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Thema: Bilderflut

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Spitzenkommentierer Avatar von ralf3
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    Zitat Zitat von cyberpunky Beitrag anzeigen
    Ja, Bilderflut gibt es bei mir auch.

    Meine digitale Ausbeute liegt im Schnitt bei 10-20% , weil es quasi nichts kostet mehr auszuprobieren und genau deshalb probiere ich auch mehr aus und deswegen entsteht eine Flut !
    Darf ich mal etwas provokant sein ? Wenn deine Ausbeute bei 10-20% liegt, bist du entweder ein überdurchnittlich guter Fotograf oder zu anspruchslos. Ich tippe auf letzteres . Das ist nicht böse gemeint, aber ich glaube, dass nur wenige Fotografen so viele gute Bilder produzieren. Ich selbst liege bei maximal 5%. Und wenn ich nur die Bilder als gut betrachte, die mir auch nach Jahren noch gefallen, liege ich bei unter 1%.

    Aber so gesehen hat die Bilderflut auch was gutes. Zu Analogzeiten hatte ich 5% von 250 Bildern nach einem Urlaub, heute habe ich 5% von 1500 Bildern.

  2. #2
    Spitzenkommentierer Avatar von cyberpunky
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    Nein, ein über Durchschnitt guter Fotograf bin ich bestimmt nicht.
    Du magst recht haben und ich bin zu anspruchslos, aber die Definition
    eines guten Fotos ist ja auch relativ. Jeder misst mit seinem eigenen
    Masstab .

    p.S.: Tippfehler bitte ich zu entschuldigen, bin unterwegs und hab gerade
    keine Tastatur.

  3. #3
    Spitzenkommentierer Avatar von ralf3
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    Das ist sicher richtig und ich will deinen eigenen Maßstab auch gar nicht kritisieren. Aber ich finde es einfach schade, wenn die wirklich guten Bilder etwas untergehen, nur weil man zu viele weniger gute Bilder zeigt. Außerdem trainiert es die eigenen Fähigkeiten, wenn man die eigenen Bilder sehr kritisch betrachtet.

  4. #4
    Spitzenkommentierer Avatar von cyberpunky
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    Ja, stimme ich dir zu.

  5. #5
    Moderator Avatar von Padiej
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    Bilderflut?

    World Wide Web, Globalisierung, unendliche Speicherresourcen, die neue Technik erlaubt es, wir Menschen nutzen es.
    Es ist uns ein Bedürfnis, das Bildermachen.

    Es gibt viele Formen der Bilder, viele Motive, viele Beweggründe, die zu Bildern führen.

    Die eine Bilderflut gibt es deshalb für mich nicht. Es gibt da mehrere Strömungen.

    Die Zeit einfrieren:
    Geschehnisse festhalten ist meiner Meinung nach die ursprüngliche Motivation der Fotografie.
    Dazu gehört auch das Portrait und die Gruppenfotos (ein Bild von Menschen im bestimmten Moment machen).
    Knipsen - das ist die Bilderflut, aus dem Drang, Einzigartiges oder Vergängliches festhalten zu wollen. Oft mit Handy oder Tablet, oft in Kombination mit Filmen.

    Reportagen (Krieg, Sport, Technik, Politik, Mode usw.) - diese Bilderflut wird meist von Berufsfotografen gemacht.

    anders sehe ich die

    Tierfotografie
    - die Jagd mit der Kamera - auch eine Strömung - da kommen natürlich sensationelle Bilder zustande, wenn man Qualität und Quantität vereint.

    Kunstfotografie - wie schon geschrieben wird nur wenigen die Ehre zuteil, in diesen Kreis aufgenommen zu werden, sieht jeder anders.

    Testfotografie - da zeigt man die Fähigkeiten der Objektive und Kameras - kann zur Bilderflut führen - kenne ich nur zu gut.

    Blumen und Pflanzen

    Architektur

    Stillleben
    ... drei Bereiche, die angenehm zu Fotografieren sind, und wo ich nicht so die Bilderflut wahrnehme.

    Dokumentation - bei mir ist das die Baustellenfotografie, als Beweissicherung, als Basis für die Abrechnung (nur für kleine Kreise gemacht)

    Fazit - es gibt mehrer Fluten für mich.

    Hier kommen einige Fluten zusammen - in der anlogen Zeit hätte man nicht aus der Kutsche fotografiert

    9330814610_7cbbb7c3ed_c.jpg
    Minolta 28mm f8 Lens Turbo-12 von padiej auf Flickr
    LG PETER (Freund manueller Objektive)
    Sony A7 & A7 IV, A77II, Nex5n, Panasonc FZ1000 & LX7,
    Fuji S2pro & S9600

    Objektive von 14mm - 500mm (auch mit Autofokus)
    https://www.flickr.com/photos/asahitak/

  6. Folgender Benutzer sagt "Danke", Padiej :


  7. #6
    Spitzenkommentierer Avatar von Tedat
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    Zitat Zitat von ralf3 Beitrag anzeigen
    Darf ich mal etwas provokant sein ? Wenn deine Ausbeute bei 10-20% liegt, bist du entweder ein überdurchnittlich guter Fotograf oder zu anspruchslos. Ich tippe auf letzteres
    pro Tour kommen bei mir etwa 50-100 Bilder zusammen.. mindestens 10-20 davon halte ich für absolut vorzeigbar und bin in gewisser Hinsicht sogar stolz drauf (anderes würde ich erst gar nicht zeigen). Bin ich zu anspruchslos? Sollte ich wirklich nur die absoluten Highlights zählen von denen vielleicht 1-2 pro Tour entstehen? Man könnte den Spieß auch umdrehen und fragen ob du ein durchnittlich schlechter Fotograf oder einfach zu anspruchsvoll bist.. ist auch nicht böse gemeint.

    Ich behaupte das alleine der Verzicht auf Autofokus (und nach Möglichkeit auf Zoom) schon mal deutlich weniger "Ausschuß" produziert.. man fotografiert automatisch einfach bewusster. "Dauerfeuer" gibt es bei mir nur bei Konzerten (sonst wird mir das zu sehr zum Glücksspiel) und auch da wird nahezu rein manuell fotografiert, ich vertraue grad bei diesen Bedingungen weder AF noch Zeit-/Belichtungsautomatik. Und hier kommt der für mich größte Vorteil der Digitaltechnik zum tragen: ich sehe sofort ob und wie ich eingreifen muss. Das gabs früher übrigens auch schon, da wurde sowas halt mittels Polaroid vorab erledigt.

    Über ein gewisses Gefühl in Sachen Motivauswahl sollte man natürlich verfügen, ansonsten gibt es auch bei rein analoger Fotografie hauptsächlich "Sondermüll".

  8. #7
    Spitzenkommentierer Avatar von ralf3
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    Meine Erfahrung ist tatsächlich so, dass die meisten Fotografen zu viele ihrer Bilder präsentieren. Die Fotografen sind oft gar nicht mal schlecht, nur zeigen sie neben den wirklich guten Bildern auch zu viele weniger gute. Das liegt wohl zum Teil daran, dass man eigene Bilder nur sehr subjektiv beurteilt. Und ich denke ja, du solltest nur die wirklich sehr guten Bilder zeigen! Zu anspruchsvoll kann man bei den eigenen Bildern kaum sein!

  9. Folgender Benutzer sagt "Danke", ralf3 :


  10. #8
    Moderator Avatar von Padiej
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    Das ist vollkommen richtig. Aufgrund der fehlenden Erfahrung kann man sich nicht entscheiden, zeigt dann zu viele Bilder her.
    Es fehlt einem auch die Distanz des (meist aussenstehenden) Betrachters zur fotografierten Sache.

    Oft genügt es, eine Bilderauswahlübung zu überschlafen. Am Morgen darauf selektiert es sich leichter.
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  12. #9
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    Zitat Zitat von ralf3 Beitrag anzeigen
    Meine Erfahrung ist tatsächlich so, dass die meisten Fotografen zu viele ihrer Bilder präsentieren. Die Fotografen sind oft gar nicht mal schlecht, nur zeigen sie neben den wirklich guten Bildern auch zu viele weniger gute. Das liegt wohl zum Teil daran, dass man eigene Bilder nur sehr subjektiv beurteilt.
    Das ist genau das Problem. Da man die eigenen Bilder immer durch die Brille der eigenen Intention sieht, erscheinen sie einem tendenziell immer besser als sie eigentlich sind. Man sieht das, was man sehen wollte als man auf den Auslöser drückt. Man übersieht die Mängel des Bildes weil man sich auf das konzentriert was einen selbst an dem Bild interessiert. Ein neutraler Betrachter dagegen sieht nur das was das Foto tatsächlich hergibt weil er die Aufnahmesituation nicht kennt und erlebt hat und erkennt so viel leichter die Verbesserungsmöglichkeiten.

    Eine große Hilfe könnten ehrliche, kritische Kommentare in Internet-Galerien sein. Ansätze dazu finden sich erfreulicherweise ab und zu hier im DCC aber die meisten Galerien im Internet erwecken den Anschein, als wäre es unhöflich, andere Kommentare als "marvelous", "great" oder zumindest "nice pic" (eigentlich vernichtend...) abzugeben.

  13. Folgender Benutzer sagt "Danke", Helge :


  14. #10
    Spitzenkommentierer Avatar von EdwinDrix
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    Ein Kumpel von mir sagte mal so treffend: "du wirst immer an deinem schlechtesten Bild gemessen"

    Ed.

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