Hallo Stefan,
nochmals Glückwunsch zum "Bokina", die ersten Bilder sehen sehr vielversprechend aus!
Das gilt auch für Tobias, so würde ich auch gerne mal beerbt werden!![]()
Hallo Stefan,
nochmals Glückwunsch zum "Bokina", die ersten Bilder sehen sehr vielversprechend aus!
Das gilt auch für Tobias, so würde ich auch gerne mal beerbt werden!![]()
LG
Sven
Grüß Gott an die Altglasler ...
wie geschrieben, gerne würde ich mal die eine oder andere Umbauaktion in Angriff nehmen - muß ich aber berufsbedingt nach Anfang 2013 verschieben.
AAAAber ... da ich 'richtig stolzer' Eigentümer 2er 'Bokinas' inkl. 2er Extender bin (FD- & Minolta-Bajonett), frage ich mich so vor mich hin, ob es denn Sinn machen würde, lediglich die Extender auf EF umzubauen (hab halt nunmal Canon).
Meine Fragen deshalb:
Gehts überhaupt?
Macht das Sinn?
Wäre dies sehr aufwendig?
... oder steh ich gar völlig auf dem Schlauch?
Danke an alle Mitleser und -antworter für Infos aller Art
Georg
In diesem elend langen Thread hab ich neben dem Umbau des FD Bokina auch den Umbau des Extenders gemacht.. und gezeigt.
http://www.digicamclub.de/showthread...l=1#post150408
Funktioniert.. aber macht wenig Sinn.
Weil es nunmal ein "Handmakro" ist, kann man mit Abbilungsmaßstäben von 1:1 nicht so sonderlich viel anfangen, wenn man nicht von Stativ aus arbeiten will.
Zudem verliert man das Unendlich, was ohne den Extender ja nicht passiert. Deshalb hab ich meinen Extender eigentlich nie benutzt nach dem Umbau.
Dieses Objektiv ist so hervorragend, dass es direkt umgebaut werden sollte und nicht über den "halb und halb" - Weg, nur den Extender zu modifizieren.
Und ja, das Objektiv umzubauen, ist eine aufwändige Geschichte, weil einige Teile sehr gut überlegt und ausgeführt sein wollen. Da die Blendenverstellung bei der FD Version über den dann abgenommenen "Rückdeckel" umgeleitet wurde, muss eine neue Ankupplung des Blendenringes erfolgen. Diese muss direkt auf den Blendenring gehen. Leider ist dort, wo diese neue Mechanik eingebaut werden muss und die Ankopplung an den Blendenring vorgenommen wird, eines der Gewindelöcher im Wege, so dass ein neuer Deckel nicht mehr dort eingeschraubt werden kann und das Setzen eines neuen Gewindes erforderlich macht. Zudem muss eine Art "Brückenkonstruktion" gebaut werden, in dessen Unterführung der Ankupplungsarm zur Blende laufen muss. Hierzu müssen zwei aufeinander abgestimmte Ringe, von denen einer vom Objektiv selbst mitgebracht wird, so eingearbeitet werden, dass sie zusammen mit dem neuen Deckel die korrekte Höhe für das Auflagemaß ergeben.
Ist schon ein recht hoher Schwierigkeitsgrad bei der FD Version.
Wie es bei der Minolta Version aussieht, weiß ich nicht. Könnte vermutlich einfacher sein, wenn man nur am Mount etwas abträgt und mit einem Prakticar PB Adapter arbeitet.
LG
Henry
Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..
Ich hab vor kurzem ein anderes Tokina-Objektiv mit MD-Anschluß (RMC 3,5/35-105mm) umgebaut, indem ich das MD-Bajonett durch das C/Y-Bajonett eines Tokina RMC 4/35-70mm ersetzt habe. Das funktioniert tadellos. Das Objektiv mit C/Y Anschluß kann nun problemlos über ein C/Y-EOS-Adapter an einer Canon DSLR betrieben werden. Das korrekte Auflagenmaß wird mithilfe des "neuen" Bajonetts gewährleistet.
Alle mir bislang über den Weg gelaufenen manuellen Tokina-Objektive besitzen Bajonette, die über 3 um 120° versetzte Befestigungssschrauben mit dem Objektiv verbunden sind (das waren bislang MD, OM und C/Y).
Das "Bokina" macht da keine Ausnahme.
Insofern könnte ich mir vorstellen, daß zumindest die MD-Version durch den einfachen Austausch gegen ein anderes Bajonett aus einer MF-Tokina-Objektivleiche für eine Canon DSLR nutzbar gemacht werden kann. Bei dem Exemplar mit FD-Anschluß bin ich mir allerdings mangels Kenntnis über die dortige Blendensteuerung -bislang habe ich mich noch nicht mit FD beschäftigt - nicht sicher, ob es auf diese Weise gelöst werden kann.
LG
Stefan
Sony A7, A6700, A6500, VNEX
VIELE Yashica ML's + ein paar Praktina-Objektive, Nikkore und Tokinas
Endlich: loeffel auf flickr
Yashica Objektive auf olypedia.de
Das mit dem Minolta hört sich gut an..
FD ist da aufgrund der komplett im Deckel sitzenden Umlenkung der Verbindung innere Blende und äußerer Blendenring sehr viel aufwändiger und komplizierter. Und da man mit dem Deckel alle Verbindungen zwischen Blendenring und interner Blende "kappt".. funktioniert sie leider gar nicht mehr. Dies ist bei fast allen FD Objektiven so.. und das macht es so schwierig. Die Hebel hatten immer eine Doppelfunktion.. umlenken nach innen und gleichzeitig am Ende des Objektivs den eingestellten Zustand an den Belichtungsmesser der Kamera übertragen.
Der FD Anschluss ist schon einer der am kompliziertesten Anschlüsse überhaupt gewesen. Mechanisch hervorragend gemacht, aber für den Umbau ein echtes Grausen bei den meisten Objektiven.
Insofern dürfte es in der Tat besser sein, das Minolta Exemplar in Angriff zu nehmen, wenn man noch nicht so bewandert ist mit den Umbauten.
LG
Henry
Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..