Der schnellste Weg führt über das "kurze, beherzte Herunterbiegen" der Adapterflügel.
Es sind ja immer zwei "neuralgische" Punkte.. einmal dort, wo das Objektiv in den Adapter eingelassen wird.. und dort, wo der Adapter an die Kamera angeschlossen wird.
Um es zu verdeutlichen, nehme ich jetzt mal z.B. einen XYZ auf EF Adapter als Beispiel.
Ein Objektiv wird in den Adapter eingesetzt und hat für einen festen Sitz des Objektivs im Adapter sogenannte "Spreizen".. unter denen die Bajonett-Flügel" beim Eindrehen "verschwinden".. sind diese Spreizen zu flach, so kann man sich behelfen, in dem man mit einem kleinen Schraubendreher-Kopf diese Spreizen (sind geschlitzt) auseinander biegt.
Damit bekommt das Objektiv durch diese Spreizen nach innen mehr "Andruck/Zug".
Das gleiche Prinzip findet in der Kamera Anwendung. Dort sind - wenn Du mal in die Kamera zum Bajonettbereich schaust, die kleinen Spreizen (so halbgewölbte Federbleche) unterhalb der Kamerabajonett-Flügel, die nix weiter machen, als durch ihre "Durchbiegung" beim Einschrauben eines Objektivs, das Bajonett so fest wie möglich beim Eindrehen zu sichern gegen Geklapper..
So könnten einerseits diese Spreizen in der Kamera ausgeleiert sein, oder wenn es der Adapter ist, der nicht maßhaltig ist, könnte man die "Krallen" oder Flügel des Adapters mit Gewalt "niederdrücken".. also einen Schraubendreher nehmen und mit kurzen aber kraftvollem Schlag um einen zehntel mm Richtung Adapterauflagefläche "herunter-schlagen"..
Damit wird der Andruck der durch den Federstahl in der Kamera beabsichtigt ist, auch wieder hergestellt, ohne dass man jedesmal an irgendwelche Pappunterlagen, Plastikfolien oder sonstiges Denken muss.
Ich mach das so, wenn eine Adapter-Charge zu sehr wackelt..
LG
Henry


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