Reparaturaufträge sind ja Profit.

Was ist wohl profitabler?
Viereinhalb Stunden eine Mehrschichtplatine nach einem defekten Widerstand abmessen der die korrekte Belichtung verhindert oder einfach innerhalb von 20 Minuten aufgrund des Fehlerprotokolls, welches sich über die heute in praktisch jeder Kamera vorhandenen Testpoints auslesen lässt, mal schnell eine Baugruppe zu tauschen?
Für beides schreibt man einfach eine entsprechend lukrative Summe auf die Rechnung, aber bei letzterer Variante kann man weitaus mehr Kunden abarbeiten, was den Profit maximiert.

Ob man es nun Baugruppe oder Modul nennt macht da keinen nennenswerten Unterschied.
Ich hatte bisher leider noch nicht das Vergnügen die A7 in der Hand zu halten aber soweit ich das auf Bildern gesehen habe, sind die A7 und die A7R vom Gehäuse her ziemlich ähnlich, wenn nicht sogar identisch.
Von daher wird in der A7R vermutlich auch nur ein anderes Sensor-Modul also eine Baugruppe mit anderer Ausstattung gegenüber der A7 stecken.
Größe und Form werden sich vermutlich aber nicht unterscheiden.
So werden sie es dann ggf. auch bei einer A7 Monochrom machen. Man nimmt die selbe Grundform, lötet einen Monochromsensor drauf, routet ggf. die Leiterbahnen neu, ätzt das Ganze und stopft es ins selbe Gehäuse.

Das ginge im Prinzip mit jeder Kamera heutzutage und ist damit im Grunde nichts besonderes...