte deshalb alles soweit es geht aus, fotografiere in RAW und erledige das am PC, da ich so einfach eine etwas bessere Kontrolle über die Bildentwicklung habe. Allerdings sind die JPG-Engines der Kameras immer besser geworden in den letzten Jahren, und Vielfotografierer werden auch keine Lust haben auf eine zusätzliche RAW-Entwicklung.
Geändert von Waalf (14.07.2014 um 19:40 Uhr)
Canon EOS: ausschließlich RAW
Fujifilm X20: 98 % jpg ooc
Bisher verwende ich (mit der Canon 5D) ausschliesslich RAW, die Entwicklung mache ich dann in aller Ruhe mit Lightroom.
Zum einen mag ich den großen Spielraum, den mir die RAW-Daten geben. Anderersets bin ich aber auch froh, dass ich nicht ständig irgendwelche Einstellungen und Abgleiche an der Kamera machen muss, die am Ende auch nur die JPEG-Engine steuern. Mit RAW kann man nichts falsch machen - ein falscher Weissabgleich o.ä. kann dagegen ein JPEG schnell ruinieren.
Zurzeit mache ich mich mit der Sony A7 vertraut. Meinen RAW-basierten Workflow würde ich da gerne beibehalten, mal sehen ob das gelingt.
2002 hab ich meine Praktika durch eine EOS 300D ersetzt. Mit JPG habe ich angefangen. Seit der 50D verwende ich nur danoch das RAW Format. Das war für mich sehr schwierig. Bildbearbeitung ist für mich heute noch ein Problem. Aber meine Ergebnisse wurden einfach besser. Die Beschäftigung mit den Aufnahmen wurde für mich viel intensiver. Die Raw`s werden alle aufgehoben und archiviert. Ich lese hier viel im Forum und muß immer wieder feststellen, das ich eigentlich immer noch ein "Greenhorn" bin.
Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf und erfreue mich an der Fotografiererei.
Gruß. Uwe.![]()